Watch Dogs - Analyst: Angst vor GTA 5, Battlefield 4 und Call of Duty: Ghosts Grund für Verschiebung

Konkrete Gründe für die Verschiebung von Watch Dogs auf 2014 hat Ubisoft bisher nicht genannt. Analyst Michael Pachter glaubt sie jedoch zu kennen: Die Angst vor GTA 5, Battlefield 4 und Call of Duty: Ghosts soll der Auslöser gewesen sein.

von Tobias Ritter,
18.10.2013 13:09 Uhr

Laut Branchen-Analyst Michael Pachter hat die Angst vor GTA 5 und anderen Blockbustern zur Verschiebung von Watch Dogs geführt.Laut Branchen-Analyst Michael Pachter hat die Angst vor GTA 5 und anderen Blockbustern zur Verschiebung von Watch Dogs geführt.

Konkrete Gründe für die Verschiebung der Veröffentlichung von Watch Dogs auf das kommende Jahr hat Spielentwickler und Publisher Ubisoft bisher nicht genannt - wie sonst auch bei derartigen Entscheidungen in der Spiele-Branche war lediglich vom letzten Feinschliff und einigen Qualitätsverbesserungen, die man noch vornehmen wolle, die Rede.

Kein Wunder also, dass sich nun die ersten Analysten dazu berufen fühlen, nach den wahren Gründen für die Release-Verschiebung zu suchen. Ganz vorne mit dabei: Branchen-Analyst Michael Pachter von Wedbush Securities. Ihm zufolge haben Ubisoft vor allem andere und zeitnah erscheinende Blockbuster-Titel wie GTA 5, Battlefield 4 und Call of Duty: Ghost Angst gemacht:

»Wir glauben, dass das Management einige Bedenken bezüglich der starken Konkurrenz und den Investitionsmöglichkeiten der Kunden hatte. Zu den Feiertagen hätten gemeinsam mit Watch Dogs auch GTA 5, Battlefield 4 und das neue Call of Duty in den Händlerregalen gestanden.«

Pachter glaubt allerdings auch, dass Ubisoft mit der Verschiebung die richtige Entscheidung getroffen hat:

»Vor dem Hintergrund der Next-Gen-Unsicherheiten und der sehr starken Konkurrenz glauben wir, dass die zuvor genannten Verschiebungen die richtige Entscheidung waren.«

Watch Dogs soll nun irgendwann zwischen April und Juni 2014 erscheinen. Das ebenfalls verschobene Open-World-Rennspiel The Crew ist für den Zeitraum zwischen Juli und September 2014 angesetzt.

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