XCOM: Enemy Unknown - Lob und Kritik vom Serien-Schöpfer Julian Gollop

Julian Gollop, der Schöpfer von UFO: Enemy Unknown, hat in einem Interview erklärt, was ihm am Remake XCOM: Enemy Unknown gefällt und was nicht.

von Tony Strobach,
29.11.2012 14:11 Uhr

Der XCOM-Schöpfer Julian Gollop zeigt sich zufrieden mit der Neuauflage XCOM: Enemy Unknown.Der XCOM-Schöpfer Julian Gollop zeigt sich zufrieden mit der Neuauflage XCOM: Enemy Unknown.

In einem Interview gegenüber Eurogamer.net erklärte Julian Gollop seine Sicht auf das Runden-Strategiespiel XCOM: Enemy Unknown . Gollop war Leiter des britischen Entwicklerstudios Mythos Games, von denen die 1994 erschienene Vorlage UFO: Enemy Unknown stammt.

Insgesamt äußerte sich Julian Gollop sehr positiv: »Firaxis hat tolle Arbeit geleistet (…) Das Spiel ist fesselnd und hat Suchtpotential, abgesehen davon ist es ziemlich herausfordernd auf dem Schwierigkeitsgrad Klassisch.«

Ebenfalls zufrieden war der XCOM-Schöpfer damit, wie Firaxis mit dem Ur-XCOM umgegangen ist:
»Die meisten Entscheidungen von Firaxis waren sehr vernünftig und das Spiel ist sogar konsolenfreundlich. Insgesamt denke ich, dass sie die Essenz des Original-XCOMs erhalten haben«

Einen Kritikpunkt hatte Gollop aber doch – die Auswahl an Missionen sei im Vergleich zur Vorlage etwas gering:

»Eine kleine Enttäuschung ist für mich, dass die Positionen der Ereignisse und Basen überhaupt nicht relevant sind. Ich habe oft das Gefühl, dass manche Sachen einfach zu gekünstelt wirken. Die drei simultanen Entführungs-Missionen [von denen der Spieler immer nur auf eine reagieren kann] stören mich dabei am meisten. Das Original XCOM hatte da einfach wesentlich mehr Pseudo-Zufallselemente«.

Gollop führt das aber auf die »Sid-Meier-Doktrin« zurück, nach der sich Spiele immer um interessante Entscheidungen drehen müssten.

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