Tomb Raider: Anniversary im Test

Lara kehrt mit aufgefrischter Optik zu ihren Grabräuber-Wurzeln zurück.

von Redaktion GamePro,
12.06.2007 15:45 Uhr

Vor zehn Jahren entpuppte sich der erste Tomb Raider-Teil als Smash-Hit, der das Genre revolutionierte und nicht nur männliche Videospieler vor den Bildschirm bannte. Lizenzinhaber Eidos engagierte die Tomb Raider: Legend-Entwickler von Crystal Dynamics, um diesen Jahrestag gebührend zu feiern. Obwohl es der Titel vermuten lässt, ist Tomb Raider: Anniversary kein Party-Spiel für die Wii, in dem ihr auf Laras Geburtstag mit Nunchuk und Wiimote lustige Minispiele bestreiten müsst. Vielmehr handelt es sich um ein Remake von Tomb Raider feat. Lara Croft. Vorbei jedoch die Zeiten von verpixelten Handwaffen und hakeliger digitaler Steuerung: Statt klobiger Frontpartie und kantiger Umgebungen erfreut ihr euch dank der Tomb Raider Legend-Engine an runderer Optik und überarbeitetem Leveldesign.

Auf zu neuen alten Ufern!

Die Story dürfte den meisten aus dem Original bekannt sein: Auf der Suche nach einem mysteriösen Artefakt, dem Scion von Atlantis, verschlägt es die schön Grabräuberin in zahlreiche Teile der Welt. Das Artefakt verleiht seinem Besitzer übermenschliche Kräfte. Dass Lara diese Waffe nicht als einzige in die Finger bekommen will, wird schnell klar. Die Reise beginnt in Peru, wo euch das verlorene Grab des Qualopecs einen ersten Hinweis liefern soll. Der abenteuerliche Ausflug führt euch später unter anderem nach Griechenland und Ägypten. Dort erforscht ihr verborgene Grabkammern, Tempel und Höhlen. Nachdem die Tomb Raider-Reihe im Laufe der Zeit immer actionlastiger wurde, besteht Laras Alltag in diesem Abenteuer wieder vorwiegend aus dem Lösen von Rätseln sowie Kletter- und Sprungeinlagen in verwinkelten Höhlen. Traditionell legt ihr Schalter um, sammelt versteckte Objekte und beweist an Felswänden und Steilklippen eure Turnfähigkeiten. Auf ihrer Odyssee trifft die Schatzsucherin auch auf anspruchsvollere Kopfnüsse, die im Vergleich zu den simpleren Denkspielchen jedoch eher selten anstehen.


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