
Zitat von
gamestar.de
Wo und wann spielt Guild Wars 2?
Tyria, das magische Reich, in dem schon Guild Wars: Prophecies und Eye of the North spielten, wird auch der Schauplatz für Guild Wars 2 werden. Allerdings beginnt das Abenteuer in Guild Wars 2 etwa 250 Jahre nach den Ereignissen von Eye of the North. Das Besondere an Guild Wars 2 im Vergleich zu den Vorgängern: Die Welt wird eine Mischung aus persistenten und instanzierten Arealen, ähnlich wie wir es aus anderen MMOs kennen. ArenaNet wird die instanzierten Areale wohl wieder dafür nutzen, um die Handlung des Spiels rund um Ihren Charakter zu stricken.
Um was gehts?
Uralte Drachen haben sich aus den Felsen unter Tyria an die Oberfläche geschält. Einer dieser Feuerspeier ist besonders mächtig und magisch begabt. Er schickt widerliche Legionen unterschiedlichster Monster in die Länder, um diese zu unterjochen.
Die Völker Tyrias müssen durch Ihren Helden geeint werden, um den Schergen des Drachen und schließlich ihm selbst den Garaus zu machen.
Die Rassen
Richtig gelesen, die Völker Tyrias müssen sich verbünden. Das bedeutet, dass Spieler in Guild Wars 2 auch in die Haut eines Charrs schlüpfen können. Die Tiermenschen waren in früheren Guild Wars-Teilen stets die Bösen, die es zu bekämpfen galt.
Desweiteren sind natürlich die Menschen, die riesenhaften und kaltschnäuzigen Norn aus dem Norden und die winzigen technikbegabten Asura aus dem Dschungel mit von der Partie. Die fünfte Rasse stellen die so genannten Sylvari, ein neues Volk in Tyria, das die Magie der Natur beschwören wird.
Die Klassen
Über das Klassensystem von Guild Wars 2 ist bisher wenig bekannt. ArenaNet spricht bisher lediglich davon, die aus den Vorgängern bekannten Mechanismen mit ihren weit über 1.000 Skills zu entschlacken, um das Spiel so zugänglicher zu machen. Trotzdem will man am Prinzip »leicht zu spielen, hart zu meistern« festhalten.
Die Quests
ArenaNet verspricht, dass Spieler in Guild Wars 2 keinen NPC mit einem Ausrufe- oder Fragezeichen über dem Kopf sehen werden. Den klassischen Questgeber sollen Sie also vergeblich suchen. Vielmehr will der Entwickler Sie auf die Reise durch so genannte Events schicken, die Sie auch mal abtauchen lassen. In Guild Wars 2 wird nämlich auch unter Wasser gekämpft.
Die Events, so stellen wir uns das jedenfalls vor, werden wohl instanziert sein, denn der Ausgang eines solchen Abenteuers soll das jeweils folgende bedingen und zudem Auswirkungen auf die Umgebung haben. Wenn Sie es also beispielsweise mit einem der vielen kleineren Drachen in Tyria zu tun bekommen, dann wird der Abschnitt, in dem der Kampf stattfand, vermutlich fürderhin eine verbrannte Landschaft sein, zumindest für Sie und Ihre eventuellen Mitstreiter.
Die Gruppen
ArenaNet will beide Spielertypen glücklich machen: die Freunde von Gruppen und die Einzelgänger. Man verspricht, dass Sie Guild Wars 2 auch alleine meistern können, ganz ohne Hilfe von anderen Spielern. Dafür bekommt Ihr Held einen KI-Begleiter an die Seite gestellt, also ähnlich wie wir es schon in Guild Wars: Nightfall erstmalig erlebt haben.
Das Crafting
Crafting gab es in den ersten Guild Wars-Spielen gar nicht, in Guild Wars 2 sollen Sie sich aber wie in anderen MMOs daran machen dürfen, selber Gegenstände herzustellen. Jedoch, so ArenaNet, liege der Fokus auch in Guild Wars 2 nach wie vor auf dem Kampf.
Das PvP
Guild Wars gehörte von Beginn an zu den Spielen, die wegen des ausgeklügelten PvP-Parts faszinierten. Guild Wars 2 will dem in nichts nachstehen. ArenaNet möchte zunächst zwei PvP-Modi anbieten. Der eine wird sich an den bekannten Gildenkämpfen orientieren und sich somit für Ligen und Turnierspiele eignen.
Der andere soll in die Welt des Rollenspiels eingebettet werden. In den so genannten Nebeln werden Sie die Möglichkeit bekommen, mit Ihrem PvE-Helden gegen andere anzutreten. Wahrscheinlich wird das ähnlich ablaufen wie in Guild Wars: Factions, aber Genaues hat ArenaNet diesbezüglich noch nicht verlauten lassen.
Die Kosten
NCsoft und ArenaNet bleiben beim alten Erfolgsrezept: Für Guild Wars 2 werden Sie keinerlei monatliche Gebühren bezahlen müssen. Es fällt lediglich ein einmaliger Kaufpreis an.
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