Xbox 360 - Update bringt USB-Unterstützung - Bis zu 16 GB externer Speicher bald möglich

Mit einem Xbox 360-Firmware-Update im Frühling sollen externe Speicher auch für Installationen und Spielstände nutzbar werden. Manko: die Obergrenze von 16 GB.

von Daniel Feith,
19.03.2010 11:01 Uhr

Ein Firmware-Update für die Xbox 360 wird im Frühling die Unterstützung für externe USB-Speicher stark erweitern. Dies berichtet das US-Blog Joystiq mit Bezug auf zwei unabhängige Quellen, darunter einen Softwareentwickler bei Microsoft.

Mit dem Update soll es möglich sein Spieldaten wie Savegames und komplette Spielinstallationen auf externen USB-Speichern, also USB-Sticks oder externen Festplatten, zu speichern. Auch Xbox Live Arcade-Titel, Demos und DLC lassen sich dann auf den mobilen Speichern unterbringen. Voraussetzung: der externe Speicher hat eine Mindestkapazität von 1 GB, 512 MB werden jeweils für die Systempartition benötigt.

Einen Fallstrick gibt es jedoch. Die maximal nutzbare Kapazität der externen Speicher beläuft sich auf mickrige 16 GB. Microsoft hat natürlich kein Interesse daran, sich selbst dem Geschäft mit den Xbox 360-Festplatten das Wasser abzugraben. Zum Vergleich: eine externe 3,5 Zoll-Festplatte mit 1,5 Terabyte (1500 Gigabyte) Kapazität kostet derzeit etwa 100 €. Microsofts Xbox 360-Platte mit nicht einmal einem Zehntel des Speicherplatzes (120 GB) kostet immer noch etwa 120 €.

Immerhin lassen sich zwei USB-Slots der Xbox 360 gleichzeitig nutzen. Die Kapazität einer handelsüblichen Xbox 360 der ersten Generation lässt sich so von 20 GB (Festplatte) auf immerhin 52 GB (2x 16 GB externer Speicher) erhöhen.


Kommentare(16)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.