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Tiny Dice Dungeons im Test - Von Monstern und Würfeln

In Tiny Dice Dungeon sind wir unser Glückes Schmied: Wir ziehen mit unseren Helden in die Schlacht – bewaffnet mit selbst geschmiedeten Würfeln. Warum die Mischung aus Monstersammeln und Rollenspiel begeistert, klären wir im Test.

von Jan Knoop,
09.05.2014 10:35 Uhr

Den QR-Code links benutzen, um das Spiel direkt mit dem Smartphone herunterzuladen.Den QR-Code links benutzen, um das Spiel direkt mit dem Smartphone herunterzuladen.

Wir verdanken ihnen vieles: Ohne virtuelle Würfelwürfe wären Rollenspiele wie Baldur's Gate nicht denkbar, Charaktergenerierung und Kämpfe langweilig. Zufallselemente würzen den Spielablauf, etwa wenn ein kritischer Treffer einen Gegner ausknockt. Kurzum: Alles wäre vorhersehbar und entsprechend öde.

Der Dank an die Würfel in ihren unzähligen Formen blieb bislang aus - Spieler sehen sie bisweilen nicht einmal. Tiny Dice Dungeon räumt mit diesem Missstand auf und rückt sie in den Mittelpunkt des Spielgeschehens - und lässt uns zeitweilen so richtig über Missgeschick und Würfelpech fluchen.

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Tiny Dice Dungeon - Screenshots ansehen

Revolte der Pixelmonster

Der Geschichte von Tiny Dice Dungeon ist kurz und irrelevant: Die Menschheit hat sich immer mehr ausgebreitet und mit ihren Industriekomplexen die Habitate der Monsterwelt zerstört. Diese setzt zum Gegenschlag an, am Ende stehen unzählige Menschensteaks. Wir sind einer der wenigen Überlebenden dieses Massakers und ziehen aus, um die Monster wieder einzudämmen.

Auf den ersten Schritten durch die Welt nimmt uns das Spiel behutsam an die Hand und erklärt die ersten Schritte: Wir laufen in der pixeligen Umgebung durch feste Screens und stehen grobschlächtigen Kontrahenten gegenüber. Und würfeln rundenweise, um ihnen möglichst viele Schadenspunkte abzuziehen.

Die Würfel sind gefallen - wieder und wieder

Anfangs steht uns für unsere Angriffe nur ein kümmerlicher sechsseitiger Würfel zur Verfügung, den wir allerdings beliebig oft werfen dürfen: Die Augenzahlen addieren sich dabei, wir bauen serienweise Schaden auf - bis wir die ganze Attacke mit einer einzigen Eins verpatzen. Später finden wir Scherben, um weitere Würfel zusammenbasteln zu können. So verdoppelt ein Sonderwürfel unseren Schadenswert oder ein anderer verursacht Elementarschaden, der dafür anfällige Gegner besonders verletzt. Dabei folgt Tiny Dice Dungeon bekannten Mustern: Pflanzenmonster schmoren ungern in Feuerstürmen, Wassergeister mögen keine Spannung in Form von Elektrizität.

Swoosh: Unsere Kämpfer und Monster attackieren allesamt mit einer kurzen Animation.Swoosh: Unsere Kämpfer und Monster attackieren allesamt mit einer kurzen Animation.

Tiny Dice Dungeon ist mit den Würfelwürfen in vielerlei Hinsicht ein Glücksspiel: Trauen wir uns, einen Teil unserer Würfel erneut zu werfen, um so vielleicht einen Pasch zu erreichen, der uns mit einem Multiplikator auf die Augenzahl belohnt? Oder riskieren wir lieber nicht, die bereits gesammelten Schadenspunkte zu verschenken? Da die Gegner mit ähnlichen Überlegungen zu kämpfen haben, ergibt sich häufig folgende Szene: Da rattern die Würfel wie die Walzen eines Casinoautomaten durch, die Punktzahlen steigen, nur um dann mit einer 1 auf Null zu sinken - spannend!

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