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Auf geht's

Von Big Daddys & Banshees - Unsere liebsten Monster in Videospielen

Kurz vor Halloween wühlen wir in der Monsterkiste. Dort verbergen sich unsere liebsten, gefürchtesten Kreaturen aus Spielen. Welche das sind, erfahrt ihr hier.

von Redaktion GamePro,
27.10.2017 18:00 Uhr

Goliath aus Evolve zählt zwar nicht zu unseren Lieblingsmonstern, ein wenig cool war er trotzdem.Goliath aus Evolve zählt zwar nicht zu unseren Lieblingsmonstern, ein wenig cool war er trotzdem.

Was braucht es eigentlich, um uns in Horrospielen so richtig zu gruseln? Oder sollten wir eher fragen: Wen braucht es eigentlich? In diesem Artikel dreht sich nämlich alles um das Thema Monster, genauer gesagt, um unsere Lieblingsmonster.

Aber was ist ein Lieblingsmonster eigentlich? Sicherlich keines, das wir besonders gerne mögen und mit dem wir mehr Zeit verbringen wollen... Die GamePro-Redaktion blickt auf ihre Videospielvergangenheit und erzählt hier von den Monstern und Kreaturen, die einen so bleibenden Eindruck hinterlassen haben, dass wir uns noch heute an sie erinnern können.

Die unheimliche Nummer 9

Mirco ist kein Fan von Masken und Macheten.Mirco ist kein Fan von Masken und Macheten.

Mirco Kämpfer
@khezuhl

Eigentlich bin ich schon immer ziemlich abgebrüht gewesen, was eklige Kreaturen in Videospielen angeht. Doch ausgerechnet ein eher "menschliches" Monster hat mich damals als Kind ziemlich mitgenommen: der Jäger No. 9 aus Parasite Eve 2. Seine bedrohlich rot leuchtenden Augen haben sich tief in mein Hirn gebrannt. Eigentlich war es nur ein Mann mit einer schäbigen Militärrüstung, doch die gruselige Maske und seine riesige Machete verliehen ihm ein verstörendes Aussehen. Obendrein war dieses Etwas kaum totzukriegen. Ich weiß noch, wie ich bei der ersten Begegnung auf dem Akropolis Tower unzählige Kugeln in seinen Leib versenkt habe, bis ich bemerkte, dass ich Stromkabel aus der Verankerung des Turms schießen und ihm so besonders viele Lebenspunkte rauben konnte.

Der Schrei der Banshee

Rae wird noch immer von einem Schrei verfolgt.Rae wird noch immer von einem Schrei verfolgt.

Rae Grimm
@freakingmuse

Ein Geräusch, das mich bis an mein Lebensende verfolgen wird, ist der Schrei der Banshee aus Mass Effect 3. Bis zuletzt fuhr er mir in die Knochen und verlor nie seine Wirkung. Dabei war er eigentlich "nur" der Vorbote einer der großartigsten/grauenvollsten Kreaturen, die ich je in einem Spiel bekämpfen musste und deren für die Sci-Fi-Reihe ungewohnt düsteres Design mir noch heute die Fußnägel hochrollt. Trotz ihrer Größe haben Mass Effects Banshees es immer wieder geschafft, sich durch Teleportation hinterrücks an mich heranzuschleichen, nur um mir dann die Krallen durch die Brust zu jagen und dem Spiel ein frühes Ende zu setzen. Und wer jetzt sagt, dass sie doch eigentlich gar nicht so schlimm waren, der hat nie den Multiplayer von Mass Effect 3 auf Platin gespielt und war plötzlich vollkommen allein umringt von Banshees ...

Volle Hosen im All

Nicht gut auf Isaac Clarke zu sprechen: Der HunterNicht gut auf Isaac Clarke zu sprechen: Der Hunter

Tobias Veltin
@FrischerVeltin

Dead Space ist wohl das mit Abstand angsteinflößendste Ding ist, das ich je in meiner Zocker-Karriere gespielt habe. Kein Wunder also, dass mein Lieblingsmonster aus genau diesem Spiel kommen muss, lange überlegen musste ich jedenfalls nicht. Es ist der Hunter, das für mich furchterregendste Monster im ganzen Spiel. Anders als die Standard-Gegner lässt sich das Biest nämlich lediglich aufhalten, nicht komplett erledigen und kann zudem abgetrennte Gliedmaßen wieder nachwachsen lassen - so scheint es jedenfalls zu Beginn. Denn jedes Mal, wenn man meint, man wäre den Hunter endgültig los, taucht er aus irgendeinem Lüftungsschacht wieder auf und stampft grimmiger denn je stumpf auf einen zu. Insbesondere sein Auftritt später im Spiel sorgt bei mir beim bloßen Gedanken daran für Gänsehaut. So wenig Platz, so dunkel, diese gelben Augen, er ist einfach so… furchterregend. Und ja ich gebe zu: Ich hatte schon Alpträume, in denen der Hunter vorgekommen ist.

Der Schleim aus Dragon Quest

Ein lukrativer Gegner, aber nur schwer zu besiegen.Ein lukrativer Gegner, aber nur schwer zu besiegen.

Hannes Rossow
@Treibhausaffekt

Wenn ich an Videospielmonster denke, habe ich zwangsläufig die Biester aus den klassischen JRPGs im Kopf, die ich zu SNES- und PS1-Zeiten gespielt habe. Damals waren Zufallskämpfe noch gang und gäbe und Konfrontationen mit dem immergleichen Monster waren die Regel. Und so sehr ich das Akira Toriyama-Design der blauen Schleime aus der Dragon Quest-Reihe auch mag, so stehen sie auch stellvertretend für alle unnötigen, zeitverschwenderischen Scharmützel meiner JRPG-Karriere. Fast noch schlimmer ist eigentlich nur der Metall-Schleim, eine silbernschimmernde Sonderform, die zwar viel Erfahrung liefert, aber auch viel einstecken kann und sich schnell vom Acker macht, wenn es brenzlig wird. Sind die Kämpfe gegen die blauen Schleime also öde und nervig, kann ein plötzlich auftauchender Metall-Schleim für den bitter nötigen Adrenalin-Schub sorgen, nur um dann doch einfach die Flucht anzutreten. Dann stehe ich mit pumpendem Herz und leeren Händen auf der Weltkarte. Und dann greift mich ein blauer Schleim an. So war es doch immer.

Hundert Beine gehen gar nicht

Linda bevorzugt Kreaturen mit weniger Beinen.Linda bevorzugt Kreaturen mit weniger Beinen.

Linda Sprenger
@lindalomaniac

Eigentlich könnte ich fast alle Gegner und Endbosse aus From Softwares Action-RPG Bloodborne hier aufführen. Denn anders als so manches Dark Fantasy-Geschöpf aus der Dark Souls-Reihe habe ich keine einzige Bloodborne-Kreatur vergessen - nicht nur weil ich mit meiner armen Jägerin tausend Tode an ihnen starb, sondern vor allem weil sich ihr besonderes Design in meinen Kopf gebrannt hat. Die größtenteils von H.P. Lovecrafts kosmischen Horror inspirierten Kreaturen sind allesamt gleichermaßen imposant wie ekelhaft. Bestes Beispiel: Der Wiedergeborene, der im Unsichtbaren Dorf von Yahar'gul wie ein Plumpsack vom Himmel fällt und sich dann als gewaltiger, aus Leichenteilen zusammengesetzter Alptraum vor uns auftürmt. Mir schlottern immer noch die Knie, wenn ich an den Wiedergeborenen zurückdenke. Anders als er habe ich zum Glück nur zwei davon.

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