Diablo 3 - Keine Gilden-Features & Ultra-hochauflösende Texturen
Der Community-Manager Bashiok hat über Twitter viele neue Details zum kommenden Action-Rollenspiel Diablo 3 enthüllt.
Von
Florian Inerle
|
Datum:
08.02.2012;
13:38 Uhr
Diablo 3 soll noch im ersten Quartal 2012 erscheinen.
In einer Fragestunde auf Twitter hat sich der Community-Manager Bashiok den Fragen der Fans zum kommenden Action-Rollenspiel
Diablo 3
gestellt. Dabei wurden einige neue Informationen zum dritten Serien-Ableger veröffentlicht, die wir für Sie zusammengefasst haben.
Weil in der aktuellen Beta-Version von Diablo 3 der Dämonenjäger nach Ansicht der Community und des Entwicklers zu schwach ist, wird dieser mit einem kommenden Beta-Patch aufgewertet.
Auf die Frage, ob es sich bei der Gegenstands-Liste auf der offiziellen Diablo-Website um alle Spiel-Items handelt, sagt Bashiok: »NEIN! NEIN! NEIN!«. Die Item-Liste auf der Homepage sei keineswegs final und führe momentan nur wenige Items auf. Wenn die Veröffentlichung von Diablo 3 näher rückt, werde man die Liste überarbeiten und die fehlenden Gegenstände hinzufügen.
In Gameplay-Trailern aus dem Jahre 2010 präsentierte der Entwickler noch Todesanimationen. So wurde dem Spieler zum Beispiel von einem Boss-Monster der Kopf abgebissen, wenn man starb. Diese Animationen wird es laut Bashiok nicht in der finalen Spiel-Version geben. Das Feature sei seiner Meinung nach zwar cool, bedeute jedoch einen zu großen Produktions-Aufwand. Wenn die Nachfrage groß genug ist, werde sich Blizzard dennoch überlegen, ob man dieses Zusatz-Feature nachreichen werde.
Zum Release von Diablo 3 wird es außerdem keinen Ingame-Voice-Chat geben, weil man feststellen will, ob so ein Feature überhaupt sinnvoll ist. Auch in
World of Warcraft
hatte Blizzard einen Sprach-Chat eingeführt, die Nachfrage nach dessen Release war jedoch nur gering.
Auch eine ultra-hochauflösende Detail-Stufe werde es nicht geben, weil die Texturen in der derzeitigen maximalen Auflösung schon sehr gut aussehen, und ein noch höherer Detail-Grad keine signifikanten Unterschiede machen würde.
Der Entwickler würde zwar gerne irgendeine Art von Unterstützung für Spieler-Gruppen einführen, dies sei laut Bashiok jedoch bisher nur auf der Wunschliste. Den öffentlichen Text-Chat lehnt Blizzard außerdem ab, weil die schlechten Dinge einfach überwiegen würden. Dieser müsste des Weiteren auch ständig überwacht und moderiert werden. Für »Brachland-Chatter« ein Schlag ins Gesicht.
Wie schon bei vielen anderen Spielen von Blizzard, wird es auch zum Release von Diablo 3 einen Mitternachtsverkauf geben. Man werde das Spiel jedoch auch schon als digitalen Download frühzeitig herunterladen und Punkt Mitternacht zum Release-Tag einloggen können.
Des Weiteren sollen bald Neuigkeiten zu den neuen Runen folgen. Runen- oder Sockelsteine werde es in der Beta-Phase jedoch vermutlich nicht mehr geben. Wann diese endet, verrät Bashiok immer noch nicht.