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Velvet Assassin im Test - Test für Xbox 360

Eine Frau gegen die Nazis: Das Schleichspiel Velvet Assassin entpuppt sich als schwieriger Splinter Cell-Klon.

von Tobias Veltin,
23.02.2010 16:41 Uhr

Violette Summer, britische Agentin, liegt in einem französischen Krankenhaus im Koma und träumt von ihren Einsätzen in Frankreich, Polen und Deutschland. Sie sinniert, wie sie zahlreiche Soldaten im Zweiten Weltkrieg mit Messer, Pistole oder Schrotflinte brutal niedergestreckt hat, um das Kriegstreiben der Deutschen zu sabotieren. Mit der schönen Killerin schleicht ihr durch vier Missionen, die in insgesamt elf Kapitel unterteilt sind.

Zwar orientiert sich der grundlegende Spielmechanismus von Velvet Assassin an Splinter Cell, aber anders als Sam Fisher, der von der NSA mit allem möglichen Technik-Schnickschnack versorgt wird, schickt der offenbar bettelarme britische Geheimdienst Violette quasi ohne Hilfsmittel in den Kampf. Im besten Fall stattet man die Dame mit einer schallgedämpften Pistole und gerade mal sieben Schuss sowie einem Messer aus, im schlimmsten Fall zieht die Heldin gar nur mit der Klinge bewaffnet los.

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