Watchmen: Das Ende ist nah Teil 2 im Test - Review für XBLA

Im zweiten XBLA-Auftritt der Watchmen könnt ihr abermals mit Rorschach und Nite Owl die Fäuste schwingen.

von Jan Walenda,
28.08.2009 14:40 Uhr

Regisseur Zack Snyder (300, Dawn of the Dead) hat das geschafft, was bisher keinem Filmemacher gelang: Er hat die Graphic Novel »The Watchmen« erfolgreich auf Zelluloid gebannt (zur Filmkritik). Jetzt ist das zweite Watchmen-Lizenzspiel für XBLA erschienen - es wird aber weder Alan Moore’s Comicroman, noch dem Kinofilm gerecht. Als Rorschach oder Nite Owl lauft ihr durch 3D-Levelschläuche und verprügelt dabei gefühlte drei Gegnerarten. Die immer gleichen 70er Jahre Föhnfrisurenträger lassen schon bei der kleinsten Attacke literweise roten Saft von sich.

Neben zwei Schlagtasten und einem Block rückt ihr Gegnern auch mit herumliegenden Waffen wie Baseballschlägern oder Flaschen zu Leibe. Knochenbrecher-Spezialangriffe in Zeitlupe sind mit aufgeladenem Anzeigebalken ebenfalls drin. Trotz hübscher Optik und cooler Comic-Zwischensequenzen ist Watchmen: Das Ende ist nah Teil 2 nicht mehr als ein stupider Lizenzbrawler, der sehr schnell seinen Reiz verliert.

Watchmen: Das Ende ist nah Teil 2

Preis:

ca. 15 Euro (800 Punkte)

Spieler:

1 bis 2

HD optimiert:

ja

Speicherplatz:

887,89 MB

Entwickler:

Deadline Games

Hersteller:

Microsoft

USK:

keine Jugendfreigabe

Wertung:

* *


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