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  1. #22381
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    Zitat Zitat von Maryokutai Beitrag anzeigen
    Bei The Last of Us hätte man den Hype aber auch nur dann nicht mitgekriegt wenn man für ein halbes Jahr ohne Internet gelebt hätte. Spezifische Reviews dazu muss man ja nicht zwangsläufig lesen, aber das ganze Drumherum und am Ende des Jahres die GOTY-Awards nimmt man trotzdem immer über diverse Umwege wahr.

    Ab und an gibt's halt solche Spiele. Ich habe mich bspw. auch nie bewusst über Minecraft, Hearthstone oder Rocket League informiert, aber es ist/war schlicht unmöglich, diesen Spielen und dem generellen Feedback zu entkommen.
    Ich hab mich auch kaum mit LoU beschäftigt. Ich habe mitbekommen, dass es ziemlich gehyped wird, aber nicht weshalb. Ok, diese Bindung zwischen den Protagonisten etwas, aber in welcher Hinsicht sie zueinander stehen, wie die Grundstory ist (außer dass es Pilzverseuchte gibt) und wie das ganze Game an sich ist, hab ich erst während des Spielens selber erfahren. Ich habe während des Spiels auch öfters Abschnitte gehabt, in denen ich die Lust verlor und mich fragte, wieso das Game so gefeiert wurde, aber als der Abspann lief und man alles im Recap durch den Kopf durchging, musste ich auch sagen, dass es für fast alle Arten von Spielern eine coole Erfahrung bietet.

  2. #22382
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    Zitat Zitat von The Joker Beitrag anzeigen
    Eigentlich ein sehr schönes Beispiel, dass es sehr wohl Sinn macht neue Games recht zeitnah zum Release zu zocken. Tut man das erst sehr viel später ist man, ob man will oder nicht, schon extrem stark beeinflusst. War es ein grandioses Spiel, erwartet man nun aufgrund der Erzählungen sonstwas, das ein Spiel dann natürlich nicht leisten kann. unterdurchschnittliche Spiele werden noch schlechter gemacht als sie sind und man geht dementsprechend negativ ran.
    Du, ich bin für so was eigentlich gar nicht empfänglich. Ich gehe in der Regel recht neutral an Spiele ran und mache mir mein eigenes Bild. Ich hab damals auch FF XIII unvoreingenommen gespielt und mir hat es als das, was es war, gefallen (ich habe bei dem "aber die anderen FFs waren besser!" Chor nicht mitgemacht, habe das Spiel als eigenes Spiel und nicht als Teil einer Reihe wahrgenommen).

    Vielleicht war ich aufgrund des Megahypes um diesen Titel nicht ganz so neutral wie sonst bei Spielen, das mag sein. Ändert aber nichts daran, dass ich die Story recht enttäuschend fand. Die Charakterinteraktion fand ich ja auch teilweise echt stark. Und mir ist auch klar (gewesen), dass der Fokus darauf liegt und nicht auf der Story an sich. Ich glaube auch nicht, mir bei einem zeitnahen Release das Gameplay viel mehr Spaß gemacht hätte. Vielleicht war es im Moment ein ungünstiger Zeitpunkt, das Spiel zu spielen, hatte gerade nicht so viel Lust auf Schleichen. Kam aber trotzdem ganz gut durch.

    Ist nicht das erste Mal, dass mich Hypespiele nicht so überzeugen wie andere. Bestes Beispiel LiS, diverse Telltale Spiele oder Dear Esther (was ich ziemlich schlecht fand, der Audiokommentar hat das aber wieder gut gemacht, weil ich da mehrmals herzhaft lachen konnte, weil ich das alles so unfreiwillig komisch fand, wie die Entwickler jedem Pixel eine tiefe Bedeutung zugesprochen haben ).

    Wie auch immer, schlecht fand ich LoU ja nicht. Ist für mich ein 8/10 Titel.

    @Predator: Ich habs ja durchgespielt und hatte auf Normal fast durchgängig die meisten Items auf Maximum. Nur am Anfang war es noch etwas eng und später bei einer speziellen Passage auch. Ich bin bei solchen Titeln extrem geizig was den Itemeinsatz angeht, weil ich immer denke, vielleicht brauche ich die später noch. Daraus, dass ich viel Stealth versucht habe, um zu sparen, resultierten auch viele Bildschirmtode.

  3. #22383

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    Zitat Zitat von Maryokutai Beitrag anzeigen
    Bei The Last of Us hätte man den Hype aber auch nur dann nicht mitgekriegt wenn man für ein halbes Jahr ohne Internet gelebt hätte. Spezifische Reviews dazu muss man ja nicht zwangsläufig lesen, aber das ganze Drumherum und am Ende des Jahres die GOTY-Awards nimmt man trotzdem immer über diverse Umwege wahr.

    Ab und an gibt's halt solche Spiele. Ich habe mich bspw. auch nie bewusst über Minecraft, Hearthstone oder Rocket League informiert, aber es ist/war schlicht unmöglich, diesen Spielen und dem generellen Feedback zu entkommen.
    Jep, so ist es.

    Man muss sich nicht speziell über ein Spiel informieren, aber es reicht eben schon wenn man in einem Forum oder Gaming Magazin liest, um vieles mitzukriegen. Dadurch wird man automatisch beeinflusst, ist halt so.
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  4. #22384

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    habe gerade Victor Vran (19 Stunden) beendet (PS4)
    sehr spassiges Hack´n Slay
    die Grafik ist gut, Ruckler gibts nicht
    der Soundtrack passt, Synchro auch
    Steuerung ist top
    eine Story gibts aber Genretypisch sollte man nicht zuviel erwarten
    die rund 40 Level bieten sehr viel Abwechslung, sind teilweise aber ziemlich klein
    einen Skilltree gibts hier nicht aber jede der unterschiedlichen Waffentypen (Schwert, Rapier, Shotguns...) hat neben dem Standardangriff noch 2 Extraskills mit Cooldownphasen
    bei den Gegnern gibts genug Abwechslung und Minibosse gibts ebenfalls, dazu Genretypisch Unmengen an Loot aber nur Waffen und Gegenstände für verschiedene Overdriveattacken
    Overdriveattacken sind Spezialangriffe die richtig viel Damage machen aber nur eingesetzt werden können wenn man vorher genug Gegner erledigt hat
    Rüstungsgegestände gibts nicht, dafür aber unterschiedliche Kostüme mit Boni
    ansonsten spielt es sich wie die anderen Genrevertreter auch
    Sidequests gibts nicht aber für jedes Level 5 Extrasherausforderungen, z.B. eine bestimmte Anzahl Gegenr auf Zeit oder mit einer bestimmten Waffe erledigen (nach dem durchzocken kommen noch 5 Eliteherausforderungen pro Level dazu)
    der Schwierigkeitsgrad ist fair und es gibt sehr faire Respawnpunkte
    der Umfang passt
    Kritikpunkte gibts nicht

    @goathammer
    das man automatisch beeinflusst wird würde ich nicht sagen, man lässt sich beeinflussen oder auch nicht


  5. #22385

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    Zitat Zitat von -----Predator---- Beitrag anzeigen

    @goathammer
    das man automatisch beeinflusst wird würde ich nicht sagen, man lässt sich beeinflussen oder auch nicht

    Ich glaube, das sucht man sich nur bedingt aus, vieles davon passiert unterbewusst. Klar, der eine ist mehr der andere weniger beeinflussbar. Oder man schottet sich eben davon ab, aber das machen die wenigsten.
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  6. #22386

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    das nicht jeder gleich beeinflussbar ist da muss ich dir zustimmen, das meinte ich auch mit meinem Posting


  7. #22387
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    Zitat Zitat von goathammer Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das sucht man sich nur bedingt aus, vieles davon passiert unterbewusst. Klar, der eine ist mehr der andere weniger beeinflussbar. Oder man schottet sich eben davon ab, aber das machen die wenigsten.
    Ich glaube, das hängt hauptsächlich von der Person ab. Merkt man hier im Forum, wie einige bei bestimmten Themen abgehen und andere eher nüchtern sind. Ich halte mich für recht wenig beeinflussbar, ich habe allenfalls manchmal eine Tendenz, Sachen nicht zu mögen, die alle anderen toll finden. Das steckt ein bisschen in mir drin.

    Aber normalerweise gehe ich an Spiele recht neutral ran und habe eine eher neutrale bzw. nicht sehr hohe Erwartungshaltung. Ich lasse mich lieber positiv überraschen als dass ich bei einem guten Spiel enttäuscht bin, weil ich mir ein Überspiel erwartet habe. Ich lese ja immer wieder auch hier, dass viele sich mit übersteigerten Erwartungen Spiele kaputt machen.

    So ein Hypetitel, dem ich sehr skeptisch gegenüberstand, war z.B. Witcher 3. Das war ein Titel, der mich richtig überrascht hat, weil er aus meiner Sicht dem Hype zur Abwechslung mal gerecht wurde (nicht in allen Punkten, aber in den für mich relevanten). Das hatte ich hinten und vorne nicht für möglich gehalten

  8. #22388

    Standard The Legend of Zelda Breath of the Wild (Switch)

    Ich habe das Spiel inzwischen durch und was soll ich sagen? Es war grandios. Gut dass wir Nintendo haben und gut dass sie nicht den Weg der Konkurrenz gehen. Gut dass sie ihrer Linie treu bleiben und auf das setzen worum es bei Spielen eigentlich geht: um Spaß.

    Botw ist ein sehr gelungenes Open World Spiel. Teilweise erinnert es mit seinen vielen Möglichkeiten und der, schon fast übertrieben, großen Welt an Skyrim. Aber es ist ein Zelda und man wird an jeder Ecke der Spielwelt und der Story daran erinnert. Das Positive möchte ich garnicht erwähnen, dies würde einerseits den Rahmen sprengen, andererseits ist es zugenüge wiedergegeben worden. Ich habe einige Kritikpunkte und Lösungsansätze. anlässlich der Problematik, dem sich auch einige in ihrer Kritik gewidmet haben: Die Stilbrüche. Ja, es sind viele, für mein Geschmack ebenfalls zu viele und vorallem unnötig viele. Denn diese hätten sich, meiner Meinung nach, leicht verhindern ließen.

    1. Dungeons

    In Botw gibt es Schreine mit, mehr oder weniger, simplen Rätseln. Diese sind ähnlich wie die Rätsel, die man in Vorgängern in den Dungeons zu lösen hatte, um weiterzukommen. Nur sind diese halt nicht mehr in Dungeons und nicht mehr voneinander abhängig, sondern verteilt, über die gesammte Spielwelt. Abgesehen davon gibt es noch 4 Titanen, die quasi ein etwas komplexeren Schrein darstellen. Besonders Anspruchsvoll sind die Rätsel dort auch nicht und nehmen auch nicht viel Zeit in Anspruch. Hätte Nintendo nicht einfach 2-3 klassische Dungeons ins Spiel integrieren können? Meiner Meinung nach schon, beispielsweise um das Masterschwert zu bekommen, hätte man Smaragde sammeln können, womit man beim Abschluss eines klassischen Feuer- und Wassertempels (etc.) belohnt wird. Hätte das dem Spiel einen Bruch getan? Definitiv nicht. Es hätte sogar der, etwas mageren, Hauptstory mehr Inhalt verpasst und Zelda Fans hätten bekommen wofür sie Zelda lieben.

    2. Items

    Es gehört einfach bei einem Zelda Spiel dazu, dass man Gegenstände findet, mit denen man an Orte gelangt, denen man öfters begegnet, mit diesen allerdings nicht interagieren kann, weil einem das passende Item fehlt, welches man im Laufe des Spiels (meist in Dungeons) ergattert. Hätte es dem Spiel geschadet, wenn man irgendwo an Krafthandschuhen usw. rankommt, die man dann in der Welt, an bestimmten Stellen, einsetzen kann, um nette Belohnungen zu erhalten? Natürlich nicht, und wieder wären alle zufrieden. Ich verstehe ja die Idee, dass Waffen zerbrechen und man deshalb keine wichtigen Quest-Gegenstände als Waffe ins Spiel einbringen möchte, allerdings hätten es diesmal auch keine Waffen sein müssen. Krafthandschuhe, Pegasusstiefel etc.hätten ausgereicht.

    3. Musik

    Musik spielt in Zelda Spielen eine wichtige Rolle. Sei es die spielbegleitende, zum Teil grandiose, Hintergrundmusik, oder aber auch ein Musikinstrument, welches als Quest-Gegenstand fungiert. Beides ist in Botw nicht vorhanden. Klar ist es sinnvoll die Musik mal abzuschalten, aber so häufig und dann kaum klassische Stücke. Ich hatte mich am allermeisten auf die Ankunft in Gerrudo Valley gefreut, um die epische Melodie wieder zu hören. Aber weder dort, noch woanders, bekommt man etwas zu hören, was Erinnerungen weckt. Ein Musikinstrument, für gewisse Quests, hätte auch nicht schaden können, und auch hier wären alle nur befriedigt gewesen und es hätte dem innovativen Zelda nichts abgetan.

    Fazit: Das Spiel ist grandios, ohne Frage. Eines der besten Spiele überhaupt. Aber Nintendo hätte in Sachen Innovation etwas runterschalten können. Viele essenzielle Zelda Elemente sucht man leider vergebens. Natürlich hätte Nintendo noch die Möglichkeit einiges wieder gut zu machen. Vielleicht werden ja die Bonus Missionen des Season Passes einige klassische Dungeons und Items mit sich bringen. Wir Zelda Fans würden uns jedenfalls gewaltig freuen.
    10/10

  9. #22389

    Standard

    @Waluigi:
    Ich bin froh, dass Nintendo mit BotW so einen konsequenten Weg gegangen ist, denn die Dungeons+Item-Formel wurde mittlerweile zu Genüge durchgenudelt und wenn ich ein klassisches Zelda will, spiel ich eben OoT oder einen der Nachfolger.

    Dungeons hätten wohl einfach den Rahmen gesprengt, denke ich. So eine fette Open World UND Dungeons im klassischen Stil? Hätte irgendwie nicht gepasst. Bin aber auch auf die DLCs gespannt.
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  10. #22390
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    MotoGP 17 [PS4]

    Am Freitag habe ich mir MotoGP 17 gegönnt und bin seit gestern "durch".
    Das Spiel ist für mich ein zweischneidiges Schwert, auf der einen Seite ist der 17er Ableger der Umfangreichste der Serie, auf der anderen Seite hat das Spiel leider mit Bugs zu kämpfen.
    Kommen wir aber erstmal zu den positiven Dingen.
    Wie angesprochen hat MotoGP einen wirklich großen Umfang. Es sind alle Lizenzen, Strecken, Fahrer und Motorradhersteller mit an Bord. Es gibt nich nur die MotoGP, Moto2 und Moto3 Klassen sondern auch den RedBull Rookies Cup und man kann mit vielen Legenden auf die Strecke gehen.
    Außerdem sind nicht nur alle Fahrer an Bord, es fahren auch alle mit! Gabs in den Vorgängern bspw. 30 Fahrer, so sind dann nur 20 gefahren. Jetzt ist das gesamte Fahrerfeld auf der Piste.
    Die Modi sind auch vielfältig. Es gibt eine normale Weltmeisterschaft, schnelles Rennen, Zeitfahren, diverse Onlinemodi, Splitscreen, einen Karrieremodus und einen Managermodus in dem man nicht nur fährt sondern auch ein gazes Team auf die Beine stellt. Richtig genial!

    Leider hat das Spiel auch negative Seiten.
    Diese negativen Seiten haben dafür gesorgt das ich das Spiel wieder abgegeben habe. Ich spreche von Bugs, Bugs die meine Motivation leider zerstört haben.
    Diese Bugs beschränken sich allerdings nur auf den Managermodus, ausgerechnet der Modus den ich am liebsten gespielt habe.
    Man hat im Managermodus 3 Garagen zur Verfügung in denen man seine Motorräder upgraden kann. Hat man sich für eine Upgradeoption entschieden, wird anhand einer Zahl angezeigt wieviele Wochen man benötigt um dieses Upgrade fertigzustellen. Leider ist es geschehen das die Anzeige in den Minusbereich gegangen ist. Das Upgrade wurde also nie fertig und man kann es nicht löschen so das eine der drei Garagen blockiert ist.
    Der zweite Bug war schwerwiegender. Nach der dritten Motorradsaison, konnte ich einfach nicht weiterspielen. Das Spiel läd dann einfach ins unendliche. Schade.

    Alles in allem hat das Spiel aber sehr viel spaß gemacht. Die Bugs verhindern aber leider eine höhere Wertung.

    7/10 Weltmeistertitel
    Spiel des Jahres 2005 - Resident Evil 4 - NGC
    Spiel des Jahres 2006 - Final Fantasy XII - PS2
    Spiel des Jahres 2007 - Mass Effect - Xbox 360
    Spiel des Jahres 2008 - Metal Gear Solid 4 - PS3
    Spiel des Jahres 2009 - Uncharted 2 - PS3
    Spiel des Jahres 2010 - Demon's Souls - PS3
    Spiel des Jahres 2011 - Xenoblade Chronicles - Wii
    Spiel des Jahres 2012 - The Last Story - Wii
    Spiel des Jahres 2013 - Persona 4 Golden - PSV
    Spiel des Jahres 2014 - Forza Horizon 2 - Xbox One
    Spiel des Jahres 2015 - Xenoblade Chronicles X - WiiU
    Spiel des Jahres 2016 - Digimon Story: Cyber Sleuth - PS4

  11. #22391

    Standard

    habe gerade Victor Vran Through the Ages (5 Stunden) beendet (PS4)
    unterhaltsames Add On
    Grafik, Steuerung, Spielsystem ist praktisch alles identisch zum Hauptspiel
    dazu gibts diesmal einen rockigen Soundtrack
    und es gibt neue Level, neue Gegner, neue Waffen (mit eigenen Skills) und einen insgesamt etwas höheren Schwierigkeitsgrad
    Kritikpunkte gibts nicht

    Edit:

    habe gerade Get Even (10,5 Stunden) beendet (PS4)
    geniales Game
    die Grafik ist gut, Ruckler sind selten
    der Soundtrack ist top, die Synchro ist gut
    Steuerung passt
    die Story ist richtig gut, das Storytelling ist top und das Pacing kann man einfach nur als perfekt bezeichnen, man will wirklich zu jeder Minute wissen wie es weitergeht und das beste ist das alle Handlungsstränge zu einem richtig zufriedenstellenden Ende zusammenlaufen
    das Game ist teilweise auch extrem atmosphärisch und selbst in Sachen Immersion kann das Game überzeugen weil man unter anderem so gut wie nie mehr Infos hat als die Charaktere
    die einzelnen Abschnitte sind sehr Abwechslungsreich und teilweise auch relativ weitläufig und es gibt Unmengen an optionalen Infos zu sammeln die hier teilweise aber wichtige Infos für die Gesamtstory liefern
    in Sachen Gameplay bietet das Game einen Mix aus Rätseln, ruhigen Abschnitten und man kann sich oft entscheiden ob man sich durch die Level ballert (was wegen der übermächtigen Corner ziemlich easy ist) oder ob man durchschleicht und das Game hat etwas geschafft das so noch kein Game geschafft hat...ich habe das ganze Game auf Stealth gespielt weil es einfach perfekt in den Kontext der Story gepasst hat (und auf Stealth ist das Ding nicht ganz einfach) und später gibts noch ein zusätzliches Gameplayelement aber as wäre eine großer Spoiler
    die Puzzles sind gut und nie frustrierend
    der Schwierigkeitsgrad ist lächerlich einfach wenn man sich durchballert und relativ fordernd wenn man schleicht (was ich hier absolut empfehle)
    der Umfang passt
    Kritikpunkte gibts nicht



    Geändert von -----Predator---- (23.06.2017 um 21:23 Uhr)

  12. #22392

    Standard

    Chase – Cold Case Investigations durchgespielt. Als großer Fan der Cing-Spiele für den DS (Another Code, Hotel Dusk, Secret Window) hatte ich mir Chase gleich zum Release gekauft, war dann aber nicht so wirklich in Stimmung für diese Art Spiel. Habe es jetzt quasi als Bettlektüre auf drei Tage verteilt nachgeholt und es hat mir wirklich gut gefallen. Den Punkt mit der Lektüre sollte man allerdings für bahre Münze nehmen, denn im Gegensatz zu den DS-Titeln des Entwickler ist das hier ein reiner Visual Novel mit nur rudimentärem Spieler-Einfluss, der sich im Grunde darauf beschränkt, ab und an Stichworte auszuwählen um die Dialoge weiterzutreiben. Wählt man falsch, landet man in einer Endlosschleife bis man die richtige Antwort wählt.

    Ergo steht und fällt das Spiel mit der Geschichte und die ist zum Glück recht spannend erzählt. Dazu kommen sowohl ein schöner Artstyle und richtig schöne, an Hotel Dusk erinnernde Melodien.

    Einziger Wehmutstropfen ist die nicht abgeschlossene Geschichte. Soweit ich weiß sollte das eine Episoden-Serie werden, aber da bis heute nie von einem zweiten Teil die Rede war und der 3DS jetzt auch langsam aber sicher als lukrative Entwicklerplattform verschwinden wird, hört das Kapitel Chase wohl leider auf bevor es richtig begonnen hat. Trotzdem: wer für ein paar Euro knapp zwei Stunden einen marginal interaktiven Krimi auf dem 3DS lesen will macht heir nicht viel falsch.

  13. #22393
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    Im dritten Anlauf habe ich es geschafft und Uncharted Golden Abyss durchgespielt. Es gibt Punkte, an denen mir die Implementierung der Vita-Besonderheiten gut gefallen haben (Schieberätsel auf dem Touchscreen, erstaunlicherweise das Zielen per Bewegungssteuerung), viele andere Dinge hatten aber den Geschmack der überflüssigen Elemente aus dem ersten Uncharted (Balancieren, Granantenwürde usw.) und erinnerten an die Anfangszeit der Wii, als alles unbedingt die tollen neuen Steuerungsmöglichkeiten nutzen mußte...(selbst durch die Menüs kann man nur durch Wischen navigieren )
    Geschichte und Charaktere waren ganz in Ordnung, aber höhepunktarm und weit von den anderen Ablegern entfernt. Ein wenig erstaunt war ich dann schon, als ich gelesen hatte, daß zum Veröffentlichungszeitpunkt schon alle drei PS3-Titel erschienen waren, da hätte man ruhig mehr auf die sinnvollen Änderungen in den Vorbildern zurückgreifen dürfen.

    Da es im Angebot war, habe ich dann auch noch das "zugehörige" Kartenspiel Uncharted: Fight for Fortune heruntergeladen und mein durchwachsener Eindruck der Demo hat sich etwas gebessert. Grundsätzlich ein solides Konzept, das sich aber selbst schwächt, indem man dem Spieler die Kontrolle über das eigene Deck entzieht. Manche Wiederholungen waren zuviel des Guten und warum man bei den Ladezeiten im Vergleich zu dem Geschehen auf dem Bildschirm (eigentlich nur eine Abfolge von Standbildern) nicht mehr hinbekommen hat, ist mir ein Rätsel. Nach jedem Zug (auch dem des Gegners) gibt es einen ziemlich ausufernden Ladebildschirm, den man zu allem Überfluß auch immer noch wegdrücken muß.
    Im Gegensatz zu Golden Abyss kann man hier erstaunlicherweise die Menüs auch mit Richtungstasten steuern, ironischer obwohl hier auch die Touchscreennavigation ordentlich funktioniert... sehr nett ist die Idee, die Stärke mancher Karten zu erhöhen, wenn man in Golden Abyss bestimmte Trophäen erhalten hat.
    Alles in allem okay und ich war froh, ein Spiel zu haben, das man nebenher laufen lassen kann.

  14. #22394
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    Mass Effect: Andromeda [PS4]

    Bin mit dem ersten Durchgang fertig. Hat mir recht gut gefallen, auch wenn es natürlich irgendwie nicht an die alte Triologie, speziell deren 2. und 3. Teil heranreicht. Ich glaube aber auch nicht, dass es das in irgendeiner Weise muss. Das mit dem Aufbruch nach Andromeda kaschiert ganz gut die Weiterführung der Reihe, ohne auf "altes" zurückgreifen zu müssen.

    Die Story ist ganz in Ordnung, wenngleich sie auch keine wirklichen Wow-Momente oder sonstige exorbitante Höhepunkte hat. Solide, für mich aber vollkommen in Ordnung. Das Gameplay und die Spielmechaniken funktionieren grundsätzlich sehr gut. Mich hat da nur gestört, dass man nur 4 unterschiedliche Faforiteneinstellungen mit den Fähigkeiten vornehmen kann. Imo wäre es sinnvoll gewesen, wenn man eine Art Rad für alle Fähigkeiten oder ähnliches (gab es das nicht sogar bei den Vorgängern?) gehabt hätte, was intuitiver zu bedienen gewesen wäre... Ansonsten wird hier bewährter ME-Starndart geboten, der noch ein wenig aufgebrezelt wurde, was z. B. die Geschwindigkeit angeht. Die Deckungsshooter-Mechanik funktioniert zwar nicht so tadellos wie bei GoW, doch das muss sie wohl in diesem Fall auch nicht.

    Die Technik ist da noch das großte Problem an Andromeda. Habe regelmäßige Slowdowns festgestellt, die schon nerven können. Ansonsten sieht das Spiel einigermaßen zeitgemäß aus. Zu den viel zitierten miesen Gesichtsanimationen kann ich kaum was sagen, da ich erst mit V1.07 das Spielen angefangen habe, wo das ja zum Teil schon verbessert wurde... ist sicherlich nicht state of the art, aber ich fand diese jetzt nicht allzu schlecht mit dem Patch. Vorher kann ich wie gesagt nicht beurteilen... Der Soundtrack ist dagegen - wie ME-üblich - recht gut gelungen.

    ME: Andromeda hat wie Dragon Age: Inquisition wohl ähnliche Akzeptanzprobleme. Beide Spiele sind im Prinzip gut gemacht, die Fans haben jedoch wohl mehr erwartet (was immerhin rein subjektiv ist). Dennoch sind beide Spiele nicht schlecht deswegen. Hier ist der Schatten der Serie, die allzuoft zu hohe Erwartungen schührt, mehr ein Problem, dass man objektiv kaum fassen kann.

    Ich hoffe, es geht weiter mit der Serie... leider wird ja heutzutage nur noch alles nach dem finanziellen Erfolg beurteilt...
    Spielt gerade: The Evil Within [PS4], Skyrim Special Edition [PC]
    Freut sich auf: Red Dead Redemption 2, Vampyr, Spider Man

  15. #22395

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    Virtue's Last Reward (PSV)

    Nach genau 36h 21min hatte ich gestern Abend alle Endings erreicht und damit sogar Platin erspielt.

    VLR ist der zweite Teil der Zero Escape Reihe und, genauso wie der Vorgänger 999, eine Visual Novel. Sprich, ein großer Teil des Spiels besteht darin, zu lesen. Aber es ist keine reine VN, in der man nur liest, denn der Gameplay Anteil ist recht hoch und nimmt fast 50% des Spiels ein, würde ich schätzen.

    Neben dem Lesen und Entscheidungen fällen, ist man nämlich oft damit beschäftigt, Rätselräume zu lösen, die im "Escape the Room"-Stil gehalten sind. Sprich, man wird meist mit zwei anderen Charakteren in einen Raum geworfen und muss das Passwort für einen Safe finden, in dem der Schlüssel ist. Die Rätsel sind ziemlich fordernd, aber immer fair. Ich stand nie vor einem unlösbaren Problem und hab nur eine Handvoll mal in einen Guide geguckt (aber eher, weil ich ungeduldig war), was für meine Verhältnisse quasi nichts ist. Insgesamt gibt's 16 Räume und pro Raum kann man durchschnittlich 60+ Minuten rechnen.

    Was VLR deutlich besser als 999 macht, ist das Flowchart. Beide Spiele sind darauf ausgelegt mehrmals durchgespielt zu werden. Bei 999 musste man jedesmal komplett von vorne beginnen, Dialoge skippen und sogar Rätselräume nochmal spielen. Das fällt in VLR komplett weg, da man auf dem Flowchart zu jedem Punkt in der Story beliebig springen kann. Erreicht man ein Ending, kann man so an einem anderen Punkt nahtlos weitermachen.

    Zur Story an sich sag ich nichts, die sollte man einfach selbst genießen. Es ist einfach eine abgedrehte Sci-Fi-Mystery Story, die aber ziemlich auf 999 aufbaut - man sollte den Vorgänger also kennen oder zumindest vorher spielen, wenn man ihn nicht fast komplett gespoilert haben möchte.

    Es gibt minimalen Abzug, weil das Spiel ein paar Längen hat. 999 war da doch viel kompakter. Dafür ist VLR doch etwas komplexer. Kann mich grad nicht entscheiden, welches von beiden ich besser fand. Jedenfalls muss ich jetzt demnächst Teil 3 zocken, da ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht.

    9,5/10
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  16. #22396
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    CoD Black Ops beendet.

    Die Story ist tatsächlich mal was anderes auch wenn sie,wie immer bei CoD,wirr erzählt wird.
    Sonst alles beim alten.
    Hin und wieder reißt man von den Schlauchleveln raus aber viel mehr Freiraum gewinnt man dadurch auch nicht.

    Witzig ist der Zombiemodus auch wenn ich da nicht wirklich das Ziel heraus gefunden habe.
    4 Runden hab ich in beiden Leveln überlebt.
    My Systems: -BlackELITE bzw SS habeund bzw SS.

    Gerade gezockt wird:
    Assassins Creed 3 (Xbox 360)
    Resident Evil 4 (Wii)

    Die besten Soundtracks aller Zeiten
    Platz 1
    Requiem For A Dream:
    https://www.youtube.com/watch?v=ZBEueaWTJN0

  17. #22397
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    American McGee's Alice

    Es tut mir leid McGee, aber ich hasse dein Game. Eigentlich stört es mich nicht alte Spiele zu spielen, aber das Spiel war die reinste Hölle. Obwohl es eine "an die Konsole angepasste Version" sein soll, merkt man extrem die PC Steuerung.

    Die Steuerung ist sowieso die reinste Katastrophe, und der allergrößte Kritikpunkt von mir. Die Steuerung macht das ganze Game kaputt. Alice kann weder richtig laufen, schwimmen oder springen!! (Ich könnte mich stundelang aufregen wie die springt) - in nem Spiel wo man all das machen muss mit Plattform Leveln, Bossgegner die schneller schießen als du dich umdrehen kannst und extra 3 oder 4 beknackten Schwimmleveln.

    Waffen:
    + es gibt viele verschiedene Waffen. Der ice wand und besonders die jacks, die man später bekommt, haben mir geholfen nicht vollkommen zu verzweifeln. Eigentlich total unbalanced, weil sie viiiel zu stark sind. Dadurch dass Alice so kacke is, gleicht es sich aber wieder aus
    - Man braucht ewig um die Waffen zu wechseln und stirbt dezent dabei

    Die Level waren sehr abwechslungsreich. Die Ideen wären ja gut, wäre Alice nicht zu dämlich für alles.
    Die Story hab ich komplett überspringen, irgendwas mit Feuer, Tod und Irrenhaus - eigentlich genau so wie man sich fühlt wenn man Alice steuern muss.
    Meine neuen Hassgegner: Fratzenweiber die fliegen und dich von oben anschreien

    Fazit: Einfach nur Nein

  18. #22398
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    American McGee's Alice wurde wirklich nicht gut an die Konsole angepasst, konnte die Steuerung auch nicht lange aushalten.
    Und sonst ist das Spiel generell nicht gut gealtert. Trotzdem ist das Art-Design, die Atmo und Musik nach wie vor der Hammer. Und in den Levels stecken viele tolle Ideen drin. Etwas wovon sich der zähe und repetitive Nachfolger eine große Scheibe hätte abschneiden sollen.

  19. #22399
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    Die Musik war wirklich richtig gut. Atmo kam bei mir leider gar keine auf, weil ich so genervt war von Alice. Und einigen Gegnertypen. Deswegen konnte ich die Level auch gar net genießen oder die Ideen acknowledgen.

  20. #22400

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    Zitat Zitat von MadMoxxi Beitrag anzeigen
    [...]die Ideen acknowledgen.
    Schade, dass beeberman nicht mehr aktiv ist. Der hätte dich jetzt through den Bildschirm richtig liebevoll gehugged.

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