Uwe Boll - Entwickler und Publisher sind »kleine erbärmliche Würstchen«

Uwe Boll hält sämtliche Videospielfirmen für »kleine erbärmliche Würstchen« und findet, dass alle Entwickler »kleine Vollfo**en« sind. Damit dürfte sich die Verfilmung von Videospielmarken für den deutschen Regisseur wohl erst einmal erledigt haben.

von Tobias Ritter,
03.09.2014 14:23 Uhr

Uwe Boll steht offensichtlich auf Kriegsfuß mit der Videospielindustrie. In einem Video beantwortet der Regisseur Community-Fragen und bezeichnet alle Publisher und Entwickler als »kleine Vollfo**en«.Uwe Boll steht offensichtlich auf Kriegsfuß mit der Videospielindustrie. In einem Video beantwortet der Regisseur Community-Fragen und bezeichnet alle Publisher und Entwickler als »kleine Vollfo**en«.

Das die Videospielbranche und Uwe Boll nicht gerade das beste Verhältnis zueinander pflegen, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein. Der deutsche Regisseur verscherzte es sich in der Vergangenheit mit so manchem Video- und Computerspiele-Liebhaber, indem er diverse bekanntere Lizenzen für Billig-Produktionen nutzte. Manch einer geht sogar soweit, Boll die Schuld für den schlechten Ruf von Spiele-Verfilmungen zuzuschreiben.

Doch nun schlägt der Regisseur von Filmen wie Far Cry, Alone in the Dark, BloodRayne und Postal zurück. Angesprochen auf eine Absage seiner Anfrage nach den Filmrechten an der Marke World of Warcraft durch Blizzard geht Boll direkt einmal in die Vollen und rechnet mit der gesamten Videospielindustrie ab:

»[Videospielfirmen] sind kleine erbärmliche Würstchen. Blizzard und Gas Powered und diese ganzen Spackerlacken [sic!], die ihr so hoch verehrt, von Ubisoft, sind in Wirklichkeit kleine Vollfo**en, die da sitzen wie die kleinen Spackis und programmieren irgendeine Scheiße auf ihren Rechnern und bilden sich dann ein, sie haben irgendwas für die Welt produktives geschaffen.«

Was genau da zwischen Boll und einigen Videospielfirmen vorgefallen sein muss, um solche harschen Aussagen zu provozieren, entzieht sich auch unserer Kenntnis. Allerdings dürfte damit wohl klar sein, dass der Regisseur so schnell keine auf Videospielen basierenden Filme mehr drehen wird.

Warum er das zuvor allerdings vielfach getan hat, erklärt Boll dann direkt im Anschluss: Weil man damit Geld verdienen konnte.

»Ich habe mich für Videogames immer einen feuchten Scheißdreck interessiert und auch nie Videogames gespielt, sondern ich habe damit Geld verdient und war in der Lage damit Filme zu finanzieren.«

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