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Tokyo Game Show - Tagebuch - Nino und Bernd auf der TGS 2009: Tag 3

Das GamePro-Team macht die Messehallen im japanischen Tokio unsicher. Seht hier unsere Impressionen von Japans größter Spielemesse.

von Bernd Fischer, Nino Kerl,
24.09.2009 17:15 Uhr

Tokyo Game Show 2009 - Tag 3

Die Massen kommen! Nachdem Nino und Bernd die Presse- und Fachbesuchertage auf der TGS 09 nutzen konnten, um alle nötigen Infos einzufangen und ausgiebig zu spielen, brechen am Samstag Vormittag alle Dämme. Schon Stunden vor dem Einlass auf die Tokyo Game Show 2009 pilgern Tausende von Besuchern auf das Makuhari-Messegelände, um sich einen guten Platz in der Ansteh-Schlange zu sichern. Nino und Bernd bekommen von all dem noch nichts mit…

… da sie gerade behind closed doors Project Natal zocken dürfen. Kudo Tsunodo (siehe Bild) von Microsoft zeigt den beiden drei Titel. Beim ersten handelt es sich um ein Minispiel, bei dem Bälle mit Händen und Füßen auf Kisten getreten, geschleudert und geballert werden müssen. Es funktioniert! Danach spielt Nino eine Runde Burnout Paradise – ohne Controller versteht sich. Die Lenkbewegung mimen genügt. Bei Katamari steuern die beiden schließlich die Riesenkugel mit einer angedeuteten Schiebebewegung durch die Landschaft, bevor sie begeistert und durchgeschwitzt in die Hallen zurückkehren.

Dort treffen sie Kollege Stefan Freundorfer, der für die Retro-Specials in der GamePro verantwortlich zeichnet. Als Nino ihm berichtet, dass Square Enix ein Secret of Mana-Remake für japanische Mobil-Telefone am Stand zeigt, ist von Stefan nur noch eine Staubwolke zu sehen. Bernd konnte noch den Aufschrei „Ich brauche sofort’n japanisches Handy“ vernehmen. Seitdem wurde Stefan Freuendorfer nicht mehr gesehen.

Inzwischen sind die Hallen so voll, dass keine DS-Cartridge mehr reinpasst. Für Nino und Bernd ist aber noch nicht Feierabend, möchten sie doch coole Atmo-Bilder für euch einfangen. Nichtwissend, dass ihre Arme und Beine dank unzähliger – durch Rempelattacken zugefügter – blauer Flecken bereits nach fünf Minuten einer Pizza Vier Jahreszeiten ähneln würden. Aber die Mission ist alles was zählt. Das Quetschen, drängeln, pressen und brüllen (reden ist nicht! „Krieg im Gehörgang“ trifft es ganz gut) zehrt allmählich an den Kräften.

Ein Energy-Drink muss her. Oder besser eine ganze Palette. Die Wahl fällt mehr- oder weniger spontan und freiwillig auf ein Dosen-Getränk namens „Lifeguard“ (siehe Bild): Für 120 Yen (ca. 90 Cent) gibt’s also eine Dose auf die Kralle. Nicht nur, dass der flüssige Lebensretter auch nicht nur im Ansatz für die erhoffte- und bitternötige Power sorgt – Lifeguard schmeckt wie eine Mischung aus Pflanzenschutzmittel, Rührei und Erbrochenem. Zumindest war die Plörre kalt. Bernd hat seit dem Verzehr kein Wort mehr gesprochen.

Dieser Mann (Bild), der offensichtlich keine großartige Lust hat fotografiert zu werden, versucht Nino und Bernd mit einem zugegebenermaßen extrem coolen Schild auf eine Gegenveranstaltung zu lotsen! Dinosauriermesse klingt zwar verlockend, jedoch verspüren Bernd und Nino plötzlich den Geruch von Essbaren. Obwohl der Lifeguard wie 3 Liter Diesel im Magen liegt, machen sie sich auf die Suche nach der Geruchsquelle.

Und da sind sie auch schon. Wir präsentieren die japanische Plastikwurst. Bestehend aus Sägemehl und Hackfleisch-Ersatz. Hilft aber alles nichts, denn der Hunger muss für den Endspurt gestillt werden. Lifeguard wird dafür sorgen, dass sämtliche Nahrung, die in den nächsten 24 Stunden eingenommen wird ohnehin binnen einer Sekunde zersetzt wird. Mahlzeit!

Es ist geschafft. Bernd und Nino verlassen gut gelaunt und ziemlich geschafft die Toio Game Show 2009. Ab ins Hotel, packen und zurück nach Deutschland. Schließlich wollen alle Vidoes geschnitten werden, damit sie rechtzeitig ihren Weg auf die nächste GamePro-DVD finden! Bis zum nächsten Jahr Plastikwurst, Lifeguard und Tokio!

Tokyo Game Show - Tag 2

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