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Viking: Battle for Asgard im Test

Die alten Wikinger waren alles, nur nicht zimperlich. Auch in Segas Viking gibt es ordentlich eins auf den Hornhelm. Aber macht es auch Spass?

von Henry Ernst,
25.03.2008 17:21 Uhr

Wer eine wütende Frau vor die Tür setzt, sollte mit ernsthaften Konsequenzen rechnen! Hätte sich der Göttervater Odin an diesen Grundsatz gehalten, wäre ihm eine Menge Ärger erspart geblieben. Als Odin eines Tages die Göttin Hel aus seinem Reich verbannt, zieht diese nicht schmollend ihres Weges, um sich einen neuen Job zu suchen. Im Gegenteil, die göttliche Furie stampft wutschnaubend ein Heer untoter Soldaten aus dem Boden, die sofort zum Sturm auf das Reich der Menschen blasen. Während einer blutigen Schlacht zwischen Menschen und Zombies ereilt den jungen Krieger Skarin sein Schicksal. Trotz beeindruckender Fähigkeiten fällt der blonde Hüne den Schwertern seiner Gegner zum Opfer. Doch anstatt es sich in Valhalla mit seinen gefallenen Kameraden gemütlich zu machen und ordentlich auf den Putz zu hauen, wird Skarin von der Göttin Freya wiedererweckt und bekommt zum Dank gleich einen neuen Job mit auf den Weg. Als Freyas persönlicher Handlanger ist es Skarins Aufgabe, die Legionen der Untoten zu vernichten, Hel zur Hölle zu schicken und, ganz nebenbei, die nordische Apokalypse Ragnarök aufzuhalten.

Viking-Gun

Damit Skarin seinen Auftrag erfüllen kann, besucht ihr im Verlauf der Geschichte drei Inseln, auf denen sich Hels Horden eingenistet und die dort lebenden Wikinger versklavt haben. Dass die gefangenen Wikinger befreit werden müssen, versteht sich fast von selbst, allerdings holt Skarin seine Verwandten nicht aus purer Nächstenliebe aus dem Knast, sondern um seine eigene Armee zu vergrößern. Nur wer eine vorgegebene Anzahl Soldaten auf seiner Soldliste hat, darf am Ende eines Inselfeldzuges zum Sturm auf die Hauptbefestigung des Feindes blasen. Bevor es jedoch so weit ist, warten noch jede Menge andere Aufgaben auf euch. So gilt es zum Beispiel die inseleigene Infrastruktur wiederherzustellen. Die Bösewichte halten nämlich nicht nur Höhlen und Lager besetzt, sondern haben sich auch die enorm wichtigen Steinbrüche und Heiltempel unter die brüchigen Nägel gerissen. Gerade diese Einrichtungen sind für euren Feldzug enorm wichtig. Mit, den im Steinbruch hergestellten, Bomben räumt ihr störende Hindernisse aus dem Weg, im Tempel werden Heiltränke hergestellt, die ihr beim Händler in eurem Lager kaufen könnt. Um eine Mission erfolgreich zu beenden, genügt es in den meisten Fällen, den auf der Übersichtskarte angezeigten Ort aufzusuchen, alle Gegner in Hels Arme zu schicken und die eingesperrten Wikinger aus ihren Käfigen zu lassen. Neben normalen Metzelmissionen warten auch anspruchvollere Aufgaben, bei denen ihr euch durch ein feindliches Lager schleichen müsst, um ein Drachenamulett zu stehlen oder Baracken in die Luft zu jagen. Obwohl die Inseln relativ groß sind, müsst ihr euch keine blutigen Sandalen holen. Dank der überall auf den Inseln verteilten Leystones teleportiert ihr euch in Windeseile zu den wichtigsten Orten. Egal ob ihr in einer ehemaligen Drachenbehausung unterwegs seid, nach einem Weg in die Berge sucht oder schlicht und einfach einen Bienenstock plündern möchtet, die Bösewichte warten bereits darauf, von Skarins Klinge und Axtblatt in Stücke geschlagen zu werden.

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