Seite 2: Yakuza: Dead Souls im Test - Zombie-Alarm in Tokio

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Dumm, dümmer, Zombie!

Ausrüstung wie Bleispritzen kaufen und tunen wir beim Händler unseres Vertrauens im nächsten geparkten Laster. Dort verkaufen wir auch Kleinkram den wir unterwegs finden, um an zusätzliche Yen zu kommen. Fertig ausgerüstet steigen wir dann durch den nächstgelegenen Abwasserkanal in die Zombie-Zone, um unseren Missionen nachzukommen.

Test-Video zu Yakuza: Dead Souls Video starten 4:50 Test-Video zu Yakuza: Dead Souls

In denen werden wir, vor allem anfangs, durch schlauchartige Levels gehetzt, sodass kaum der Eindruck einer offenen Spielwelt aufkommt. In den abgeriegelten Bereichen ist das aber vielleicht gar nicht so schlecht, denn unsichtbare Level-Begrenzungen lassen unseren Erkundungsdrang in der infizierten Zone schnell »gegen die Wand laufen«.

Mit der Schrotflinte machen wir kurzen Prozess mit den modrigen Gegnern. Mit der Schrotflinte machen wir kurzen Prozess mit den modrigen Gegnern.

Die Kämpfe spielen sich meist nach dem gleichen Schema: Wir bahnen uns den Weg durch Unmengen von Untoten und mutierten Zwischenbossen, die wir allesamt in Stücke ballern. Zu unserem Glück ist die breit gefächerte Auswahl an Gegnern durchweg dumm und lässt sich durch einfache Hindernisse wie einen Zaun dauerhaft auf Abstand halten.

Da die Steuerung mit den Schusswaffen sowohl beim lockeren aus der Hüfte Schießen, als auch beim genauen Zielen extrem hakelig und ungenau ist, würden uns intelligentere Gegner tatsächlich vor einige Schwierigkeiten stellen. So werden die Kämpfe aber auf simples »in die Menge Ballern« reduziert und sind damit auch für unerfahrene Schützen leicht zu bewältigen.

Gänsehaut pur?!

Nur weil es in Yakuza: Dead Souls um eine Zombieapokalypse geht und viele Gegnertypen frappierend an Mutanten aus anderen Spielen, wie den »Boomer« aus Left 4 Dead oder den »Licker« aus Resident Evil erinnern, heißt das nicht, dass wir hier ein Survival-Horror Spiel vor uns haben. Es gibt nämlich keine Schockmomente oder dergleichen und auch keine spannungsgeladene Atmosphäre.

»Licker« Dieser mutierte Bossgegner erinnert doch stark an den »Licker« aus Resident Evil.

»Boomer« Auch dieser »Fattie« sieht einem anderen Zombie extrem ähnlich, nämlich dem »Boomer« aus Left 4 Dead.

Gänsehaut bescheren uns lediglich die teils matschigen und grobpixeligen Texturen, steife oder gar ruckelnde Animationen und der immer gleiche Soundtrack. Im Gegensatz zur eher farblosen Musik, ist Tokio - wie in der Realität auch - eine bunte Stadt, voll mit Passanten und Bürgern, die aber dank Zombievirus schnell zu seelenlosem Kanonenfutter mutieren.

Doch bevor das geschieht, flimmern uns in Kamurocho nicht nur Japan-typische Leuchttafel und bunte Reklamen entgegen, sondern auch die Kanten von so gut wie jedem Umgebungsgegenstand.

Noch viel störender als das starke Kantenflimmern sind aber die Steuerungsschwierigkeiten. Zum Glück gleichen wir die aber mit Fertigkeiten wie Zielhilfen oder starken Tritten aus, die wir ähnlich wie in einem Rollenspiel mit gesammelten Erfahrungspunkten kaufen.

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