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Special: Transformers: Die Rache - Filmkritik

Review des neuen Transformers-Films

Heavy Metal oder reif für den Schrottplatz? In unserer Kritik verrät euch Kai ob es die Blechbüchsen aus Transformers 2 noch drauf haben.

Von Kai Schmidt |

Datum: 24.06.2009


» Zum Special: Transformers - Die Geschichte der Riesenroboter

» Kinotrailer zu Transformers: Die Rache anschauen

Transformers: Die Rache - Filmkritik : Transformers: Die Rache spielt zwei Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils. Einige Autobots haben auf Optimus Primes Funkspruch reagiert und sind auf der Erde gelandet. Zusammen mit amerikanischen Soldaten bilden sie unter der Leitung von Captain Lennox (Josh Duhamel) die Spezialeinheit »The Nest« und jagen die verbliebenen Decepticons. Bei einem Einsatz legt das Team halb Shanghai in Schutt und Asche, was die Regierung auf den Plan ruft. The Nest soll stillgelegt werden, und die Autobots sollen sich einen anderen Planeten zum Verwüsten suchen. In der Zwischenzeit ist Sam Witwicky (Shia LaBeouf) im Begriff, auf die Uni zu gehen.

Transformers: Die Rache - Filmkritik : In den zerfetzten Überresten seiner Jacke, die er beim großen Transformers-Kampf in Downtown Los Angeles trug, findet er einen kleinen Splitter des Allspark, mit dem er Megatron vernichtete -- und startet damit ungewollt in sein nächstes Abenteuer. Gegen seinen Willen sieht er sich erneut in einen Kampf zwischen Autobots und Decepticons verwickelt. Diesmal steht allerdings das Schicksal des gesamten Planeten auf dem Spiel: Der Decepticon-Führer »The Fallen« will eine uralte Maschine starten, die unserer Sonne die Energie absaugen und sie in Energon (Transformers-Nahrung) verwandeln soll.

Transformers: Die Rache - Filmkritik : Angesichts der epischen Katastrophe, die der Erde im Film Transformers: Die Rache droht, kommt die Story reichlich langsam in Fahrt. Zwar wird der Plan der Decepticons immer wieder angerissen, doch scheinbar verliert sich Regisseur Michael Bay lieber in spektakulären Aufnahmen von Megan Fox' Hintern sowie infantilen Comedy-Einlagen, statt sich ernsthaft um die eigentliche Geschichte seines Films zu kümmern. Das macht sich vor allem im viel zu langen Mittelteil negativ bemerkbar. Bei der Suche nach der zerstörerischen Maschine, auf die die Protagonisten eher nebenbei stoßen, gibt es im Vergleich zum rasanten Anfang des Films zu viel Leerlauf. Vor allem die Zwillings-Autobots, die Sam und seine Gefährten ständig begleiten, nerven durch unwitzige Sprüche und Slapstick. Auch könnte man Michael Bay im Zusammenhang mit diesen beiden Figuren, die eindeutig an afroamerikanische Ghetto-Gangster angelehnt sind und eine affenähnliche Erscheinung besitzen, Rassismus unterstellen. Doch man sollte nicht zuviel in das hohle Gerüst aus dünner Story und viel Action hineininterpretieren.

Transformers: Die Rache - Filmkritik : Allerdings: Egal, ob Szenen wie etwa der Mini-Decepticon, der sich wie ein Hund am Bein von Megan Fox vergeht, die Mutter im Drogenrausch oder die kopulierenden Hunde der Witwickys auf Bays Mist oder dem der Drehbuchautoren gewachsen ist -- was solcher pubertärer Stuss in dem mitunter recht düsteren Film verloren hat, erschließt sich nicht ganz. Die humoristisch gemeinten Einlagen passen nicht so recht zu der brachialen Action. Positiv muss man in diesem Zusammenhang allerdings John Turturro in der Rolle des Ex-Sector-7-Agenten erwähnen: War er im ersten Teil noch einer der ganz großen Störfaktoren, macht er in Transformers 2 eine gar nicht mal so schlechte Figur. Von einigen dämlichen Momenten abgesehen (»I'm below the enemy's testicles.«) ist er diesmal sogar für die Entwicklung der Story wichtig.

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Night Hunter
#1 | 24. Jun 2009, 15:50
Klingt nicht weniger als Perfekt in meinen Ohren, die im Gegensatz zu Kais nicht durch lästige Transformers Comics und Actionfiguren beeinflusst sind.

;)

Einfach abendfüllendes Bombast Kino mit unglaublichen Effekten und Megan Fox :D
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Trurl
#2 | 24. Jun 2009, 16:19
"Egal, ob Szenen wie etwa der Mini-Decepticon, der sich wie ein Hund am Bein von Megan Fox vergeht, die Mutter im Drogenrausch oder die kopulierenden Hunde der Witwickys auf Bays Mist oder dem der Drehbuchautoren gewachsen ist -- was solcher pubertärer Stuss in einem Film über kämpfende Riesenroboter verloren hat, erschließt sich nicht ganz."

Dieser Satz hat mich wirklich zum Lachen gebracht, wenn auch wohl unbeabsichtigt oder sollte das ironisch sein? Ich meine es geht um kämpfende Riesenroboter, wenn das kein pubertärer Stuß ist, was dann?

Zum Film selber. Der erste Teil war grottenschlecht. Weder die billigen Effekte noch die strunzdumme Story konnten den Film auch nur ansatzweise sehenswert machen. Der zweite Teil ist auf dem gleichem Niveau. Wie von Michael Bay gewohnt. Ich verlange ja keine Shakespearezitate, aber was Bay immer abliefert beleidigt die Intelligenz jedes Zuschauers über 12.
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Ghost
#3 | 24. Jun 2009, 16:33
Zitat von Trurl:
[...]Zum Film selber. Der erste Teil war grottenschlecht. Weder die billigen Effekte noch die strunzdumme Story konnten den Film auch nur ansatzweise sehenswert machen.[...]

Wenn du die Effekte billig fandest, dann würde ich gerne mal wissen, was für dich gute Effekte sind.
Und wenn du dann die Geschichte kritisierst, dann wäre außerdem noch interessant, was du von einem Actionfilm über die Transformers erwartest.
Könnte es sein, dass du irgendwie mit völlig überzogenen Vorstellungen ins Kino gegangen bist?
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Kai Schmidt
#4 | 24. Jun 2009, 16:34
Zitat von Trurl:
Dieser Satz hat mich wirklich zum Lachen gebracht, wenn auch wohl unbeabsichtigt oder sollte das ironisch sein? Ich meine es geht um kämpfende Riesenroboter, wenn das kein pubertärer Stuß ist, was dann?

Ja, hast recht. Das ist irgendwie ... komisch. Ich sollte solche Artikel besser nicht mehr spät in der Nacht verfassen. :ugly:
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pinhead
#5 | 24. Jun 2009, 16:36
Also die Special Effects waren doch noch gut im ersten Teil !!! Aber der Rest war in der Tat erbärmlich. Ein Kinderfilm mit Kinder-Humor :(


Genau aus dem Grund ist Teil 2 auch überhaupt nichts für mich. Irgendwann mal in ner "prallen" Stunde auf DVD, aber denn Bay-Humor im Kino: Nein Danke.
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Night Hunter
#6 | 24. Jun 2009, 16:47
Zitat von Trurl:
Weder die billigen Effekte


WTF?

Sag mal nen Film der für dich gute Effekte hat.
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lipoman
#7 | 24. Jun 2009, 17:13
Roboter verwandeln sich in Autos . Dann doch lieber mit Warb 9,6 durch die Galaxis galoppieren .
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scc2004
#8 | 24. Jun 2009, 17:17
ich würd gerne wissen ob sound wave und shock wave auch dabei sind?

naja es gibt jede mänge ich ich im film sicher vermissen werde aber eh klar..wie soll man so viele in einem film unterbringen:ugly:
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Kai Schmidt
#9 | 24. Jun 2009, 17:55
Neu dabei:
[SPOILER]Soundwave
Ravage
Jetfire
Arcee und zwei andere Motorräder
Demolishor
Devastator und die Constructicons
The Fallen
die Autobot-Twins (??)
ein Decepticon-Pretender
diverse Miniroboter (Haushaltsgeräte, ferngesteuerter Truck)
und zig andere, die eigentlich alle gleich aussehen bzw. mir nicht einfallen[/SPOILER]
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Malda
#10 | 24. Jun 2009, 18:46
gute Kritik, danke :)

Ich werde ihn mir auf jeden Fall im Kino anschauen. Mir hat der erste schon gefallen, vor allem wegen der Effekte. Es ist Popcornkino vom feinsten. Ich erwarte keine grosse Story oder besonders viel Logik. Wie soll denn Logik auch bitte bei einem Film funzen, in dem sich Riesenroboter gegenseitig eine reinhauen ? oO Ah, ich weiss, sie können sich in Autos verwandeln ! :ugly:

Der Film soll ohne grosse Ansprüche unterhalten und ich denke das tut er auch. Alleine Megan Fox ist ein Besuch im Kino wert. :D
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