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Online Pass - Sony interessiert - PS3-Exklusivtitel bald mit Online-Code?

Nach Electronic Arts und THQ will nun auch PlayStation-Hersteller Sony gegen Gebrauchtkäufer vorgehen.

Von Denise Bergert |

Datum: 24.08.2010; 10:39 Uhr


Online Pass - Sony interessiert  : Neben Raubkopierern werden auch Käufer von gebrauchten Spielen immer mehr zu einem Dorn im Auge der Publisher. Aus diesem Grund hat Electronic Arts den so genannten EA Online Pass etabliert. Vielen Spielen aus dem Hause EA liegt ein Code bei, mit dem sich einmalig essenzielle Online-Features freischalten lassen. Gebraucht-Käufer, die diese Features ebenfalls nutzen wollen, werden zur Kasse gebeten.

Nachdem THQ diese Vorgehensweise ebenfalls einsetzt, bekundete nun auch Sony Computer Entertainment (SCE) Interesse an einem Online-Pass-System. Derzeit prüfe der PlayStation-Hersteller laut eigenen Angaben die Möglichkeiten für First-Party-Spiele auf der PlayStation 3.

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madjonfan
#1 | 24. Aug 2010, 11:44
Bei solchen News hat sich folgende Vorgehensweise in 7 Schritten bewährt:


Schritt 1:
*handvorsgesichtschlag*


Schritt 2:
*zweitehandvorsgesichtschlag*


Schritt 3:
*kopfaufdentischschlag*


Schritt 4:
Lautstarke Verbalisierung der intellektuell ausgeschmückten persönlichen Gefühlswelt
(Bewährt haben sich hier: "buuuuhuuuu....", "Neeein Neeein Neeein (wobei "eee" jeweils mit dem wiederholen von Schritt 3 verbunden werden kann, um den entspannenden Effekt zu verstärken)


Schritt 5:
News nochmal lesen.


Schritt 6:
in Schritt 4 geäußerte Gefühlswelt kurz erneut betrachten. Falls 6=4 zurück zu Schritt 1. Sonst - weiter


Schritt 7:
Hier gilt es sich für eine Türe zu entscheiden.

1- :rock:
2- unsinnige Mitteilung im Forum verfassen
3- :lol:
4- :kaffee:
5- durch weitere Türen ergänzen
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subbo
#2 | 24. Aug 2010, 13:16
Is ja mittlerweile wie in der Politik, alle machen se wat se wollen. Gebrauchtkauf is so ne Sache. ich will au nicht imma dat volle Geld zahlen für ein Spiel dat mittelmäßig is,da kauf i es lieber gebraucht.Andererseits zahlt man au gern mal den vollpreis,bei spielen,die man haben muss oder die wirklich coole features bieten. Gegen diese online-codes hab i eigentlich nix. Ich befürchte nur,dass man so immer mehr für sachen zahlen muss,die eigentlich schon im spiel hätten sein müssen.Mal abwarten...

btw: die schrittreihenfolge war bei mir ähnlich :D
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Mr. Coconut
#3 | 24. Aug 2010, 13:21
wenn das kommt ist der schritt bei sony sicher nicht weit zum kauf-pflichtigen online modus
erst müssen nur gebrauchtkäufer zahlen
dann irgendwann alle ---> kein kostenloses online spielen mehr auf der PS3

hoffen und beten lohnt sich eh nicht am ende kommts ja doch ... die news, dass man sowas überlegt ist quasi nur eine vorwarnung
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Quarzimodo
#4 | 25. Aug 2010, 14:00
Klasse!
Und dann hat man als ehrlicher Käufer seinen Multiplayer-Modus freigeschaltet und kann trotzdem nicht zocken, weil der entsprechende Server zur Validierung nicht funktioniert.
Ist bei Ubischrott ja regelmäßig an der Tagesordnung.
Ich habe mir [I]Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction[/I] mit einem Freund zusammen gekauft, um mit ihm zusammen im Koop-Modus spielen zu können und was ist?
Genau! Der komplette Online-Multiplayer funktioniert nicht, weil die Server nicht erreichbar sind.
Dann wurde von Ubisoft versprochen, daß über Uplay jede Woche ein neuer Gegenstand verfügbar sein soll, was natürlich auch nicht passiert ist.
Wir jedenfalls werden uns, obwohl wir uns schon sehr auf [I]Tom Clancy's Ghost Recon: Future Soldier[/I] gefreut haben, keinen Ubisoft-Titel mehr kaufen.
Ich würde mir nur mal wünschen, daß die gesamte Spielerschaft so verfährt um diesen *PEEP* von Spieleherstellern mal zu zeigen, was wir davon halten.
Das tun leider noch viel zu wenig Spieler.
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Doktor Trask
#5 | 26. Aug 2010, 14:48
Tja entweder man macht alles mit oder man verfährt so wie es die Gamer Anfang der 80er es getan haben, man straft die Firmen mit Nichtachtung und kauft nichts mehr. Um ehrlich zu sein, ich wünsche mir das große Firmensterben in dieser Drecksindustrie, denn wer so mit seinen Kunden umspringt hat es nicht anders gewollt und verdient.
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madjonfan
#6 | 26. Aug 2010, 17:42
Zitat von Doktor Trask:
Tja entweder man macht alles mit oder man verfährt so wie es die Gamer Anfang der 80er es getan haben, man straft die Firmen mit Nichtachtung und kauft nichts mehr. Um ehrlich zu sein, ich wünsche mir das große Firmensterben in dieser Drecksindustrie, denn wer so mit seinen Kunden umspringt hat es nicht anders gewollt und verdient.


Ich nehm mal an mit dem "wie es die Gamer Anfang der 80er Jahre getan haben" meinst du, dass alles munter kopiert wurde und so gut wie niemand Originale im Schrank hatte? Ich glaube eher weniger, dass das soviel damit zu tun hatte, dass man die Firmen damit abstrafen wollte - es war nun mal ohne großen Aufwand möglich und jeder machte es.
Klingt ja etwas kurzsichtig für einen Zocker, das große Firmensterben zu wünschen und von einer Drecksindustrie zu sprechen.
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Ghost
#7 | 26. Aug 2010, 18:45
Zitat von madjonfan:
Ich nehm mal an mit dem "wie es die Gamer Anfang der 80er Jahre getan haben" meinst du, dass alles munter kopiert wurde und so gut wie niemand Originale im Schrank hatte?[...]

Nein, das kam ja dann anschließend.
Vorher haben die Leute einfach nicht mehr jeden (zu der Zeit billig produzierten) Mist gekauft und die Entwickler auf ihren Spielen sitzen gelassen.
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madjonfan
#8 | 26. Aug 2010, 18:54
Zitat von Ghost:
Nein, das kam ja dann anschließend.
Vorher haben die Leute einfach nicht mehr jeden (zu der Zeit billig produzierten) Mist gekauft und die Entwickler auf ihren Spielen sitzen gelassen.


Das ist heute ja auch nicht anders, behaupt ich mal. In meiner Sammlung ist auf alle Fälle nichts was ich als Müll ansehe - is ja logisch.
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DarkSora
#9 | 26. Aug 2010, 19:33
Früher haben sich auch weitaus weniger Leute Games gekauft, die sich gar nicht in der Branche auskennen. Ich denke mal kaum irgendeiner der CoD zockt kennt einen Bobby Kotick oder weiss überhaupt dass es 2 Entwicklerstudios gibt, die sich mit CoD abwechseln.

Früher waren das denk ich einige mehr vom Prozentsatz gesehen und so konnte man mehr ausrichten. Ich mein wenn alle "gebildetetn" Zocker Activision zum Beispiel boykotieren würden, dann hätte Activision villt 5 % weniger Gewinn, aber nur weil sie anstatt 100 Milliarden nur 95 Milliarden Gewinn machen, hören die nicht mit ihrer Abzocke auf.
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Ghost
#10 | 26. Aug 2010, 20:04
Zitat von madjonfan:
Das ist heute ja auch nicht anders, behaupt ich mal. In meiner Sammlung ist auf alle Fälle nichts was ich als Müll ansehe - is ja logisch.

Na ja, früher bestand die Abzocke halt darin, dass man mit wenig Aufwand einen schlechten Titel produzierte, um diesen dann unters Volk zu bringen.
Das war ziemlich einfach zu erkennen.
Heute gibt es zusätzlich dann ganz neue Arten der Abzocke, die halt entweder nicht so einfach durchschaut werden, oder aber, einfach von vielen gar nicht als Abzocke empfunden werden und dementsprechend dann für viele auch gar keine Abzocke ist.
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