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Wipeout 2048 im Test - Zukunftsrauschen

Sie sind schnell, sie sind laut und bis unter die Haube mit Waffen ausgestatten. Rocken Sonys Pod-Racer auch die PlayStation Vita? Wir haben WipeOut 2048 getestet.

von Thomas Wittulski,
15.02.2012 10:20 Uhr

Rasante Rennen in futuristischen Boliden, dazu stimmungsfördernde elektronische Musik - das ist das Grundrezept für ein echtes Wipeout. Mit dem neuesten Teil hält die Serie Einzug auf der PlayStation Vita, die bei Sonys Rennspiel zeigen kann, welch starker Grafikchip in ihr steckt.

Spielerisch bleibt dabei alles beim Alten: Wipeout 2048 ist eine Art Mario Kart mit deutlich höherer Geschwindigkeit, hochmodernen Karren und Waffen. Kurzum: Ihr rast mit einem der zwanzig Pods über die Kurse, sammelt dabei Power-Ups wie Geschwindigkeits-Boosts oder Waffen ein und feuert die auf eure Kontrahenten.

Wipeout 2048 - Screenshots ansehen

Rennen mit Köpfchen

Wipeout 2048 spielt - Überraschung - im Jahr 2048 (also noch vor dem ersten Teil auf der PlayStation) und ist damit streng genommen ein Prequel. Zu spüren ist davon allerdings (bis auf die kleineren Vehikel und die neuen Motorensounds) nicht viel, denn die Boliden steuern sich genauso wie ihre Kollegen aus vergangenen Spielen - und das ist nicht negativ gemeint: Die PS-Monster haben eine angenehme und vor allem nachvollziehbare Fahrphysik, in die man sich schon nach den ersten Runden hineinversetzt.

Auf den gelben Feldern erhalten wir Offensivgeschenke wie Waffen und Minen.Auf den gelben Feldern erhalten wir Offensivgeschenke wie Waffen und Minen.

Bremsen ist auf den meisten Strecken nicht notwendig, da die Trassen breit sind und Kurven mit dem nötigen Know-How gut zu kriegen sind. Vielmehr gilt es, Power-Ups wie Geschwindigkeits-Boosts schlau einzusetzen, denn nicht selten knallt man durch einen hirnlos eingesetzten Schub gegen den nächsten Streckenpfosten.

Im Singleplayer-Modus gibt’s drei Saisons zu absolvieren, die zusammengenommen etwa sechs Stunden in Anspruch nehmen. Dabei absolviert ihr ein Rennen nach dem anderen, immer mit dem Ziel, möglichst aufs Podest zu kommen. Am Rande des Saison-Fortschritts könnt ihr auch Zeitrennen fahren und neue Bestzeiten aufs Parkett legen.

Einige der Strecken stammen aus dem PlayStation 3-Vorgänger HD Fury, weitere zehn Kurse wurden exklusiv für Wipeout 2048 gestaltet - erstmals gibt es darauf auch Vergabelungen und mehrere Ebenen. Im Mehrspieler-Modus könnt ihr gegen bis zu sieben Mitspieler antreten, wahlweise online oder lokal gegen einen Freund mit eigener Vita.

Alternative Steuerung

Die Macher nutzen einige Funktionen, die ihnen die Vita bietet. So könnt ihr den Handheld beispielsweise kabellos mit der PlayStation 3 verbinden, um eine Mehrspielerpartie gegen einen Freund mit Wipeout HD Fury zu spielen - natürlich auch nur mit den Strecken, die auf beiden Systemen vorhanden sind.

Auch die Touchpads und die Neigungssensoren nutzen die Entwickler: Auf Wunsch schalten wir die Steuerungsvariante um und können dann beispielsweise mit Kippbewegungen durch die Gegend düsen. Toll ist das aber nicht, da wir auf diese Weise kaum ins Ziel kommen, ohne die Streckenbegrenzung ein Dutzend Mal zu küssen.

Wipeout 2048 - Gameplay-Trailer 1:26 Wipeout 2048 - Gameplay-Trailer

Optisch kommt Wipeout 2048 sehr nahe an den Vorgänger auf der PlayStation 3 heran und zeigt damit, was die Hardware der Vita leisten kann: Hübsche Hochglanzoptik, berauschende Geschwindigkeit und trotzdem eine durchgängig konstante Framerate: Respekt!

Grafisch kommt das Spiel dem Vorgänger auf der PlayStation 3 sehr nahe. Grafisch kommt das Spiel dem Vorgänger auf der PlayStation 3 sehr nahe.

Auch akustisch macht der Titel viel her: Über einen Kopfhörer kommen die elektronischen Klänge von Deadmau5, Kraftwerk, The Prodigy und Co. in ihren speziellen Remixen noch viel besser zur Geltung, genau wie die fantastischen Motorgeräusche.

Etwas negativ fallen hingegen die langen Ladezeiten ins Gewicht. Fans der Serie kommen um Wipeout 2048 nicht herum, auch wenn sie Teile des Spiels aus HD Fury bereits kennen.

1 von 2

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