Making Games News-Flash - OpenGL 4.0 - DirectX-Killer?
Kann die offene Programmierschnittstelle OpenGL in der Version 4.0 den Microsoft Standard DirectX ablösen?
Von
Daniel Raumer
|
Datum:
12.03.2010;
18:15 Uhr
Logo: OpenGL
Die Khronos Group hat Version 4.0 von OpenGL angekündigt: Die plattformübergreifende, offene Programmierschnittstelle für 3D-Grafik soll noch schneller, genauer und flexibler werden und auch aktuelle GPU-Funktionen wie Tesselation unterstützen. Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Barthold Lichtenbelt sieht das OpenGL-Update nicht nur auf mobilen Geräten führend, sondern auch auf Windows PCs – eine klare Kampfansage an den Konkurrenten DirectX.
Zusätzlich ermöglicht Version 4.0 programmierbare Fragment-Shader-Input-Positionen, eine verbesserte Renderqualität und mehr Flexibilität bei der Kantenglättung. Texturdaten und Texturzustand werden durch einen neuen Objekttyp getrennt, und Verbesserungen wie instanzierte Geometry-Shader schrauben die Leistung nach oben. OpenGL 4.0 bleibt dabei voll abwärtskompatibel zu früheren Versionen. Nvidia und ATI bringen in Kürze neue OpenGL-4.0-Treiber heraus – da steht uns eine spannende Entwicklung ins Haus.
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