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  1. #61
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    SEX MACHINEGUNS

    So dann will ich auch mal was vorstellen und wir bleiben auch gleich im Metal Gerne um genau zu sein J-Metal.

    Sex Machineguns ist eine japanische Speed-Metal-Band. Stilistisch zeichnen sich die Sex Machineguns durch eine Mischung aus Speed und Power Metal aus. Neben den genretypischen schnellen Gitarrensoli und basslastigen Riffs ist der Einfluss des Visual Kei signifikant für die Band. Der Name leitet sich von den Sex Pistols ab: „[we] machineguns are more radical than [the] pistols“.

    Biografie:
    Die Sex Machineguns entstanden 1996 vorerst als kleine Underground Band, die in kleineren Clubs spielte. Dadurch erspielten sie sich recht schnell eine große Fanbasis, gingen auf Tour und veröffentlichten 1997 ihre erste live CD sowie ihr erstes Video, welches sehr schnell in ganz Japan ausverkauft war.

    1998 erschien mit Sex Machinegun ihre erste kommerzielle Single bei Toshiba-EMI, welche ebenfalls schnell in ganz Japan ausverkauft war. Die Karten für die darauf folgende Tour waren wie die Single in ganz Japan schnell vergriffen. Im September 1998 wurde das erste Album veröffentlicht, und Ende 1998 hatten die Sex Machineguns 62 ausverkaufte Konzerte gespielt und mehrfach mit Singles und dem Album die japanischen Charts angeführt.

    Nach 8 Jahren mit 10 veröffentlichen Alben kündigte die Band 2006 an, eine „künstlerische Pause“ zu nehmen. Am 26. März 2006 verließen alle Mitglieder die Band, bis auf Anchang, der mittlerweile sein zweites Album unter dem Bandnamen „Sex Machinegun“ veröffentlicht hat. Die anderen Mitglieder der Band haben sich zu einem Nebenprojekt mit dem Namen Elleguns zusammengeschlossen.


    Quelle: Wikipedia

    Auf Sex Machineguns bin ich durch mein Hobby Animes gestoßen habe auf Youtube nach einer J-Rock Band gesucht die das Intro (oder war es Outro egal) zu einer Anime Serie gemacht hat. Dann beim anhören andere Band bin ich auf Sex Machineguns gestoßen auf den Song Aijin 28 jetzt war mein Interesse geweckt. Neben der Japanischen Sprache die ich sehr interessant finde (habe vor 2 Monat angefangen Japanisch mehr schlecht als recht zu lernen) haben es mir die schnellen Gitarrensolos angetanen. Die Klamotten sind manchmal schon albern aber gegen über andren J-Metal/J-Rock Bands erträglich.

    Sex Machineguns - Aijin 28
    Durch das Lied bin ich zu Sex Machineguns kommen

    SEX MACHINEGUNS - Hitoduma Killer
    Hier ist eigentlich das Video das beste musst so lachen als ich das gesehen habe.

    Sex Machineguns - Damaedo Icchokusen
    Das ist das blöde dabei wenn man die Texte nicht versteht sonst würde man sich vllt nicht bei dem Video denken WTF.

    SEX MACHINEGUNS ×é¤É
    PVÕëÐü¸çó

    Kein Plan wie der Song heist aber er hat ein ein paar geile stellen besonders der Anfang.

    SEX MACHINEGUNS - Shigoto Nin

    Sex Machineguns - Heavy Metal Thunder
    Ich kann dem Best Song wie es im Video steht zwar nicht komplett zu stimmen aber er ist auch bei mein Favorit recht weit oben.

    Sex Machineguns - Zero

    Sex Machineguns- Junk Food
    Hier trifft [Best Song] schon er zu für mich wohl der beste Song von Sex Machineguns.


    Hier noch ein paar Live auf Tritte da müsst ihr Unbedingt Illusion City anhören das Solo Awesome und Sex Machineguns das Intro genial. Ach was schaut euch alle an!

    Sex Machineguns - American Z

    SEX MACHINEGUNS - Illusion City

    Sex Machineguns - Sex Machinegun

    Sex Machineguns - Onigunsow

    Hoffe ein paar von euch konnten da was mit anfangen J-Music ist nicht jedermanns Sache und wenn erwünscht kann ich noch ein paar J-Music Sachen posten.
    Geändert von Ace-D (14.08.2009 um 23:52 Uhr)
    Achtung die Bilder könnten euch Spoilern

  2. #62
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    *buddel* *schürf* *buddel* *buddel* -puh- *buddel* *klong*

    So, Thread ausgegraben. Heute will ich euch mal eine Band vorstellen, mit denen ich früher gar nicht so viel anfangen konnte, die mir inzwischen aber sehr ans Herz gewachsen sind. Los gehts.


    Thrice

    Kurz vorneweg: Unbedingt die Songs des Alchemy Index hören, den rest könnt ihr euch dann geben, wenn ihr daran gefallen gefunden habt.

    Eingeordnet wird die Band wohl irgendwo bei Post-Hardcore (hier hört Monco auf zu lesen ), aber imo hat die Band viel mehr zu bieten, denn ihr Repertoire umfasst mehr als straight-forward Rocksongs. Gegründet wurde sie 1998 in der Highschool, kurz darauf erste EP, blabla blub, wer will das schon lesen, dafür könnt ihr auf Wikipedia vorbeischauen. Die ersten beiden Alben der Band besitze ich nicht, weswegen ich diese beiden jetzt klamm und heimlich unter den Teppich kehre.


    Album Nummer 3 ist The Artist in the Ambulance, was damals ein rieiger Erfolg für die Band wurde, Majorlabel glücklich - Fans glücklich. Allerdings meiner Meinung nach nur ein relativ normales Rockalbum, gut aber nichts besonderes.
    - Live Auftritt von "Stare at the Sun" aus diesem Album: http://www.youtube.com/watch?v=WaPtFA7rAc0
    - Video zu "All That's Left": http://www.youtube.com/watch?v=lnDF3p_eawo


    Mit dem nächsten Album Vheissu ruhte sich die Band aber nicht aus, sondern vollzog einen Wandel in ihrer Musik. Der Fokus liegt jetzt mehr auf großen Melodien, dadurch büßen sie zwar einiges an Agressivität ein, aber meiner Meinung nach wurden Thrice mit diesem Album erst zu etwas besonderem und zu etwas, mit dem sie sich von all den Konkurenten im Genre abhoben. Das Album ist sehr kontrastreich, Piano-Zwischenspiele, ruhige, aber kraftvolle Songs stehen der alten Aggressivität gegenüber. Btw. war dies auch mein erstes Album der Band.
    - Wunderschöner Liveauftritt zu "Red Sky" mit Streicherensemble: http://www.youtube.com/watch?v=wGPppIs8wMQ
    - Video zu "Image of the Invisible" (der Song kann auch bei Rock Band gezogen werden): http://www.youtube.com/watch?v=SY1Sw...eature=related
    - Mein Lieblingssong von Vheissu, bei dem ich mich immer beim Mitsingen erwische und der beide Seiten von Thrice ineinander vereint: "The Earth Will Shake" http://www.youtube.com/watch?v=SY1Sw...eature=related


    Nun zum Meisterstück der Band, dem Alchemy Index, gesplittet in 4 Teile mit je 6 Songs symbolisiert jeder dieser Teile ein Naturelement und dementsprechend unterschiedlich fallen diese aus. Lodernde Wut auf der Feuer EP, sanftes dahinschweben im Luft-Teil, Akustikgitarre und down to earth im Earth-Teil und wabernde Elektrosounds auf der Water EP. Den Index zu hören ist für mich jedesmal aufs neue ein wunderschönes Erlebnis. Mehr Facetten kann eine Band kaum entwickeln und trotzdem schaffen sie es immer unverkennbar Thrice zu bleiben. Großartig. Mit das beste was ich seit langer Zeit musikalisch genießen durfte. Stellvertretend gibts aus jedem Part jetzt einen Song.
    - Water: "Digital Sea" grandioses Video, der Supermarkt wird zum Ozean: http://www.youtube.com/watch?v=aGksTR7ghYI
    - Fire: "Firebreather" von ihrer DVD: http://www.youtube.com/watch?v=T7C7A4eUY-I
    - Air: "A Song For Milly Michaelson" leider nur Audio zu einer Fancollage http://www.youtube.com/watch?v=-pXlI...eature=related
    - Earth: "Come All You Weary" Der Song ist wie gemacht für Akustik: http://www.youtube.com/watch?v=ZN3ZNgkIpG8


    Das neue Album heißt Beggars, ist auch wieder klasse geworden, allerdings bisher noch zu wenig von mir gehört, als dass ich da schon ein vernünftiges Urteil zu hätte.
    - "All The World Is Mad" Live: http://www.youtube.com/watch?v=N7f8xaKgkfE


    Zuletzt bleibt nur noch zu sagen, dass die Band auch live überzeugt, die DVD "In The House Of Blues" gebe ich mir regelmäßig. So long and good bye, euer Allen.




    P.S.: Beim nächsten Mal gibts die Band mit dem längsten Namen seitdem zum ersten Mal ein Urmensch einem anderen auf den Schädel schlug und dabei die Musik entdeckte. (Wers vorher errät bekommt kostenlosen Eintritt in den exklusiven Mod-Vergnügungspark oder alternativ gibts auch einen großen Haufen voll gar nichts, das entscheide ich spontan)


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  3. #63
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    @ Allen: die passende Vorstellung für mich, denn ich habe Thrice selbst erst vor wenigen Wochen entdeckt. Ich fuhr mit nem Kumpel im Auto und da lief Musik die sich super anhörte, die ich aber nicht kannte. Kurz darauf hat er mir nen Album davon gegeben, müsste ich aber nochmal schauen welches das war. Bisher hab ich's noch nicht großartig gehört, einmal alles durch aber das war's. Hat mir auch ganz gut gefallen, ich werde später nochmal genauer nachschauen. Gerade deine 4 Elemente machen mich jetzt doch etwas neugierig.


    @ Band: meinst du vielleicht "And You Will Know Us By The Trail of Dead"??

  4. #64
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    Zitat Zitat von BertBarth Beitrag anzeigen
    @ Band: meinst du vielleicht "And You Will Know Us By The Trail of Dead"??
    Gibs zu, du hast in mein last.fm Profil geluchst.


    Schön, dass meine Vorstellung doch noch Kundschaft gefunden hat. Ist schon enttäuschend, wenn man sich soviel Mühe gibt und es niemanden interessiert.


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  5. #65
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    Zitat Zitat von AllenSchezar Beitrag anzeigen
    Schön, dass meine Vorstellung doch noch Kundschaft gefunden hat. Ist schon enttäuschend, wenn man sich soviel Mühe gibt und es niemanden interessiert.
    Ach Allen... nur weil keiner was schreibt, heißt das doch noch lange nicht dass es keinen interessiert. Was glaubst du wieviele der Gäste hier ohne eigenen Account diesen Thread mitverfolgen! Glaub mir, es werden einige sein. Sonst wäre der Thread innerhalb von drei Monaten nicht schon bei über 5600 Klicks angelangt. Überleg mal, das sind über 60 Klicks pro Tag!!! Da wird sicher auch jemand deinen Beitrag zu Thrice gelesen haben und sich dann informiert haben.

    Du weist doch Allen... du schreibst das nicht um dich zu profilieren, sondern um der Community einen Gefallen zu tun.
    Geändert von BertBarth (07.10.2009 um 15:12 Uhr)

  6. #66
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    Zitat Zitat von BertBarth Beitrag anzeigen
    Ach Allen... nur weil keiner was schreibt, heißt das doch noch lange nicht dass es keinen interessiert. Was glaubst du wieviele der Gäste hier ohne eigenen Account diesen Thread mitverfolgen! Glaub mir, es werden einige sein. Sonst wäre der Thread innerhalb von drei Monaten nicht schon bei über 5600 Klicks angelangt. Überleg mal, das sind über 60 Klicks pro Tag!!! Da wird sicher auch jemand deinen Beitrag zu Thrice gelesen haben und sich dann informiert haben.
    So seh ich das auch...

    MFG
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  7. #67
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    Naja, man freut sich halt, wenns ein wenig Feedback gibt. Wenn so gar nichts kommt, hat man eben das Gefühl, dass mans umsonst gemacht hat, egal wer da vielleicht noch irgendwo heimlich was gelesen hat. Das jemand den Thread anklickt, heißt ja nicht, dass auch nur einer irgendeinen der weiterführenden Links Beachtung schenkt. Btw. würde ich mich auch über andere Vorstellung mal wieder sehr freuen. Ist eigentlich ganz chillig, die ganzen Links nebenbei beim surfen durchzugehen.


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  8. #68
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    Eigentlich sollte ein anderer Künstler hier vorgestellt werden. Doch vor etwa einer Woche kam ich dazu, in eine mir bis dahin nur namentlich bekannte Band reinzuhören. Mich hat die Musik so sehr beeindruckt, dass ich mich nun stattdessen dieser Gruppe widmen werde. Die Rede ist von

    Get Well Soon

    "Get Well Soon" werden von diversen Musikseiten in das Genre "Indie Pop" eingeordnet, was meiner Meinung nach einen völlig falschen Eindruck vermittelt. Denn die Instrumentisierung von "GWS" erinnert eher an ein Orchester: Neben Gitarre und Bass werden Violine, Trompete, Klavier und Akkordeon gespielt. Dementsprechend hören sich viele Lieder wie kleine Symphonien an, ohne dabei in klassische Musik abzudriften.

    Hinter dem Projekt "GWS" verbirgt sich ein einzelner Multiinstrumentalist und (Master)Mind: Konstantin Gropper. Dieser war es der das erste und bisher einzige Album "Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon" in jahrelanger Kleinarbeit erschaffen hat. Bei Live-Auftritten wird er von einer 6-köpfigen Band unterstützt.

    "Get Well Soon" wird in der Fachpresse mit vielen berühmten Künstlern verglichen. Unter anderem fallen die Namen Nick Cave, Thom Yorke und Conor Oberst. Musikalisch würde ich die Band in Richtung "Arcade Fire" und "A Whisper in the Noise" einordnen. Aber wie so oft finde ich, dass solche Vergleiche unnötig sind und nicht unbedingt von jedem so aufgefasst werden.
    In den meisten Songs herrscht eine melancholische Stimmung, (entgegen des Band- und Albumnamens), was nicht zuletzt an Groppers dunkler Stimme liegt. Die zuvor erwähnte orchestrale Musik bildet zwar den Kern des Sounds, doch wird dieser in jedem Lied mit kleinen Elementen versehen: mal beatlastig, mal rhythmuslastig, begleitet von Cheerleaderchören oder Italo-Western Atmosphäre. Vereinzelt scheint ein bisschen Kitsch durch, was den Liedern sogar ein wenig steht.

    Ich hoffe doch sehr, dass sich selbst ein paar User an die Gruppe heranwagen, die mit meinen obigen Ausführungen nicht so viel anfangen können. Schließlich kann ein Text dem Musikeindruck kaum bis gar nicht gerecht werden. Hier sind ein paar Lieder:

    You/Aurora/You/Seaside
    Ein bisschen untypisch, aufgrund der groß aufspielenden Trompeten. Mir gefallen besonders die leisen Einschübe bei den Trompeten-Pausen.

    I sold my hands for food so please feed me
    Eines der ruhigsten und angenehmsten Liedern von "GWS" und nur was für geduldige Menschen

    People Magazine Front Cover
    Nicht der beste Song von "GWS", doch er zeigt das gute Zusammenspiel der Band aus diversen Instrumenten wie Violine und Klavier und zweistimmigem Gesang.

    Diskographie:

    Album:Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon (2008)
    EPs: A Secret Cave, a Swan (2005)
    My Tiny Christmas Tragedy (2005)
    Glaciers, Kisses, Apples, Nuts (2006)
    All That Keeps Us from Giving In (2007)
    Songs Against the Glaciation (2008)


    Das Album sowie die EP "Songs Against the Glaciation" kann ich nur wärmstens weiterempfehlen, wenn euch die Probe-Songs gefallen haben.
    Über Meinungen und Stimmen über "Get Well Soon" aus dem Forum würde ich mich freuen. Hoffe es gefällt euch.
    [center][SIZE="6"][URL="www.gameradio.de"][FONT="Impact"][I][b][COLOR="Navy"]Game[/COLOR][COLOR="Blue"]Radio[/COLOR][COLOR="Navy"].de[/COLOR][/b][/I][/FONT][/URL][/SIZE][/center]


    Musik-Empfehlung: [URL="https://www.youtube.com/watch?v=-MwGl-n0xp0"]Milk+ - Venus Breakdown[/URL]

  9. #69
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    Get Well Soon ist schon herrlich entspannende Musik, besonders "I sold my hands..." ist ein klasse Song. Die beiden Gruppen, die du zum Vergleich herangezogen hast, finde ich aber noch besser. Obwohl Arcade Fire imo schon in eine etwas andere Richtung geht, das sind viel kraftvollere und pompöser inszenierte Songs. Die Band hätte es auch verdient hier vorgestellt zu werden. Gleich mal auf meiner to do list vermerken. A Whisper in the Noise ist aber wirklich jedem zu empfehlen, der nach deinen Anspieltipps noch mehr Lust auf diese Richtung Musik hat, die Band hat sehr intensive Songs zu bieten. Mein absoluter Favorit ist da "As we were", unbedingt mal auf deren myspace Seite anhören: http://www.myspace.com/awitn


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  10. #70
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    Dann will ich mal versuchen, den Nicht-Metal-Heads eine Band näher zu bringen, die es verdient hat, beachtet zu werden. Die Rede ist von
    Amon Amarth
    aus dem Stockholmer Vorort Tumba.

    Die Wurzeln von Amon Amarth liegen bei der im Jahre 1988 gegründeten Grindcoreband Scum (engl. für Abschaum). Zur Band gehörten Themgoroth (später Dark Funeral), Olavi Mikkonen und Ted Lundström (ex-Eternal Oath). Die Band nahm ein Demo auf, das aufgrund des schlechten Sounds nie veröffentlicht wurde. Nachdem sich der Sänger Johan Hegg im Jahre 1992 der Band angeschlossen hatte, änderte die Band ihren Namen in Amon Amarth und wandte sich dem Death Metal zu. Im Jahr 1994 erschien mit dem Demo The Arrival of the Fimbul Winter das erste musikalische Lebenszeichen der Band. Amon Amarth wurden von der in Singapur ansässigen Firma Pulverized Records unter Vertrag genommen. (Quelle: Wikipedia)

    Die Band steht bei dem deutschen Label Metal Blade Records unter Vertrag und wird von diesem als Priority-Band behandelt.

    Amon Amarth spielen Death Metal. In ihren Texten geht es aber nicht um Gore, das Morden aus Lust, Menschenverachtung... Ihre Texte sind sehr von der Wikingerthematik durchzogen. Aus diesem Grund werden sie von vielen in die Viking Metal Schiene geschoben, was die Band aber vehement abstreitet. Oft ist in einschlägigen Magazinen auch von Melodic Death die Rede. Obwohl die Strukturen der Songs recht melodiös sind, passen Amon Amarth nicht in diese "Schublade", was nicht zuletzt dem Gesang von Johan Hegg zu verdanken ist.

    Das momentane Band-Line-Up sieht wie folgt aus:

    Vocals: Johan Hegg
    Bass: Ted Lundström
    Gitarre: Johann Söderberg
    Gitarre: Olavi Mikkonen
    Drums: Fredrik Andersson

    Zu den Gründungsmitgliedern gehörten/gehören:

    Johan Hegg
    Ted Lundström
    Anders Hansson (wurde 1998 von Johann Söderberg abgelöst)
    Olavi Mikkonen
    Nico Kaukinen (wurde 1996 durch Martin Lopez ersetzt, der 1998 durch Fredrik Andersson ersetzt wurde)

    Amon Amarth haben bisher 7 reguläre Alben, eine EP und eine DVD veröffentlicht. Hier die Liste:

    1996 Sorrow throughout the nine Worlds (Pulverized Records)
    1998 Once sent from the Golden Hall (Metal Blade Records)
    1999 The Avenger (Metal Blade Records)
    2001 The Crusher (Metal Blade Records)
    2002 Versus the World (Metal Blade Records)
    2004 Fate of Norns (Metal Blade Records)
    2006 Wrath of the Norsemen (DVD)
    2006 With Oden on our Side (Metal Blade Records)
    2008 Twilight of the Thunder God (Metal Blade Records)

    Hier mal ein paar Beispielsongs:

    Amon Amarth (Once sent from the Golden Hall)
    Der Stil der Band war 1998 noch sehr rau, was man ganz besonders am Gesang von Johan Hegg bemerkt. Die Atmosphäre des Songs ist sehr düster gehalten. Er handelt einer Schlacht an den Hängen des Amon Amarth.

    Victorious March (Once sent from the Golden Hall)
    Diesen Song könnte man als Band-Hymne bezeichnen. Er handelt von fünf Kriegern, die sich furchtlos durch Horden von Gegnern kämpfen.

    The last with Pagan blood (The Avenger)
    Wieder eine Hymne auf das Dasein als Krieger. Amon Amarth verstehen es, dem Hörer die Atmosphäre, die auf einem Schlachtfeld geherrscht haben muss, durch ihre Musik und Texte näher zu bringen.

    The Fall through Ginnungagap (The Crusher)
    Einer der düstersten Songs der Band. Er handelt vom Tod. Am Ende kehrt der Krieger wieder ins Leben zurück.

    ...and soon the World will cease to be (Versus the World)
    Wie alle Songs auf der "Versus the World" handelt auch dieser von Ragnarök, dabei ist er noch relativ fröhlich gehalten.

    The Pursuit of Vikings (Fate of Norns)
    Einer der beliebtesten Songs von Amon Amarth. Der Gitarrensound passt perfekt zur Stimmung der Band. Wenn man bedenkt, dass das Album "Fate of Norns" ein Schnellschuss war, bei dem im Studio kein Song richtig fertig war, steigert das die Qualität des Songs.

    Gods of War arise (With Oden on our Side)
    Dieser Song ist jetzt mein Favorit. Inhaltlich handelt er von den Wikinger-Überfällen auf England.

    Da die Songs des Albums "Twilight of the Thunder God" beinahe alle die selbe Qualität haben, kann ich mich für keinen entscheiden, den ich empfehlen soll, deshalb empfehl ich alle:
    Twilight of the Thunder God
    Free Will Sacrifice
    Guardians of Asgaard
    Where is your God?
    Varyags of Miklagaard
    Tattered Banners and bloody Flags
    No Fear for the setting Sun
    The Hero
    Live for the Kill
    Embrace of the endless Ocean
    Geändert von derubor_indaril (20.01.2010 um 18:15 Uhr)
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  11. #71
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    Standard Power of the Damger

    Da hier ja jetzt verdammt lange kaum was gepostet wurde (mit Ausnahme vom Amon Amarth-Feature) dachte ich mir schreibe ich auch mal wieder ein Feature über eine Band die KoRn's Jonathan Davis und Nine Inch Nails' Trent Reznor beeinflusst haben.

    Prong

    Prong wurden 1986 vom Gitaristen/Sänger und einzigem Originalmitglied der heutigen Besetzung Tommy Victor mit Mike Kirkland (bass) gegründet und hießen zu Anfang ihrer Karrier noch R-Ruin. Ted Parsons (Ex-Swans Drummer) trat der Band ein paar später Monate bei. Auf ihren ersten beiden Alben, Force Fed und Primitive Origins, hörte man Prong noch den brutalen Hardcorepunk-Sound an, da Victor und Kirkland beide im CBGB'a arbeiteten.

    1989 wurde die Band von Epic Records aufgenommen und ihr Majordebüt Beg To Differ erschien 1990. Im folgenden Jahr verließ Kirkland die Band und der ehemalige Flotsam&Jetsam Basser Troy Gregory übernahm den Job an den dicken Saiten. Im September 1991 erschien Prong's viertes Album auf dem sich die ersten elektronischen Einflüsse zeigten, die harten Melodien blieben aber weiter vorhanden. Bis 1994 spielte die Band in diesem Lineup, dann verließ Gregory die Band und wurde von Paul Raven (Killing Joke, R.I.P.) ersetzt und John Bechdel trat der Band bei. In diesem 4er Lineup veröffentlichten ihr von vielen Leuten als bestes angesehenes Album, Cleansing. Die darauf enthaltenen Songs "Snap Your Fingers Snap Your Neck", "Broken Peace" und "Whose Fist Is This Anyway?" erhielten heavy rotation bei MTV's Headbangersball und zählen heute zu den Bandklassikern.

    Prong veröffentlichten 1996 ihr sechstes Album Rude Awakening. Trotz Platzierung in den Charts ließ Epic die Band fallen und Prong lösten sich 1997 auf. Bis Prong im Jahr 2000 mit einem neuen Lineup (Tommy Victor, Monte Pittman, Dan Laudo und Brian Perry) wieder auf Tour gingen und ein Livealbum aufnahmen, spielten die Musiker bei Danzig (Victor) und Godflesh (Raven, Parsons). 2002 erschein Scorpio Rising, welches gespaltene Reaktionen erhielt. 2005 verööfentlichen Prong eine Live-DVD und Victor und Raven traten Ministry bei.

    Bis 2007 war es dann etwas stiller um Prong bis diese bekanntgaben an einem neuen Album zu arbeiten, welches bei 13th Planet Records, dem Label von Ministrys' Al Jourgensen, unter dem Namen Power of the Damager erscheinen sollte. Dieses wurde im Lineup Tommy Victor, Aaron Rossi, Monte Pittman aufgenommen und reichlich betourt, jedoch mit wechselnden Lineup, da Pittman bei Madonna spielt und Rossi bei den Revolting Cocks. Zu diesem Album erschien, ähnlich wie bei Ministry ein Remixalbum das Power of the Damn Mixxxer genannt wurde veröffentlicht. In diesem jahr wird höchstwahrlich wieder ein Prongalbum erscheinen.

    Discography
    * Primitive Origins (1987)
    * Force Fed (1988)
    * Beg to Differ (1990)
    * Prove You Wrong (1991)
    * Cleansing (1994)
    * Rude Awakening (1996)
    * Scorpio Rising (2003)
    * Power of the Damager (2007)
    * Power of the Damn Mixxxer (2009)

    Primitive Origins - In My Veins
    Force Fed - Freezer Burn
    Beg To Differ - Beg to Differ (Live)
    Prove You Wrong - Unconditional
    Cleansing - Whose Fist Is This Anyway & Snap Your Fingers, Snap Your Neck (Live at Rock Hard Festival 2009)
    Geändert von Edgehead1910 (26.01.2010 um 15:15 Uhr)
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    Zitat Zitat von Eddie Beitrag anzeigen
    Du musst lernen Hass zu atmen und Verachtung zu scheißen!

  12. #72
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    @derubor:
    Also AA klangen ja auf der "Once Sent From The Golden Hall" ganz schön nach Black Metal.
    Minimalistische Produktion, klirrende, schlecht aufgenommene Gitarren und gekrächzter gesang von Johan Hegg.

  13. #73
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    Zitat Zitat von 'Monco' Beitrag anzeigen
    @derubor:
    Also AA klangen ja auf der "Once Sent From The Golden Hall" ganz schön nach Black Metal.
    Minimalistische Produktion, klirrende, schlecht aufgenommene Gitarren und gekrächzter gesang von Johan Hegg.
    Trotzdem ist es ein geniales Album.

    Von der Produktion her kann man sie mit den ersten Slayer-Alben vergleichen, die haben auch ne miese gehabt, trotzdem sind die Alben genial.
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  14. #74
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    Pagan Altar

    SO Leute.
    Diese Band hat mich innerhalb von nur zwei Tagen so geflasht wie kaum eine andere. Nein. Eigentlich wie GARKEINE andere.
    Pagan Altar ist eine britische Doom- Metal Band, die in den frühen 80ern gegründet wurden, und 1982 im Zuge der NWoBHM (New Wave of British Heavy Metal) ein Demo aufgenommen haben. Mit diesem Demo endete allerdings frühzeitig die Karriere von Pagan Altar, keine Plattenvertrag.
    Ende des alten, Anfang des neuen Jahrtausends hat sich die Band allerdings wieder zusammen gefunden, und bis heute drei Alben veröffentlicht. Bedeutet: Die Band hat fast 20 Jahre nicht existiert und bringt jetzt absolute Meisterwerke hervor!
    Ich persönlich muss sagen: Klar, die Stimme ist gewöhnungsbedürftig, der kauzige und gebrechliche Gesang ist nicht jedermanns Sache, doch etwas anderes würde zu dieser Musik garnicht passen. Die Geschwindigkeit der Songs variiert zwischen doomigen und schweren Songs bis hin zu normalen Mid-Tempo Songs. Und Leute, eines muss ich euch sagen! Ich kenne keine Band....KEINE Band, die für mich so gefühlvoll das Gitarrenspiel einbaut. So harmonisch...so melancholisch...so wundervoll.
    Ich bin begeistert von dieser Band, und möchte euch, nach Vorstellung der Diskografie, die Hörproben nicht weiter vorenthalten.

    Diskografie:
    1982 - Pagan Altar (Demo)
    1998 - Volume 1
    2004 - The Time Lord (EP)
    2004 - The Lords of Hypocrisy
    2006 - Mythical & Magical

    Hörproben:
    Dance Of The Druids (Mythical & Magical)
    Haha, das war glaube ich der Song bei dem ich mich gestern Nacht um 2 oder so etwas bekifft gefühlt hab. Es schickt einem einfach in absolute Trance...Pagan ALtar ist besser als jede Droge.

    Cry Of The Banshee (Mythical & Magical)
    Wundervoll!
    Das traumhafte Gitarrenspiel, die Melodien, die Harmonien, der melancholische Gesang, das Solo, die Atmosphäre. Alles ist Perfekt.

    Judgment Of The Dead (Volume 1)
    Bis jetzt mein absoluter Lieblingssong von Pagan Altar...obwohl...jeder Song kann mein Lieblingssong sein, weil einfach alles so verdammt geil ist! Dennoch baut dieses Lied hier die meiste Atmosphäre auf, mit dem wunderbar psychedelischen Intro. Das doomige Riff ist ein Traum, die Soli zwischen den Strophen einfach wundderbar und insgesamt ist es einfach wundervoll.

    March of The Dead (The Lords Of Hypocrisy)
    Das Drum Intro zieht einen voll in den Bann Pagan Altars. Dann die reinknallenden Gitarren Melodien, und dann die absolut apokalyptisch-doomige Stimmung danach muss einfach jeden umhauen, der auf harte Gitarrenmusik steht!

    Armageddon (The Lords Of Hypocrisy)
    Hier zeigt ich vor allem das Talent Pagan Altars für Songwriting, und auch fette Gitarrenriffs. Absolutes Killerstück! Übrigens der erste Song den ich von der Band kannte.
    Und schon wieder...scheiße...diese Gitarrenarbeit.

    The Black Mass (Volume 1)
    ...Only Doom is real...


    Pagan Altar...Dawning of a brand new day...
    Geändert von 'Monco' (05.03.2010 um 12:14 Uhr)

  15. #75
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    Bigelf

    Die Progressive Rock-Band Bigelf wurde 1991 in Los Angeles gegründet. Bis 1996 hatte die Band sich in der dortigen Szene eine größere Fanschar erspielt und veröffentlichte dann ihre erste EP Closer To Doom, wodurch sie zu den "Vätern" der Progressive Doom Bewegung in L.A. wurden. '95 wurden sie von einem Quartett zu einem Trio und nahmen '97 das erste Album Money Machine auf. Dieses wurde im Jahre 2000 vom schwedischen Prog & Metal Label Record Heaven veröffentlicht, weswegen es zu Tourneen durch Skandinavien kam. Durch diese Tourneen wurde die Band durch Aufnahme des finnischen Bassisten Duffy Snowhill wieder ein Quartett. 2001 ersetzte der ebenfalls finnische Ace Mark den Originalgitarristen A.H.M. Butler-Jones, der im letzten Jahr leider verstorben ist. Danach wurde die Band von Warner Music Sweden aufgenommen und veröffentlichte deren zweites Album Hex. Die Band bekam langsam Kultstatus in Skandinavien. 2008 veröffentlichte Custard Records dann ihr drittes Album Cheat The Gallows. Mit diesem Album wurde Bigelf der größeren Masse bekannt, da es gute Reviews in vielen Magazinen bekam, nachdem Dream Theater bekannt gab Bigelf als Support für ihre Progressive Nation Tour mitzunhemen. Zu den Besonderheiten der Band gehört, dass diese noch stark Hammondorgeln und andere ältere klangezeuger verwenden und diese auch Live verwenden anstatt die Sounds mit Keyboards zu emulieren.

    Bigelf gefallen mir einfach durch ihre Musik in der Mann viele ihrer großen Vorbilder auch ausmachen kann. Dazu zählen unter anderem: Black Sabbath, Pink Floyd und Deep Purple. Die Songs durchlaufen teils recht starke Metamorphosen aber können sic auch auf ein thema konzentrieren.

    Diskografie

    * 1996: Closer to Doom (EP)
    * 2000: Money Maschine
    * 2001: Goatbridge Palace (Live EP)
    * 2003: The Madhatter (EP)
    * 2003: Hex
    * 2008: Cheat the Gallows

    Hörproben:

    Closer To Doom - Salvation

    Money Machine - Death Walks Behind You

    Money Machine - Money Machine

    Hex - Pain Killers

    Hex - Madhatter

    Cheat The Gallows - Blackball

    Cheat The Gallows - Money, It's Pure Evil
    Last.fm
    My Systems: v.3.0
    Zitat Zitat von Eddie Beitrag anzeigen
    Du musst lernen Hass zu atmen und Verachtung zu scheißen!

  16. #76
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    Ich verweise an dieser Stelle auf meinen externen Thread, in welchem ich genau so, wie es hier vorgesehen ist,

    U.N.K.L.E.

    vorstelle.

    Man mag mir verzeihen, dass ich diesen Thread dabei nicht im Kopf hatte, is aber gleiche Qualität, verspreche ich. *g

    Edit: Jetzt weiß ich auch, warum: Ist ja sogar angepinnt...auf diese Threads schau ich nie. Hab sogar die Forenwahl erstmal gesucht.
    I
    I will follow you,
    lay down my life.
    I would die for you
    this very night.

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  17. #77
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    Wäre ja toll, wenn die Leutz hier mal den Scheiß beachten.

    Jedenfalls schreib ich hier auch mal ein Feature, diesmal über

    Van Halen

    Ja, Van Halen.
    Was soll ich dazu noch großartig sagen?
    99% der WEltbevölkerung kennt Van Halen wohl durch den Synthie-Pop Knaller "Jump" sowie die absolute Partynummer "Panama". Allerdings werde ich hier jetzt auch mal für die, die die beiden Songs schon immer klasse fanden, auch die Karriere von Van Halen VOR den Songs, bzw. dem dazugehören Album "1984", beleuchten. ALso eben die ersten sechs Alben, die David Lee Roth eingesungen hat, bis 1984, bevor er eben die Band verließ und Sammy Hagar ihn am Mikro ersetzte. Auch auf die Sammy Hagar Zeit werde ich etwas eingehen. Eben alles vom Debut bis 1988. Die relevanten Sachen eben.
    Van Halen also.
    Haben Anfang bis Mitte 70er schon eigentlich alles was legendär ist auf Demos eingeprügelt, wurde von Gene Simmons (Kiss) produziert, und schließlich dann von Warner unter Vertrag genommen. Mit den Voraussetzungen, dass alles was legendär ist, schon auf Demos ist, war es natürlich nurnoch eine Sache der Aufnahme, dass das Debutalbum Rockgeschichte schreibt, und in jeglichen Polls als eines der besten Rockalben und Debutalben einer Rockband aufgeführt wird.
    Zusammen mit "1984" hat "Van Halen" 10x Platin und somit Diamant erreicht. Wahnsinn.
    Weiter ging es mit dem nicht weniger genialen "Van Halen II", das, genauso wie das dritte Album "Women and Children First" beweist, dass das Debut kein Glückstreffer war.
    Weiter gings mit "Fair Warning, das ich leider nicht habe.
    Album #5, "Diver Down" bestand zur Hälfte(leider) aus Coverversionen, die allerdings grandios eingespielt sind. Auch die eigenen Stücke sind großartig. Diver Down, Temperature Up!
    Dann eben das (kommerziell) bahnbrechende Album "1984" welches mit "Jump" und "Panam" Welthits beinhaltet, wobei auch "Hot For Teacher" es zumindest in Guitar Hero 4 geschafft hat.
    Aber was sag ich da, Van Halen hat ja mitlerweile eh ein eigenes GH.
    So das wars vorerst dann mit der David Lee Roth Ära...
    Weiter gings in den 80ern auf "5150" und "OU812" mit Sammy Hagar als Sänger. Beide boten guten, recht Stadionrock orientierten.....Rock.
    Ist hörbar, einige Songs sind Klassiker, aber hat eben nicht die Hitdichte wie die David lee Roth Periode, von daher werde ich in den Songbeispielen, die NUN folgen, nicht soooo sehr darauf eingehen.
    Fangen wir an.


    Van Halen (1978)
    Eruption
    Das einzige Instrumental auf dem ersten Album. Wer sich also nicht für Instrumentals interessiert, kann also gleich weiter zum nächsten Link.
    Dennoch: Absolut krankes und bahnbrechendes Gitarrensolo, das Eddie Van Halen schon mit dem ersten Album als Gitarrengott etablierte.
    Hat ürbigens das Tapping erfunden.
    Eruption dient auch als Intro zum Song "You Really Got Me", ein Cover der Gruppe "The Kinks". Ein nettes Cover.

    Ain't Talkin Bout Love
    Das Riff des Songs...
    Es ist GÖTTLICH. Ich glaube, als ich das zum ersten Mal gehört habe, bin ich gekommen. Dümdümdümdümdümdüm düm döööööödödöd.
    Wahnsinn! Ein Partysong sondersgleichen. Lustigerweise handelt der Song von den vielen Groupies, die Eddie schon gehabt haben soll. Und das sogar noch während den Demo-Zeiten.

    Atomic Punk
    Afaik der erste Song, einer Rockband, der von den Folgen von nuklearer Energie und Atomkraft handelt.
    Jedenfalls ein recht cooles, dennoch irgendwie melancholisches, Hauptriff, nach anfänglichem geshreddere. Cool.

    On Fire
    So, für mich seit Tagen schon, nachdem ich die Platte mal wieder aufgelegt habe, die Aufreissernummer schlechtin. Wie die Band hier abgeht...das ist mit NICHTS in der Welt zu vergleichen. Es ist der Wahnsin, es ist schlicht und ergreifend der helle Wahnsinn.
    Da geht der Punk ab, der Song rockt die Scheiße fett!


    Van Halen II (1979)
    Dance The Night Away
    Da kommt man sich tatsächlich richtig vor, wie in ner richtig geilen Sommernacht. So besoffen auf ner Wiese irgendwie. Toll halt.
    Egal zu welchem Zeitpunkt in eurem Leben, es wird eine unglaubliche gute Stimmung verbreiten. Kommt auch sehr gut im Auto, gestern gemerkt.

    Somebody Get Me A Doctor
    Somebody get me a fuckin' doctor! Jawoll man! Da kennste echt ins Koma fallen. Wie fallen dem Kerl so geile Riffs ein? Ohne Witz, die Texte sind ja bei Van Halen echt ein Scheiß, hier spielen Instrumente die Hauptrolle. Und darin sindse einfach nur 1 und A!

    Women And Children First (1980)
    Loss Of Control
    Da verlierst du tatsächlich die Kontrolle. Bis dato, das IMO härteste Van Halen Riff, was je das Licht der Welt erblickt hat. Dieses schnell runtergehämmert, Stakato-artige Ding, knallt richtig gut rein. Man merkt dass die Band auf dem Album sich in etwas experimentellere Gefilde gewagt hat.

    In A Simple Rhyme
    Merkt man auch hier. Wunderbares Lied, geht immer zwischendurch. Tolle Melodie und Harmonie im Refrain, auf dem Album kamen (auch in anderen Liedern) ein paar mehr Akustikgitarren zum Einsatz, was der Qualität keinen Abbruch tat.


    Diver Down (1982)
    Hang 'Em High
    Lustig, je länger meine Features hier sind, umso weniger fällt mir da als ein, weil eben alles was ich reviewe so schweinegeil ist.
    Und auch hier wieder: Wahnsins Riff, wahsninns Song. Wahnsinn, Van Halen!

    Dancing In The Street
    Vielleicht was für die Elektro-Spasten hier, der Anfang erinnert mich an was elektronisches. Mags aber richtig. Auch wieder so ein Good-Times Song. Geht immer, egal wo und wann. Jedoch ein Cover.

    Little Guitars
    Falscher Name für einen Song, der SOWAS bietet. Es ist halt immer wieder geil dieses Abwechseln von clean und distortion bei dem Lied. Kommt richtig gut.

    1984 (1983)
    Jump
    Ist bekannt, ist geil. David Lee Roth sieht btw. schwul aus.

    Panama
    Bekannt, geil, David schwul

    Top Jimmy
    Klasse, Fängt recht ruhig an,s teigert sich dann aber zu einem der besten Songs aufem Album, für mich. Blieb leider weniger bekannt, da die meisten Arschlöcher die das Album gekauft haben, sich eh nur Jump, Panama und Hot For Teacher gegeben haben.

    Hot For Teacher
    Bekannt aus Guitar Hero



    Und so...hab ja schon weider viel zu viel geschrieben.
    Jetzt hab ich auf Sammy Hagar keine Lust mehr, ist eh net wirklich relevant, bis auf das grandiose Dreams.

    Schluss.
    [CENTER][SIZE="4"][COLOR="darkRed"][FONT="Franklin Gothic Medium"]"Plus ca change, plus c'est la meme chose.
    The more things change, the more they stay the same"[/FONT][/COLOR][/SIZE]
    [u]Rush - Circumstances[/u][/center]
    [CENTER][QUOTE=Mir im MSN"]
    mir is schon wieder langweilig
    [/QUOTE][/CENTER]
    [CENTER][QUOTE=Deadh II im MSN"]
    fress was von buss :ugly:
    [/QUOTE][/CENTER]

  18. #78

    Standard

    Zitat Zitat von Deadh II
    Ich verweise an dieser Stelle auf meinen externen Thread, in welchem ich genau so, wie es hier vorgesehen ist,

    U.N.K.L.E.

    vorstelle.

    Man mag mir verzeihen, dass ich diesen Thread dabei nicht im Kopf hatte, is aber gleiche Qualität, verspreche ich. *g

    Edit: Jetzt weiß ich auch, warum: Ist ja sogar angepinnt...auf diese Threads schau ich nie. Hab sogar die Forenwahl erstmal gesucht.
    Ich habe mal in die neue CD reingehoert und sie ist definitiv anders als die vorherigen, aber nichtsdestotrotz sehr gut!
    Mir gefaellt sie viel besser als die letzte CD, die nicht schlecht, aber nicht mein Geschmack war.

    Am besten (bis jetzt) gefaellt mir Ever Rest, sehr geiler Beat!

    Album lege ich mir die Tage zu.

    MfG
    Seb

    "E: "Could you get laid without Vince? That's the question.
    Turtle: "Do I give a fuck? That's the answer."


  19. #79
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    Ich möchte hier keine neue Band vorstellen (obwohl dieser Thread wieder frischen Wind vertragen könnte), sondern gehe auf eine Band ein, die ich hier schon einmal präsentiert hatte: Mother Tongue

    Der Grund ist folgende: In der aktuellen Ausgabe (08/10) der Musikzeitschrift VISIONS gibt es ein Special über diese außergewöhnliche Gruppe. In der Ausgabe liegt eine selbst zusammengestellte Best-Of bei, mit 15 Liedern inklusive Liveaufnahmen und Raritäten.
    Für nur 4,90€ bekommt man (neben der Zeitschrift) also einen umfangreichen Einblick in die Musik, was sich in meinen Augen auf jeden Fall lohnt. Dies ist keine Werbung für die Zeitschrift, sondern allein für Mother Tongue, denn ich finde, dieser Band sollte viel mehr Aufmerksamkeit zu Teil werden. Ich würde mich sehr freuen, wenn einige hier einen Blick riskieren würden.

    Wer wirklich auf den Geschmack kommen sollte: Mother Tongue starten im August eine umfangreiche Deutschland-Tour. Die Band ist eine der besten Livebands, die ich je erlebt habe. Es lohnt sich auf jeden Fall.

    //edit: Hier ist noch ein Link von der offiziellen Seite zu dem Artikel: Link
    Geändert von Obi-Twice (29.07.2010 um 14:42 Uhr)
    [center][SIZE="6"][URL="www.gameradio.de"][FONT="Impact"][I][b][COLOR="Navy"]Game[/COLOR][COLOR="Blue"]Radio[/COLOR][COLOR="Navy"].de[/COLOR][/b][/I][/FONT][/URL][/SIZE][/center]


    Musik-Empfehlung: [URL="https://www.youtube.com/watch?v=-MwGl-n0xp0"]Milk+ - Venus Breakdown[/URL]

  20. #80
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    Janelle Monáe
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    Janelle Monáe (* 4. Dezember 1985 in Kansas City als Janelle Monáe Robinson) ist eine US-amerikanische Soul- und Funk-Sängerin, Songwriterin und Tänzerin. Ihr Album The ArchAndroid (Suites II and III) erschien 2010 bei Wondaland Arts Society.

    Janelle Monáe wurde in Kansas City als Tochter eines Müllmanns und einer Putzfrau geboren. Um an der American Musical and Dramatic Academy in Ney York Schauspiel zu studieren, verließ Monáe ihre Geburtsstadt Kansas City. Statt eine Karriere als Schauspielerin zu verfolgen, konzentrierte sie sich aber bald auf die Musik und gründete, nachdem sie nach Atlanta gezogen war, die Wondaland Arts Society.

    2007 veröffentlichte sie ihr erstes Solowerk Metropolis. Kurz darauf wurde sie von Sean Diddy Combs und seinem Label Bad Boy Records unter Vertrag genommen. Beim neuen Label wurde das Album noch im selben Jahr mit dem Titel Metropolis: The Chase Suite (Special Edition) und zwei neuen Songs erneut veröffentlicht. Das Album schaffte den Sprung in die US-Albumcharts und erreichte Platz 2 der Heatseeker-Charts. Ihre Single Many Moons brachte ihr 2009 eine Grammynominierung in der Kategorie Best Urban/Alternative Performance ein.

    Am 18. Mai 2010 wurde ihr Album The ArchAndroid veröffentlicht. Das Album ist die Fortsetzung von Metropolis und schließt mit den Suiten 2 und 3 an dieses an. Beiden Veröffentlichungen liegt ein gemeinsames Konzept zugrunde. Monáes Alter Ego - Cindi Mayweather - ist dabei der messianische Protagonist einer phantastischen Erzählung in der Androidenstadt Metropolis. Monáe hat angekündigt für jeden der Songs von The ArchAndroid ein Video zu drehen . Der Titel des Albums und der Name der Fantasiestadt ist ein Verweis auf den Film Metropolis von Fritz Lang.


    Vor ein paar Wochen habe ich bei einem Kumpel das Lied TightRope gehört und ich was sofort begeistert. Immer gleich klingende Synthie-Plastik-Beats und übertrieben schnulzige Texte ließen R&B in der jüngeren Vergangenheit immer mehr verkommen und sorgten für eine schnelle Abnutzungsdauer. Janelle Monáe wirkt da fast wie ein Befreiungsschlag. Die Frau ist authentisch, sie kann tanzen, und zwar richtig und nicht einfach nur mit dem Hintern wackeln. Und sie hat Kleidung an, das hört sich zwar albern an, aber wenn man sich mal die ganzen anderen Sängerinnen anguckt ist das schon eine Ausnahmeerscheinung.

    Ich höre fast nur Hip Hop (dort zwar fast alles) alle anderen Musikrichtungen lassen mich so gut wie Kalt, dank dieser kleinen Powerfrau höre ich jetzt auch etwas mehr R&B (unter andrem wieder Alicia Keys).The Archandroid ist bei mir auf Heavy Rotation.

    Anspieltipps

    Many Moons
    TightRope
    Tightrope (Wondamix)
    Cold War
    Come Alive
    Oh, Maker
    Party Girl
    Metropolis

    Ich hauche dem Thread mal neues Leben ein. Im Hip Hop Thread bin ich auf taube Ohren gestoßen, hoffentlich bekomme ich hier eine positive Resonanz.
    Geändert von RisingStar (06.08.2010 um 13:25 Uhr)
    I'm the authentic poet to get lyrical
    For you to beat me, it's gonna take a miracle'

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