Special: 20.000 Pixel unter dem Meer | Seite 3
Die Untiefen der Unterwasser-Spiele
Zukunftsaussichten
Leider ein Nichtschwimmer: Steht Sonic das Wasser bis zum Hals, ist ein Neustart angesagt. [Wii]
Unterwasser-Games bedeuten für die Entwickler immer einen hohen technischen Aufwand. Schließlich wollen die Fluten realistisch dargestellt und auch sinnvoll in das Spielgeschehen eingebunden werden. Trotz dieser Hindernisse erscheinen 2010 gleich mehrere Titel, die das nasse Element als Kernthema aufgreifen. Ganz vorne mit dabei ist selbstverständlich Bioshock 2 (Xbox 360, PS3) von 2K Games. Der Ego-Shooter gehört für 2010 zu den hoffnungsvollsten Neustarts und dürfte seinen Vorgänger in kommerzieller Hinsicht übertreffen. Man darf allerdings gespannt sein, wie sich Rapture über die letzten Jahre entwickelt hat und ob die Hintergrundgeschichte rund um die Big Daddys und Big Sisters funktioniert. Neben Bioshock 2 erscheint 2010 auch das Survival-Game Hydrophopia (Xbox 360) von Dark Energy Digital. Das Spiel dreht sich um die Maschinistin Kate Wilson an Bord der schwimmenden Insel Queen of the World. Als Terroristen die Arche angreifen, gerät die Situation allerdings außer Kontrolle und Kate muss sich nicht nur mit den bösen Buben, sondern auch mit eindringenden Wassermassen auseinandersetzen. Wer es nicht ganz so klaustrophobisch-feucht mag, für den hält Nintendo Endless Ocean 2 für die Wii bereit. Hier geht es einfach nur darum, Fische und andere Meeresbewohner zu beobachten und zu fotografieren. Trotzdem sollen Adventure-Elemente wie die Suche nach einem verborgenen Schatz für ein wenig Nervenkitzel sorgen. Eins ist sicher: Unterwasser-Spiele werden sicher nicht untergehen - ganz im Gegensatz zu Kapitän Nemo und seiner Nautilus in Jules Vernes »20.000 Meilen unter dem Meer«. ob/bpf