Tja, falsch, denn meine Expertise was Stargate angeht ist leider gar nicht schlecht, da ich die Serie, in meiner jugendlichen Unbedarftheit und meinem Hunger auf SciFi zum Start in Deutschland sogar regelmäßig verfolgt habe. Ich glaube sogar die ersten zwei bis drei Jahre lang. Irgendwann wurde ich dann doch etwas "reifer" und erkannte, was für ein unzulängliches Produkt Stargate doch ist. Und da ich jetzt endlich den konkreten Vergleich mit Star Trek TNG (von DS9 brauchen wir hier gar nicht anfangen) habe, kann ich nur sagen: Man hat so gut wie alles dreist kopiert, nur eben nicht die wirklich guten Sachen, die Star Trek ausmachen. Gerade SG1 läuft doch jahrelang fast ausschließlich auf dem Prinzip "Neuer Planet, neues Volk, neues Problem" hinaus. Und das ohne die wirklich gravierenden Fragen, die Star Trek immer wieder stellt. Dazu schlechte Drehbücher, größtenteils mieses Schauspiel (Dean Anderson geht gerade noch, der Rest ist größtenteils Mist), lächerliche Ausstattung usw.
Und alle paar Jahre wird ein neuer, noch mächtigerer Gegner aus dem Hut gezaubert. Generell ist mir diese militaristische Ausrichtung zuwider. Dann lieber die Utopie Roddenberrys.
Und was war ich geschockt, als ich dann auf einmal Ben Bowder und Claudia Black da gesehen habe. Was für ein Abstieg!
Ich will dir die Serie auch gar nicht so madig machen. Sie hat ja auch viele Fans. Nur sollte man mal auch gucken, woher sie so viel "Inspiration" hergenommen hat. Und dabei wird man sehen, dass Trek trotz einiger Ungereimtheiten die alle Serien haben, eben auch ganz Großes bieten kann, eben Themen und Gedanken, die SciFi imo ansprechen sollte.
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