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Fruit Ninja Kinect im Test

Obstsalat mit Spielerschweiß

Mit Fruit Ninja Kinect hält Microsofts neue Bewegungskamera bei den Arcadespielen Einzug. Wir haben uns in den ungewöhnlichen Dojo gewagt und zeigen im Test, was die fruchtige Zappelei aus dem XBLA taugt.

Von Gamepro Redaktion |

Datum: 11.08.2011


Schokoladeneis mit Sahne während ihr in Schräglage vor der Konsole lümmelt? Der Summer of Arcade sieht dieses Jahr anders aus und präsentiert euch mit Fruit Ninja Kinect das erste Arcadespiel für das ihr euch bewegen müsst. Früchte sind schließlich viel gesünder als Süßigkeiten, vor allem wenn man sie erst mit vollem Körpereinsatz zerteilen muss.

Fruit Ninja Kinect :

Fruit Ninja Kinect : Es muss nicht immer Blut sein: In Fruit Ninja Kinect läuft nur Fruchtsaft über den Bildschirm. Es muss nicht immer Blut sein: In Fruit Ninja Kinect läuft nur Fruchtsaft über den Bildschirm. Smartphone-Besitzer kennen Fruit Ninja als eines der beliebtesten Mobile-Spiele für zwischendurch. Entwickler Halfbrick Studios portiert die Obstmetzelei nun auf die Xbox 360 und macht euch den Arcade-Titel mit Kinect-Unterstützung schmackhaft. Wie im Original wird auf ein Tutorial oder Einführungen verzichtet: Ihr navigiert durch das überschaubare Menü, indem ihr beschriftete Früchte zerteilt und findet euch nur ein paar Fruchtspritzer später im Dojo wieder. Eure Spielfigur – ihr selbst – wird als Schatten vor einer Holzwand dargestellt; wenn ihr euch bewegt, bewegt sich auch eurer Schatten-Ego. Sobald der Startgong ertönt, fliegen vom unteren Bildschirmrand Äpfel, Bananen, Kokosnüsse, Mangos und Erdbeeren über das Spielfeld, die ihr blitzschnell mit euren bloßen Händen zerteilt. Im Klassik-Modus dürft ihr maximal drei Früchte unzerteilt fallen lassen, sonst ist euer Sensei enttäuscht und ihr müsst von vorne beginnen. Erwischt ihr eine der zischenden Bomben, ist das Spiel ebenfalls sofort vorbei.

Gute Mischung

Fruit Ninja Kinect : Der Granatapfel wird in Großansicht zerschnippelt und bringt massig Punkte. Der Granatapfel wird in Großansicht zerschnippelt und bringt massig Punkte. Für Abwechslung beim Obstgemetzel sorgen drei weitere Spielmodi. Im Arcade-Modus geht es darum, in einer Minute möglichst viele Punkte zu machen: Früchte und stilvolle Combos geben Punkte, blaue Bomben ziehen Punkte ab. Hier fliegen außerdem gestreifte Bonus-Bananen über den Bildschirm, die die Zeit verlangsamen, einen regelrechten Fruchtrausch entfesseln oder euch für kurze Zeit doppelte Punkte geben. Der Zen-Modus ist hingegen perfekt zum Abreagieren: Lasst euren Frust an den bunten Früchten aus und zerteilt sie ohne Rücksicht auf Bomben mit beiden Händen oder Füßen. Wer sich immer noch nicht genug gefordert fühlt, versucht sich an den Herausforderungen, für die ihr abwechselnd bestimmte Punkte in den unterschiedlichen Modi sammeln müsst. Als echtes Partyspiel hat Fruit Ninja Kinect natürlich auch einen Mehrspielermodus, in dem ihr entweder mit oder gegen einen Freund spielt. Das geht dank Kinect aber nur, wenn ihr ein geräumiges Wohnzimmer habt und ein paar blaue Flecken beim Gerangel um die besten Früchte in Kauf nehmt.

Kinect oder Katana?

Fruit Ninja Kinect : Team-Ninja: Wenn euer Wohnzimmer groß genug ist könnt ihr zu zweit Früchte zerteilen. Team-Ninja: Wenn euer Wohnzimmer groß genug ist könnt ihr zu zweit Früchte zerteilen. Auf der Xbox 360 präsentiert sich der Titel genauso simpel und charmant wie auf den mobilen Plattformen. Fruit Ninja Kinect beschränkt sich auf das Wesentliche und lässt euch einfach nur Obst zerhacken, bis ihr keine Lust mehr habt. Kinect funktioniert vergleichsweise sehr gut, an den gewohnten Licht- und Platzeinschränkungen des Geräts kann das Spiel leider nichts ändern. Gewöhnungsbedürftig ist anfangs nur, dass ihr den Früchten nicht durch Aufsetzen eurer Finger, sondern durch ruckartige Bewegung zu Leibe rückt, wodurch die Steuerung etwas schwammig wird. Darunter leidet vor allem der Klassik-Modus, da Kinect euch oft unabsichtlich eine Bombe anrechnet, obwohl ihr euch nur minimal bewegt habt. Unser Tipp: Zerschneidet das Obst mit nur einem Arm und versteckt den anderen hinter eurem Rücken – wer ein echtes Katana zu Hause hat, verbessert seine Chancen. Die übrigen Modi machen dafür umso mehr Spaß, wenn ihr wild mit beiden Armen rudert. Nach kurzer Zeit ist die Luft allerdings raus, daran können auch die freischaltbaren Dojo-Hintergründe, bunten Klingen und Erfolge nichts ändern. Nur gut, dass virtuelle Früchte nicht schlecht werden.

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seppo1991
#1 | 11. Aug 2011, 13:25
Gut dass dieses simple prinzip nicht auch schon damals mit eye toy für die PS2 prima funktioniert hätte und kinect trotzdem anhand solcher beispiele als cutting edge technologie bezeichnet wird :rolleyes:
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Bananenbrot
#2 | 11. Aug 2011, 22:50
ich bin mir ziemlich sicher, dass es so ein ähnliches spiel für die ps2-eye-toy gegeben hat. hab ich mal beim geizmarkt probegespielt...
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David-San
#3 | 13. Aug 2011, 16:02
Lol, das ist doch ursprünglich ein kostenloses Smartphone-Spiel aus dem Android Market gewesen. Ist recht schnell langweilig geworden. ^^
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Link90
#4 | 14. Aug 2011, 13:51
Auch wenn sich hier mal wieder ein paar eyetoy versager sind, das spiel macht dank kinect mehr spass als die alten eyetoy spiele!
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