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Electronic Arts - »Wer überleben will, muss auf den F2P-Zug aufspringen«

Der PC ist die derzeit wohl am schnellste wachsende Spiele-Plattform - zumindest in Verbindung mit F2P-Modellen und Online-Verkäufen. Dessen ist sich zumindest Electronic Arts' CEO John Riccitiello sicher.

Von Sebastian Klix |

Datum: 22.07.2012; 15:21 Uhr


Electronic Arts : »Wer überleben will, muss F2P-Spiele publishen.«, meint Electronic Arts' CEO John Riccitiello. »Wer überleben will, muss F2P-Spiele publishen.«, meint Electronic Arts' CEO John Riccitiello. »Der PC ist die wohl am schnellsten wachsende Plattform!«. Diesen Satz hören PC-Spieler gerne, auch wenn diese Aussage aufgrund dessen, dass es dabei um eine offene Plattform geht, sehr nahe liegt. Weniger Begeisterung dürfte dieser Satz jedoch bei manchen Spielern auslösen, wenn man sich den Zusammenhang ansieht, in dem Electronic Arts' Oberhaupt John Riccitiello ihn in einem Interview mit CNBC verwendet hat.

Es geht natürlich um die Zukunft des Free2Play-Modells, um Mikrotransaktionen und Online-Distribution: »Noch vor fünf Jahren haben die Leute behauptet, dass das PC-Spiele-Business den Bach runter geht, weil es Jahr für Jahr um 10 Prozent, 20 Prozent, 30 Prozent immer weiter abfällt.« Die Zahlen, auf die sich diese Leute bezogen haben, stammen allerdings überwiegend von der NPD-Group, einem amerikanischen Marktforschungsinstitut, welches jedoch lediglich Retail-Verkäufe in seine Berechnungen mit einschließt. In einem Zeitalter der Online-Distribution und Free2Play-Modelle in Verbindung mit Mikrotransaktionen wären dies nicht mehr all zu aussagekräftige Zahlen.

»Die am schnellsten wachsende Plattform für Videospiele ist heute der PC, aber er wächst aufgrund von Abo-Modellen, durch Mikrotransaktionen und Downloads.« Gerade auch bei letzteren hätte der PC gegenüber den Konsolen klar die Nase vorne, weshalb der klassische Heimrechner, bei auf dem Retail-Markt beruhenden Verkaufszahlen, nun mal auf den hinteren Plätzen wäre, obwohl er sich einwandfrei bei den Download-Verkäufen schlägt.

So verbucht EA laut Riccitiello Jahr für Jahr 40 Prozent mehr Online-Verkäufe, im letzten Fiskaljahr wären dadurch stolze 1,2 Milliarden Dollar eingenommen worden. In der Free2Play-Sparte würden viele Spieler durchschnittlich 20 bis 30 Dollar im Monat an EA überweisen. Dies summiert sich natürlich letztlich zu mehr, als man durch klassische Retail-Spiele oder auch Abo-Modelle für Online-Spiele einnehmen könnte.

Laut Electronic Arts' CEO müsste eigentlich jeder Entwickler und Publisher auf den Free2Play-Zug aufspringen, um zukünftig überleben zu können. EA hat bereits vor einiger Zeit schon angedeutet, dass man sich über kurz oder lang am liebsten zum reinen Free2Play-Publisher entwickeln möchte. Was auf den PC gut läuft, muss zudem nicht auf diesem bleiben - kein Wunder also, dass viele Publisher derzeit Kritik an Microsofts und Sonys mangelnder Unterstützung des F2P-Modells üben.

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sebino
#1 | 22. Jul 2012, 16:09
Kommt drauf an, es gibt positive F2Play Spiele wie Dota 2 oder Team Fortress 2, wo man nichts bezahlen muss, ausser man möchte sich einen Skin gönnen. Einen Vorteil erkaufen oder so kann man nicht.

Allerdings gibts eben auch negative Beispiele von F2Play wo dann Pay2Win sind

Es gibt ja auch einpaar deppen die sich CoD jedes Jahr kaufen mit allen DLC's, daher funktioniert dieses Pay2Win auch
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Wulfaz
#2 | 22. Jul 2012, 16:26
Wer überleben will, muss einfach Spiele machen für die es sich den vollen Preis am Erscheinungstag zuzahlen lohnt!
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Musou Tensei
#3 | 22. Jul 2012, 16:49
Wer mein Geld nicht haben will muss auf den F2P Zug aufspringen.
Damit sage ich nicht das ich nie ein F2P Spiel spielen werde, aber ich werde ganz sicher nicht P2W (Pay 2 Win) supporten oder sonst irgendwie Geld dafür ausgeben.
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Cyler2k
#4 | 22. Jul 2012, 22:13
Jaja alle Springen auf den F2P Zug auf um zu merken das irgentwann der Tümpel trockengesoffen ist...
Wenigsten kann man da ja nicht gegen Raubkopierer wettern ^^
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SoulAssassinXT
#5 | 23. Jul 2012, 06:32
"Wer überleben will, darf sich nicht auf €A einlassen..."
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Marth3000
#6 | 23. Jul 2012, 08:59
Leider leider wird das vermutlich ein paar Jahre funktionieren. Wir werden seit Jahren darauf vorbereitet. Schaun wir uns dazu nur die DLC-Politik an. Früher gabs DLCs auch, aber da hat das ein halbes Jahr oder länger gedauert und man bekam z.B.: eine völlig neue Kampange. Das Hauptspiel war trotzdem super oder schlecht. Was ist heute z.B.: Assassin's Creed 3. Da stehen schon mindestens 3 DLCs in der Pipeline bevor das Spiel überhaupt draußen ist. Die Spieleerfahrung ohne diese ist nur halbherzig, aber wir finanzieren kräftig mit. In BF3 oder Halo wird man praktisch ohne DLC Kauf vom Multiplayer ausgeschlossen. Wer möchte nicht in BF3 seinen Freunden auf einer Map einfach beitreten, blöd wenn man dann nicht das DLC hat. Man muss sich auch überlegen wieviel Geld man für ein Spiel dann insgesamt ausgibt. Eine Frechheit. Früher bekamen wir um 60 Euro ein geiles Spiel, was wir Jahre spielen konnten und alle haben sich gefreut.
F2P als Vorbereitung zu P2W wird das ganze an die Spitzte treiben. Das Problem ist, man bekommt es aber viel schlechter mit. Wenn ich jeden 4-5 Tag bei intensivem Zocken 2-3 Euro investieren muss, kommt da einiges zusammen. Vor allem wird das immer frecher. Beispiel Plant vs. Zombies am iPhone. Das Spiel ist nett, Spielzeit ich sag mal 10 Stunden. Dann ist man durch, es gibt noch soviele weitere Modi, die muss man sich aber mit Gold kaufen. Um das zu schaffen, naja ich sag mal locker noch 90 Stunden drauf. Da liegt die Überlegung nahe, naja kauf ich hald über Geld bisl Gold und schwups hat man für das Spiel, 20 Euro investiert. Ja fein! Das beste Beispiel für mich ist Diablo 3 (jaja ich flame jetzt nicht rum, will das nur einwenig erläutern) in D3 gibt es Punkte auf Inferno, da ist man, hatte man kein massives Glück, einfach zu schwach. Man kann aber nicht sagen, naja gut falsche den Char aufgebaut, kein Skill oder so. Da braucht man die richtige Gear, anders geht es nunmal nicht. Vielleicht hat man sie gefunden, ich sag mal 80% der Personen die überhaupt soweit spielen verbringen jedoch Stunden mit Itemsuche Goldfarmen etc. Ich hab Leute getroffen, die haben 500 Stunden Spielzeit mit einem einzigen Char und kommen nicht über Act3. Naja für was gibt es das Geld-AH!
Der Markt wird sich aber selbst zerstören mit der Strategie. Hardcore Zocker, die nur ein Spiel über Monate/Jahre spielen werden sicher investieren, da lohnt es sich ja vermutlich auch. Spieler wie ich, die viel Spiele spielen wollen, werden einfach auf die DLC verzichten. Ich kann mir nicht zu jedem Spiel dann noch alle DLCs leisten, auch wenn sie mir gefallen. Und W2P ist überhaupt keine Option. Warum sollte ich 100te Stunden investieren in ein Spiel mit schlechter Story nur um mir was zu farmen? Damit ich gnadenhalber alle Modi hab oder das Spiel wirklich durchspielen kann/darf? Bleibt zu hoffen, dass nicht alle Entwickler auf den Zug aufspringen. Sonst werd ich wohl alle meine alten Konsolen wieder auspacken müssen. Gut dass die Sammlung so groß und nicht an Accounts gebunden ist ;).
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Jawshock
#7 | 23. Jul 2012, 09:33
Irgendwie hört man von John Riccitiello seit Monaten nichts anderes mehr.

Lieber John,wenn du so überzeugt von F2P bist,strukturier EA doch am besten sofort zum reinen F2P Publisher um.Entwickelt nur noch F2P's für den PC und beachte die Konsolen gar nicht mehr.Du hast dann deine Ruhe,wir haben dann unsere Ruhe und alle sind glücklich.Mal gucken ob die Aktionäre die Idee auch so toll finden und mittragen.

Ich wäre echt gespannt,wie lange es dauert,bis wieder die ersten Retail-Games für Konsolen erscheinen.
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Musou Tensei
#8 | 23. Jul 2012, 13:23
Zitat von Jawshock:
Irgendwie hört man von John Riccitiello seit Monaten nichts anderes mehr.

Lieber John,wenn du so überzeugt von F2P bist,strukturier EA doch am besten sofort zum reinen F2P Publisher um.Entwickelt nur noch F2Ps für den PC und beachte die Konsolen gar nicht mehr.Du hast dann deine Ruhe,wir haben dann unsere Ruhe und alle sind glücklich.Mal gucken ob die Aktionäre die Idee auch so toll finden und mittragen.

Ich wäre echt gespannt,wie lange es dauert,bis wieder die ersten Retail-Games für Konsolen erscheinen.

Davor aber bitte BioWare verkaufen.
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Mentor
#9 | 23. Jul 2012, 14:15
Zitat von Marth3000:
......


Junge das is eine Kommentar funktion und nicht schreib dein eigenes Buch funktion.^^

F2P sehr gut.
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gamerN7
#10 | 23. Jul 2012, 19:32
was soll der ganze quatsch mit diesen free2play-spielen. 80% von den sind entweder abzocke (s. battlefield play4free/heros, ...) oder machen kein (kaum) spaß!!

Außerdem, "NPD-Group" wtf --> "N" "P" "D" - Group ?!?!
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