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Auf geht's

Yakuza im Test

Sushi, Schwerter und Schuhe aus Beton: Sega hetzt euch die Mafia auf den Hals ...

von Bernd Fischer,
09.10.2006 14:40 Uhr

Mal ehrlich: Mittlerweile sind die meisten Videospiel-Facetten des organisierten Verbrechens ziemlich ausgelutscht. Dank GTA, Mafia, Der Pate und Co. war auf den Daddelkisten vom 30er-Jahre-Crime bis hin zu neumodischem Ghetto-Gepose alles vorhanden, was euch im echten Leben recht zackig hinter schwedische Gardinen bringen dürfte. Eine kriminelle Randgruppe kam bislang aber eher selten zum Einsatz: die Yakuza. Sega lässt euch die japanische Unterwelt aus der Perspektive von Kazuma Kiryu erleben. Dieser darf nach einem zehnjährigen Knastaufenthalt wieder Stadtluft schnuppern und strebt die ganz große Karriere an.

Aus dem Knast in den Knast?

Yakuza ist keineswegs der Versuch, ein japanisches GTA auf die Beine zu stellen. Vielmehr handelt es sich um eine Mischung aus Action-Adventure (Shenmue) und Prügler (Final Fight). Der Spielablauf lässt sich immer in drei Abschnitte unterteilen: Handlungssequenzen, Laufszenen und schließlich Prügeleinlagen.

Die Story bietet so ziemlich alles, was ein guter Mafia-Krimi bieten muss: Da geht es unter anderem um die üblichen Fehden verfeindeter Familien, gestohlenes Geld (um genauer zu sein: die Rekordsumme von zehn Milliarden Yen), ein kleines Mädchen, das seine Mutter verloren hat, einen Detektiv und die alltäglichen Probleme mit dem eigenen Bruder. So erzählt Yakuza zwar nichts grundlegend Neues, die Zwischenszenen in Spielgrafik sind aber prima inszeniert, und die englische Sprachausgabe bringt die Emotionen der Protagonisten stets ordentlich rüber.

Anfangs müsst ihr euch noch mit kleineren Aufträgen über Wasser halten: So weigert sich zum Beispiel ein Schuldner, die geliehenen Scheine zurückzuzahlen, und ihr müsst euch der Sache annehmen. In einer Zwischensequenz erfahrt ihr, was es mit der Person auf sich hat und wo ihr sie finden könnt. Ist die Sache klar, kann es losgehen.


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