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Special: Assassin's Creed 2: Fegefeuer der Eitelkeiten

PC-Bonuskapitel im Test

Zusammen mit Machiavelli bekämpft Ezio Auditore di Firenze im DLC zu Assassin's Creed 2 einen finsteren Mönch. Was taugt das in der PC-Version enthaltene Zusatzkapitel?

Von Daniel Raumer |

Datum: 22.02.2010


Mit dem kostenpflichtigen Zusatzinhalt »Fegefeuer der Eitelkeiten« liefert Ubisoft nun auch das letzte Puzzlestückchen der Geschichte von Assassin’s Creed 2 nach. Der zweite und vorerst letzte Downloadable Content (DLC) für Xbox 360 schaltet die 13. Erinnerungssequenz frei. In der am 4. März erscheinenden PC-Version soll das Kapitel bereits enthalten sein. Wir testen die Episode schon jetzt.

Assassin's Creed 2: Fegefeuer der Eitelkeiten : Assassin's Creed 2: Die Fegefeuer der Eitelkeiten brennen in ganz Florenz Assassin's Creed 2: Die Fegefeuer der Eitelkeiten brennen in ganz Florenz Die Entwickler greifen in »Fegefeuer der Eitelkeiten« echte historische Ereignisse auf. Der Dominikanermönch Girolamo Savonarola war 1497 de facto Herrscher über Florenz und führte ein strenges Regiment. Besonders der ausschweifende Lebensstil der Adeligen war Savonarola ein Dorn im Auge und so hetzte er gegen das »sündhafte und gotterslästerliche« Leben. Er ließ öffentlich Kunstgegenstände wie Bücher, Gemälde oder Möbel verbrennen - das »Fegefeuer der Eitelkeiten«. Überall in der Stadt sehen Sie auch im Spiel diese Feuer.

»Fegefeuer der Eitelkeiten« setzt nahtlos an den letzten DLC »Die Schlacht um Forlí« (Test auf GamePro.de) an: Ezio kehrt nach Florenz zurück und trifft dort auf Niccolò Machiavelli, der ihm erklärt, dass Savonarola die Macht über die Stadt übernommen hat. War im Hauptspiel noch stets strahlender Sonnenschein, wird das Terrorregime nun auch durch schlechtes Wetter symbolisiert. Außerdem können Sie ein neues Gebiet südlich der Ponte Vecchio betreten. Machiavelli bittet Sie, bei der Befreiung von Florenz mitzuhelfen und die neun wichtigsten Verbündeten des Dominikaner-Mönches zu beseitigen.

Assassin's Creed 2: Fegefeuer der Eitelkeiten : Fegefeuer der Eitelkeiten: Euer Auftraggeber ist Niccolò Machiavelli Fegefeuer der Eitelkeiten: Euer Auftraggeber ist Niccolò Machiavelli Der DLC besteht aus insgesamt 9 Attentaten, bei denen Ezio die Handlanger von Savonarola aus dem Weg räumen muss. Hier haben sich die Entwickler redlich Mühe gegeben, denn bei jedem der Attentate wird Ihnen in einer kurzen Zwischensequenz erklärt, was sich Ezios Opfer zu Schulden hat kommen lassen. So müssen Sie beispielsweise den Hauptorganisator von Gemälde- und Bücherverbrennungen töten. Ist das Attentat erfolgreich, zeigt eine Filmsequenz, wie die Florentiner sich über ihre wieder gewonnene Freiheit freuen - sehr motivierend!

Leider werden Sie schnell feststellen, dass diese Attentate größtenteils nach dem gleichen Schema ablaufen. Abwechslung sieht anders aus. Schade, das war im Hauptspiel schon besser!

Assassin's Creed 2: Fegefeuer der Eitelkeiten : Fegefeuer der Eitelkeiten: Düstere Zeiten sind in Florenz angebrochen Fegefeuer der Eitelkeiten: Düstere Zeiten sind in Florenz angebrochen

Fazit

»Fegefeuer der Eitelkeiten« bietet gewohnt gute Assassins’s Creed 2-Actionkost. Fans des Spiels kommen voll auf ihre Kosten, da die Story um eine gelungene Erinnerungssequenz erweitert wird. Um die komplette Geschichte von Ezio zu verstehen, ist der DLC aber nicht zwingend erforderlich.

Assassin's Creed 2: Fegefeuer der Eitelkeiten erscheint für Xbox 360 und PlayStation 3 in zwei Versionen. Die kleine Version kostet 320 MS-Points / 3,99 € (PSN) und bietet lediglich die neuen Missionen von Sequenz 13. Käufer der großen und etwas teureren Version (560 MS-Points / 6,99 €) erhalten zudem die drei geheimen Orte aus der Black Edition von Assassin's Creed 2, darunter der Palast der Medici und die Schiffswerft von Venedig. Die drei Templerbasen bieten weitere Kraxeleien und Kämpfe in hübscher Umgebung.

»Schlacht um Forli« und »Fegefeuer der Eitelkeiten« sind beide bereits in der Standard-PC-Version enthalten. Die heißt jedoch - Achtung, Verwechslungsgefahr - Assassin's Creed 2: Special Edition. Darüber hinaus werden aber auch die hochwertigeren Sammler-Editionen White (55 Euro; 15 cm Ezio-Figur, Bonusmission) und Black (70 Euro, 15 cm Ezio-Figur in Schwarz, Artbook, Making-of-DVD, Soundtrack, 3 Bonusmissionen) angeboten.

» Trailer zu Assassin's Creed 2: Fegefeuer der Eitelkeiten ansehen

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Avatar Tezcatlipoca
Tezcatlipoca
#1 | 22. Feb 2010, 14:12
Mal abgesehen davon, dass die DLC Preise für Xbox 360/PS3 hier niemanden interessieren und das Spiel sowieso erst mit dem angekündigten Offline-Modus interessant wird:

Enthalten die Black- und White-Edition für den PC ebenfalls schon beide DLCs oder sind die nur in der Special Edition enthalten?
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Avatar Piedmon
Piedmon
#2 | 22. Feb 2010, 14:19
Da die Standard-Version Special Edition genannt wird, dürften die Chancen recht gut stehen.
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Avatar Wurstbrot
Wurstbrot
#3 | 22. Feb 2010, 14:24
Warum ist auf der neuen GS kein Video zu Assassin's Creed 2 drauf?
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Avatar savon
savon
#4 | 22. Feb 2010, 14:30
schön und gut, trotzdem sollte gamestar einfach nix mehr über ubisoft spiele bringen, solange die eine dermaßen dämliche politik vertreten
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Avatar Sealord
Sealord
#5 | 22. Feb 2010, 14:43
Zitat von savon:
trotzdem sollte gamestar einfach nix mehr über ubisoft spiele bringen

Die Gamestar sägt sich doch nicht den Ast ab, auf dem sie sitzt!

Ubisoft schaltet Werbung in der Gamestar und finanziert sie so mit. So einen Kunden verprellt man nicht indem man nichts mehr über seinen Produkte berichtet.
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Avatar gamemen
gamemen
#6 | 22. Feb 2010, 15:03
Zitat von savon:
schön und gut, trotzdem sollte gamestar einfach nix mehr über ubisoft spiele bringen, solange die eine dermaßen dämliche politik vertreten


Ich muß SAVON insofern beipflichten,daß,auch wenn GS von der Berichterstattung lebt oder gerade deshalb,sollte ein Spielemagazin in erster Linie die Interessen der Käufer und nicht der Hersteller vertreten und alles in ihrer Macht stehende gegen eine dermaßen kundenfeindliche Politik zu unternehmen,wie es ihr nur irgend möglich ist.Deshalb muß zu jedem neuen Artikel solcher Firmen,die die Rechte der Kunden mit Füßen treten,eindeutig darauf hingewiesen werden,wo die Spieleindustrie den Käufer hindrängen möchte,welche Konsequenzen dies hätte und wie der eigene Standpunkt des Magazins aussieht.Denn hauptsächlich wird auch eine Zeitung durch ihre Leser und nur mittelbar von Werbung,Spieleindustrie u.ä.Quellen finanziert.
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Avatar TheHorusHeresy
TheHorusHeresy
#7 | 22. Feb 2010, 15:24
Normalerweise fließen in die GS-Bewertung ja nicht die Kosten des Spiels ein (siehe CoD MW2) aber ich wäre dafür, dass das Preis-Leistungsverhältnis bei DLC berücksichtigt werden sollte und nicht nur am Rande erwähnt werden!
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Avatar gspa
gspa
#8 | 22. Feb 2010, 16:35
Die DLCs sind in jeder PC-Version enthalten.
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Avatar Eventplanet24
Eventplanet24
#9 | 22. Feb 2010, 16:36
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar onkelotto
onkelotto
#10 | 23. Feb 2010, 03:51
Zitat von gamemen:


Ich muß SAVON insofern beipflichten,daß,auch wenn GS von der Berichterstattung lebt oder gerade deshalb,sollte ein Spielemagazin in erster Linie die Interessen der Käufer und nicht der Hersteller vertreten und alles in ihrer Macht stehende gegen eine dermaßen kundenfeindliche Politik zu unternehmen,wie es ihr nur irgend möglich ist.Deshalb muß zu jedem neuen Artikel solcher Firmen,die die Rechte der Kunden mit Füßen treten,eindeutig darauf hingewiesen werden,wo die Spieleindustrie den Käufer hindrängen möchte,welche Konsequenzen dies hätte und wie der eigene Standpunkt des Magazins aussieht.Denn hauptsächlich wird auch eine Zeitung durch ihre Leser und nur mittelbar von Werbung,Spieleindustrie u.ä.Quellen finanziert.


Nur ist es eben so das die spieler ganz weit unten in der Nahrungskette stehen .
Selbstverständlich sind die Redakteure in ihrer Berichterstattung wenigstens bedingt befangen . Druck vom Publisher (keine Werbung), Verlag , Sponsoren etc.
Wer etwas anderes sagt , kennt sich in der Materie nicht aus .
Hier: Gamestar preist das Spiel Assassin's Creed 2 an- und die ganz überwiegende Mehrheit der Spieler ist mit der Vertriebspolitik von Ubisoft nicht zufrieden .
Was macht gamestar eigentlich für uns . . . ?
Sie würden sicherlich gerne , nur dürfen sie nicht .
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