The Witcher 3: Wild Hunt - Insider behauptet »Spiel sei nur eine PR-Blase«, Entwickler dementiert

Laut einem anonymen Insider ist das Rollenspiel The Witcher 3: Wild Hunt nicht viel mehr als eine PR-Blase, während die Mitarbeiter des Entwicklers CD Projekt Red seit einem Jahr Überstunden und Wochenendarbeit leisten müssen. Ein Sprecher dementierte die Anschuldigungen.

von Stefan Köhler,
12.10.2014 17:42 Uhr

The Witcher 3: Wild Hunt wird angeblich unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen entwickelt und sei sowieso nur eine PR-Blase. Das erklärt zumindest ein anonymer Insider, der Entwickler CD Projekt Red dementiert.The Witcher 3: Wild Hunt wird angeblich unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen entwickelt und sei sowieso nur eine PR-Blase. Das erklärt zumindest ein anonymer Insider, der Entwickler CD Projekt Red dementiert.

Das Rollenspiel The Witcher 3: Wild Hunt ist nichts weiter als eine PR-Blase. Das behauptet zumindest ein anonymer Insider, der sich unter dem Pseudonym Anaxymenes via NeoGAF zum Entwicklungsstand des Genre-Hoffnungsträgers geäußert hat.

» Es schaut so aus, als ob eine Menge NeoGAF-User CD Projekt Red als eine Art magisches Entwicklungsstudio zeichnen, das nur das Beste für die Spieler im Sinn hat. Glaubt mir, das haben sie nicht. Sie verarschen euch mit Witcher 3 seit Tag Eins. Die PR-Abteilung erschafft eine aufgeblasene Vision eines Spiels, das nicht existiert, während das Team seit einem Jahr in der Crunch-Time ist. Es passiert ganz schöne Scheiße, die NeoGAF nicht mögen würde, wenn NeoGAF davon wüsste.«

Als Crunch-Time werden normalerweise die wenigen Wochen vor Veröffentlichung genannt, in denen manche Entwickler wegen einem engen Zeitplan unbezahlte Überstunden und Wochenendarbeit übernehmen. Falls dies tatsächlich über ein Jahr Dauerzustand bei CD Projekt Red sei, wären das zumindest alarmierende Arbeitsbedingungen.

Der User Anaxymenes, der seine wahre Identität nicht öffentlich preisgeben wollte, wurde von einem NeoGAF-Moderator bereits als legitime Insider-Quelle bestätigt.

Gegenüber GameSpot kommentierte der Pressesprecher des polnischen Entwicklers, Michal Platkow-Gilewski, die Anschuldigungen folgendermaßen:

»Grundsätzlich kommentierten wir keine Gerüchte, insbesondere, wenn eine anonyme Quelle sagt, dass sein/ihr Wort gegen das von Cd Projekt Reds PR-Abteilung steht.

PR mal beiseite, falls ihr irgendwelche Zweifel bezüglich der Qualität von Wild Hunt habt, dann schaut euch das 35-minütige Gameplay-Video an, das wir vor einiger Zeit veröffentlicht haben. Oder schaut euch die Reaktionen von Spielern nach unseren öffentlichen Demonstrationen auf der Gamescom, der San Diego Comic Con, der E3 an. Es ist alles öffentlich verfügbar auf unserem YouTube-Kanal. Und entscheidet für euch selbst.«

Auf die Nachfrage von Gamespot, was mit den Anschuldigung bezüglich der Crunch Time sei, reagierte man bei CD Projekt Red nicht.

Im März wurde The Witcher 3: Wild Hunt auf Februar 2015 verlegt. Laut einer Pressemeldung sei die Verspätung nicht nötig gewesen, allerdings wollte man eine Qualität erreichen, die Spieler und Entwickler gleichermaßen zufriedenstellt.

The Witcher 3: Wild Hunt erscheint am 24. Februar 2015 für PC, Xbox One und PlayStation 4.

»Zur Preview von The Witcher 3: Wild Hunt auf GamePro.de

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