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Paradox Interactive - »Die nächste Konsolengeneration ist die letzte«

Der Indie-Publisher Paradox sieht den Konsolenmarkt auf dem absteigenden Ast, während Streaming immer wichtiger wird.

Von Michael Graf |

Datum: 19.01.2012; 14:15 Uhr


Paradox Interactive : Während immer noch Gerüchte um eine Xbox 720 kursieren, den potenziellen Nachfolger der Xbox 360, denkt der schwedische Publisher Paradox ( Hearts of Iron 3 ) bereits einen Schritt weiter. »Die nächste Konsolengeneration wird die letzte sein«, hat der Paradox-Geschäftsführer Fred Mester auf seinem jährlichen Presse-Vortrag verlautbart.

Die Zukunft sieht Paradox im Spiele-Streaming, wie es derzeit Pioniere wie OnLive zu etablieren versuchen. Die Streaming-Technologie, so Mester, werde sich in den nächsten Jahren so stark weiter entwickeln, dass es bald niemand mehr für nötig halten werde, eine sperrige Konsole an seinen Fernseher anzuschließen. Stattdessen liege die Zukunft der Branche im »Smart TV«, im Streaming-Fernsehen, bei dem man Spiele wie Fernsehkanäle starten und direkt auf den Internet-Servern spielen könnte.

Als weiteren Zukunftstrend betrachtet Paradox Online-Plattformen. »Nicht als Kopierschutz«, begründet Mester, »sondern weil sie die Spieler verbinden und interessante Dienste anbieten können.« Deshalb hat Paradox die Verkaufsplattform GamersGate gegründet und arbeitet derzeit an einem Online-Dienst namens Paradox Connect. Auch wenn die Arbeiten an Letzterem, das gibt Mester zu, zuletzt nicht wirklich vorangekommen sind.

Paradox Interactive : Auf Gamersgate gibt's nicht nur Blockbuster-, sondern auch Indie-Spiele. Auf Gamersgate gibt's nicht nur Blockbuster-, sondern auch Indie-Spiele. All das sind freilich strategische Überlegungen, ansonsten will Paradox seiner Linie treu bleiben – und ihr sogar noch treuer werden. Denn die Schweden möchten weiterhin kleine, aber feine (Indie-)Titel à la Magicka fördern, statt auf Teufel komm raus mit der Marktmacht der bekannten Blockbuster zu konkurrieren. »Indie 2.0« nennt Mester diese Strategie.

»Es ist verdammt schwer, World of Warcraft als Ganzes zu schlagen«, umreißt Mester ein Beispiel, »aber vielleicht kann man ja ein einzelnes Spielelement besser machen, zum Beispiel das Kampf- oder das Looting-System« Deshalb konzentriere sich Paradox bei seinen Spielen darauf, einzelne Dinge zu verbessern statt zum aussichtslosen Großangriff auf Marktführer zu blasen.

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Dark Shadow
#1 | 19. Jan 2012, 15:19
Natürlich und bald gibt es Filme und Spiele nur noch auf Servern dieser welt,rechte braucht keiner,besitz ist überflüssig und hey wozu wohnen wir noch in häusern und wohnungen ?
Ich meine wir können doch alle in Wohnmobilen leben sparen wir ja auch geld und sind Flexible Arbeits sklaven !
Und vor allem es ist besser als onlive spielen,da können wir alle ohne lästige Online verbindung wieder mit einander Kommunizieren und eine Runde Pokern ;)

Ein hoch auf die Zombie masse die jeden trend mit macht.
Ja die masse machts eben möglich denn wir sind ja herden tiere,echt traurig in welche richtung sich das langsam entwickelt.

Was ich aber wirklich für bedenklich finde,ist die Tatsache in welche richtung sich unsere Gesselschaft Entwickelt.
Totale Kontrolle durch die wirtschafstmächte und die Staaten.

Wer da nicht mehr Durchblickt dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.


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ZKilla
#2 | 19. Jan 2012, 15:24
also ich für meinen teil bleibe lieber bei konsolen...das mit dem streaming ist total unausgegohren und ma ne kleine panne aufm server und schon kann man gar nix mehr spielen und noch besser : man besitzt das spiel nicht wirklich und wenn der anbieter mal eben das spiel vom server nimmt weils 3-4 jahre alt ist hats sich ausgezockt...heute bekommt man mit der spiele cd immerhin nochwas greifbares
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Dark Shadow
#3 | 19. Jan 2012, 15:32
Zitat von ZKilla:
also ich für meinen teil bleibe lieber bei konsolen...das mit dem streaming ist total unausgegohren und ma ne kleine panne aufm server und schon kann man gar nix mehr spielen und noch besser : man besitzt das spiel nicht wirklich und wenn der anbieter mal eben das spiel vom server nimmt weils 3-4 jahre alt ist hats sich ausgezockt...heute bekommt man mit der spiele cd immerhin nochwas greifbares


Richtig das gehört zum Spielen dazu etwas das man anfassen kann,oder an das man sich gern zurück erninnert und es vielleicht mal wieder aus der versnkung holt.
Was wäre mit unserem Retro bereich hätte es onlive und konsorten schon damals gegeben,ich sage nur Super nintendo und co die spiele hey alle vom Server genommen UPS
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Game_Master
#4 | 19. Jan 2012, 17:52
Ich für meinen Teil halte es für reichlich unwahrscheinlich, dass Spielekonsolen irgendwann aussterben. Dar Grund dafür ist schlicht und einfach die Tatsache, dass sich Konsolenspieler einen Dreck um die im Artikel erwähnten, "interessanten Dienste" scheren. Ich habe mich für eine Konsole entschieden, weil spielen simpler nicht geht. Ich kauf mir ein Spiel, ich leg es ins Laufwerk und schon kann ich loslegen. Ich brauch also keinen besch... Internetzugang, keinen Onlineaccount, keine Installationen und ich muss mir keine Sorgen um Arbeitsspeicher, Grafikkarte etc. machen.

Überhaupt ist doch der einzige Grund, wieso Entwickler wie Paradox ihre Spiele nicht im Einzelhandel verkaufen ihr mangelndes Budget.
Von mangelendem Einfallsreichtum mal abgesehen. Sicher, Spiele wie z.B. Limbo haben einen gewissen künstlerischen Wert. Nur leider reicht die Idee, ein düsteres Jump'n'Run im Schwarz-Weiß-Lock zu machen nicht aus, um ein Millionen-Doller-Projekt mit 8-20 Stunden Spielzeit zu rechtfertigen, weswegen solche Spiele auch keinen der namenhaften Publisher interessieren.

Ich glaube aber dennoch, dass irgendeine Konsolengeneration irgendwann die letzte sein wird. Einfach deshalb, weil man Dinge wie Grafik, Bedinung, Gameplay, etc. nicht bis ins Unendliche verbessern kann. Ich meine ein Spiel kann ja nicht besser aussehen als die Realität. Und was könnte wohl noch fortschrittlicher sein, als Bewegungs- und Spracherkennung? Gedankensteuerung? Wo man dann seine Motorik komplett vergessen kann und nur noch stumm rumsitzt?

Egal wie die Zukunft auch aussiehen wird, ich bleibe meinen Konsolen.
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SirSheldon
#5 | 19. Jan 2012, 17:59
Hoffentlich wird Spiele Streaming in den nächsten 10 Jahren der Standard sein.
Es ist einfach die ideale Lösung,besonders für Leute die lieber Konsolen unterstützen die den Fortschritt aufhalten.

Nur mal als Beispiel zum neuen Hitman
http://www.incgamers.com/News/30090/ps3-is -lead-console-platform-for-hitman-absolution

Zitat von :
"The PS3 and 360 versions look very similar to each other because the memory and things like that are of a similar power. But the way the systems use the memory makes the textures look a bit different sometimes, and we have to trim them down on occasion [for 360]."


Die PS3 Version musste leiden weil die 360 einfach nicht mit der Leistung mit halten kann,aber man sich anscheinend nicht erlauben darf einfach die PS3 Version besser sein zu lassen.
Zum Glück gibts hier eine PC Version.
Aber nicht jedes Spiel hat diesen Luxus - Die 360 in dem Fall hält jedes zukünftige HD Multiplat Game der nächsten 2 Jahre auf.
Und das wird in jedem Konsolenzyklus so sein,weil immer einer hinterher hinken wird.

Mit Streaming wäre das NIE der Fall
Mittlerweile dank OnLive könnte man sogar schon PC Grafik auf einem Smartphone haben...Man braucht dafür nur 5MB/s Download was so ziemlicher Standard ist.
Internetleitungen für PCs u. co haben generell schon 100MB/s zumindest ist das hier so seit etwa 2 Jahren.
In 10 Jahren sollte das wohl auch im letzten Dorf angekommen sein.

Jetzt kommt wieder > 1 Gerät,kein Konkurrenzmarkt = hohe Preise.
Nope denn man würde wohl einfach nen "Online Shop" einrichten für den man sich einfach den Zugang kaufen kann.
Alle Connecten auf nen Startbildschirm in dem einfach Sony,Nintendo,M$ und wer weiss wer sich noch einmischt zur Auswahl stehen und man wählt den jeweiligen Store dann einfach an.
Multiplat Games würden aber NIEMALS mehr wegen einer zu schwachen Hardware leiden,aber trotzdem kann noch jeder die Verkaufszahlen für den Konzern den er will pushen.
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SirSheldon
#6 | 19. Jan 2012, 18:01
Doppelpost blub
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Wavey
#7 | 19. Jan 2012, 19:41
Hm, bedeutet Streaming dann nicht auch "Full Control" ?!
Komplettüberwachung brauch ich nicht beim Spielen. Hoffe nicht dass der
Mist vor 2025 Standard wird...
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Hundeman
#8 | 19. Jan 2012, 21:05
Zitat von SirSheldon:

Aber nicht jedes Spiel hat diesen Luxus - Die 360 in dem Fall hält jedes zukünftige HD Multiplat Game der nächsten 2 Jahre auf.
Und das wird in jedem Konsolenzyklus so sein,weil immer einer hinterher hinken wird.


Ich wäre ja mal froh wenn die vorherrschende Meinung nicht mehr gute Grafik = Fortschritt ist.
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Leon-1982
#9 | 22. Jan 2012, 10:16
Wenn dieser Müll die Zukunft sein soll, gehöre ich gern zum "alten Eisen".
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