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»Killerspiele« - Forderungen - Justizminister fordern Änderungen bei der USK

Die USK ist den Justizministern der Länder viel zu lasch. Hier sei eine Nachjustierung fällig.

Von Christian Merkel |

Datum: 26.06.2009; 17:34 Uhr


»Killerspiele« - Forderungen : Das Verfahren zur Alterskennzeichnung von Computerspielen soll verschärft werden. Dies forderten die Justizminister der Länder am gestrigen Donnerstag in einem Beschluss während der 80. Justizministerkonferenz in Dresden. Nach einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens von Dr. Christian Pfeiffer habe die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in vielen Fällen das Mindestalter zu niedrig angesetzt. Die Justizminister sehen deswegen Handlungsbedarf und fordern eine Stärkung der Rolle der Länder im Freigabeprozess und eine Überprüfung der Kriterien für die Alterseinstufung.

Der USK sollte zudem mehr Zeit als die derzeit vorgesehenen zehn Tage für die Prüfung eingeräumt werden. Die Justizminister versprechen sich hiervon einen besseren Schutz Minderjähriger vor jugendgefährdenden Computerspielen. Sie unterstützen damit ausdrücklich einen entsprechenden Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz vom 5. Juni 2009.

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Jawshock
#1 | 26. Jun 2009, 17:43
Zitat von GamePro:
Der USK sollte zudem mehr Zeit als die derzeit vorgesehenen zehn Tage für die Prüfung eingeräumt werden.

Das ist doch wohl ein Witz,oder?
10 Tage sollten doch wohl mehr als genug sein,um einzuschätzen für welches Alter ein Spiel geeignet ist.
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docmoody
#2 | 26. Jun 2009, 17:48
Der Pfeiffer, die Pfeife...
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#3 | 26. Jun 2009, 17:51
:lol: :lol: :lol:
10 tage?!?

normalerweiße sieht man schon nach 5 minuten, für welche zielgruppe ein spiel geeignet ist.
10 tage sind doch voll in ordung... aber natürlich nicht im land, wo millionen von zockern mit kinderschändern gleich gestellt werden:rolleyes:
einfach traurig
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brokentooth
#4 | 26. Jun 2009, 17:59
innenminister sprechen sich für ein verbot von killerspiele aus.
Justizminister fordern änderung bei der usk.

was kommt als nächstes,wirtschafstminister fordern killerspiel steuer??:lol:
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megakay
#5 | 26. Jun 2009, 18:03
Dass die sich immer auf diesen Bullshiterzähler Pfeiffer stützen müssen...:rolleyes:
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xionlloyd
#6 | 26. Jun 2009, 18:15
Hey, wo ist mein Eröffnungspost? :confused:

Egal. Von wegen Altersgrenze teilweise viel zu niedrig. Ich glaube, ich spinne.

Nehme man doch nur mal Halo als Beispiel.

Halo 1 - 16 Jahre - ok
Halo 2 - 16 Jahre - ok
Halo 3 - 18 Jahre - :eek:

ODST bekommt dann bestimmt gar keine Jugendfreigabe mehr. Und das ist nur ein Beispiel . . . :uff:
Klar, die USK ist wichtig und so, aber man kann es auch übertreiben. Langsam reichts mit den Verschärfungen.
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game4nerds
#7 | 26. Jun 2009, 18:22
Das wird doch immer lächerlicher. Mir fällt zu den ganzen Debatten in Deutschland echt nichts mehr ein. Einziger Lichtblick: In Australien geht´s sogar noch schlimmer zu:ugly:
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preX
#8 | 26. Jun 2009, 18:30
Diese inkompetenten Politiker sollten sich lieber mal mehr Zeit für die Games nehmen und mal genau angucken, bevor sie voreilig urteilen. die USK ist perfekt und macht ihre sache gut basta!
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N-Gamer03
#9 | 26. Jun 2009, 18:41
Wow ich bin gegeistert, endlich mal was neues!!!

Jetzt werden Videospiele nicht mehr verboten, sondern einfach nur massiv verzögert um die Spieler auf ausländische Internetseiten der Spieleimporteure zu locken um ihnen dann ein Stoppschild ins Gesicht zu halten um ihnen dann den Internetzugang zu sperren um dann

Hm ... hier weiß ich nicht weiter, leider verstehe ich der Sinn der Bemühungen unseres Bundesregierung bezüglich Videospielen nicht...
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Michi B.
#10 | 26. Jun 2009, 18:48
Zitat von preX:
Diese inkompetenten Politiker sollten sich lieber mal mehr Zeit für die Games nehmen und mal genau angucken, bevor sie voreilig urteilen. [B]die USK ist perfekt und macht ihre sache gut basta![/B]


Naja, da bin ich aber ganz anderer Meinung... Warum verdammt nochmal werden denn in Deutschland die Spiele geschnitten? Wenn man 18 ist sollte man doch ein Recht haben Sachen ohne Zensur zu "genießen", man sollte dort keine Anpassungen (Schnitte) vornehmen. Man siehe sich mal die PEGI an, gute und faire Bewertungen und (fast - gar keine) Schnitte. Die Politiker sind doch sowieso vernarrt europaweite Standards einzuführen, bestes Beispiel: der völlig verhunzte G8-Bildungplan; warum dann nicht gleich die PEGI, dann hätten die wenigstens etwas mal richtig gemacht.

Mein Wunsch(traum) für die Zukunft: Abschaffung der USK und BPjM; Einführung von PEGI; Rauswurf von unfähigen Politikern, die eine Diskussion über ein Thema führen, von denen sie gar keine Ahnung haben
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