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True Skate im Test - Achs‘- und Fingerbruch

Freakout: Mit True Skate liefert True Axis ein völlig gestengesteuertes Skateboardspiel, das direkte Kontrolle über das Brett ermöglicht. Ob auch Amateure damit ins Rollen kommen?

von Jan Knoop,
23.10.2012 08:32 Uhr

Trailer zu True Skate 1:10 Trailer zu True Skate

Zugegeben, der Jargon von Skateboardern (dt. Rollbrettfahrern) ist für den Außenstehenden nur schwer verständlich. Sobald jedoch klar ist, dass sich beispielsweise hinter einem Noseslide nicht der schmerzhafte Unfall eines Boarders, sondern ein Trick versteckt, dauert es zumindest in True Skate nicht lange, bis man im Handumdrehen selbst gekonnt Ollies, Pop Shove-its oder Boardslides vollführt.

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Ghost Skater

Doch zurück zu den Anfängen: Nach einer kurzen Kamerafahrt durch den mit Graffitis versehenen Skatepark landen wir auf einem unscheinbar aussehenden Skateboard: Schwarz-graue, verschraube Oberfläche, die den Blick auf vier rote Rollen verdeckt - von einem Fahrer, der dem Rollbrett unsere Richtungswünsche aufdrängt, ist jedoch weit und breit nichts zu sehen. Die Verwunderung bleibt jedoch nicht lange bestehen, empfängt True Skate den Spieler doch mit einem Tutorial, das selbst Anfänger behutsam an die Besonderheiten des Spieles heranführt: Fahrer ist die Hand des Spielers, die durch entsprechende Gesten das Board in Bewegung versetzt.

True Skate - Screenshots ansehen

Und es dreht sich doch

Die Bewegungen, die mit den Fingern vollführt werden, sind dabei intuitiv: Simuliert man Tritte neben dem Board, um diesem einen Schub zu verleihen, so setzt sich dieses in Bewegung, ein Drücken und Ziehen am Board ändert dessen Fahrtrichtung. Ein Streifen über Nose (Front) oder Tail (Heck) des Boards befördert dieses, der Richtung entsprechend, in die Lüfte. Einmal die Bodenhaftung verloren, kann man das Brett gewohnt mit den Fingern stabilisieren oder rotieren lassen.

Auch von der Unterseite bekommt man das Board oft zu sehen.Auch von der Unterseite bekommt man das Board oft zu sehen.

Die Tricks greifen dabei gut ineinander und die Fingerübungen gehen schnell in Fleisch und Blut über: Ein Ollie katapultiert das auf eine Treppe zubretternde Board unter steilem Winkel in die Luft, einen Wisch später landet es nach einem Triple Kickflip auf einer Rail (Geländer) und grindet mehrere Meter auf dieser entlang.

Doch Obacht: So einfach, wie es zunächst erscheint, ist True Skate dann doch nicht. Auf dem Weg zum Pro-Skater wird man sich mehr als einmal fühlen wie ein auf den Rücken gerollter Käfer, wenn ein unkontrolliertes, nicht stabilisiertes Brett mit den Rollen nach oben auf den Rücken fällt oder das Rutschen über die Geländer und Kanten des Parcours daran scheitert, dass das Board nicht richtig auf diesen zu landen scheint.

Negativ fällt zumindest Fans des Sports oder Kennern anderer Skateboardspiele auf, dass durch den fehlenden Protagonisten eine Reihe von Tricks unter den Tisch fallen: Grabs (Griffe am Board) wird man ebenso vergebens suchen wie eine Veränderung der Fußstellung.

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