Pro Evolution Soccer - Finale - Weltweiter bester PES-Spieler kommt aus Portugal

Am Wochenende fanden auf Mallorca die Finalspiele der PES-League statt. Deutsche Teilnehmer waren bei den Finals nur mäßig erfolgreich

von Tobias Veltin,
28.09.2010 18:27 Uhr

Das Medienaufkommen bei den Finals glich dem eines echten Fußballspiels.Das Medienaufkommen bei den Finals glich dem eines echten Fußballspiels.

Am Wochenende fanden auf Mallorca die jährlichen PES League-Finalspiele statt. Erstmals waren dabei Spieler aus aller Welt vertreten. 40 Teilnehmer aus 23 Ländern rund um den Erdball hatten sich in der Hotelanlage im Südosten der Mittelmeerinsel eingefunden, um den besten Pro Evolution Soccer 2010-Spieler auszumachen. Ursprünglich hatten über 100.000 Spieler an mehr als 2500 On- und Offline-Turnieren teilgenommen, um sich für die Finals zu qualifizieren. Die Journalisten spielten bereits am Freitag einen Champion aus. Thomas Puha aus Finnland konnte sich am Ende durchsetzen. GamePro-Redakteur Tobias Veltin schied wegen fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen und dem Eingriff der turkmenischen Wettmafia bereits nach der Vorrunde aus. Die ganz große virtuelle Fußball-Sause stieg dann am Samstag-Abend im Konferenzraum des Hotels. Gespielt wurde auf der PlayStation 3, die Atmosphäre im Turniersaal hatte nahezu Stadionniveau. Bemerkenswert: mehr als 90% der Teilnehmer wählten als Mannschaft die brasilianische Nationalelf.

Sieger Christopher aus Portugal zwischen Seabass Takatsuka und Jon Murphy von Konami.Sieger Christopher aus Portugal zwischen "Seabass" Takatsuka und Jon Murphy von Konami.

Die beiden deutschen Teilnehmer Dennis Winkler und Sven Wehmeier konnten nur mäßige Erfolge verbuchen. Während Winkler bereits nach der Gruppenphase ausschied, konnte sich Wehmeier souverän bis ins Halbfinale durchschlagen. Dort scheiterte er aber mit 1:5 am späteren Turniersieger. Christopher aus Portugal konnte den Goldpokal und ein exklusives Fußballwochenende einsacken. In einem spannenden Finale setzte er sich mit 2:1 gegen den Italiener Ettorito 97 durch. Producer Shingo „Seabass“ Takatsuka war mit einem kleinen Team ebenfalls aus Japan angereist, um den Finals beizuwohnen. Außerdem nutzte er die Gelegenheit, um sich von den anwesenden Journalisten Feedback zum aktuellen Pro Evolution Soccer 2011 (zum Test) einzuholen.


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