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Project Morpheus - Analyst Michael Pachter hält Sonys VR-Set für »eine ganz schlechte Idee«

Der bekannte Branchen-Analyst Michael Pachter hält Sonys VR-Set Project Morpheus für »eine ganz schlechte Idee«. Der VR-Markt sei »super-klein«. Es wäre kein Platz für einen weiteren Anbieter neben Oculus Rift.

Von Tobias Münster |

Datum: 25.03.2014; 19:42 Uhr


Project Morpheus : Branchen-Analyst Michal Pachter hält Sonys VR-Technologie Project Morpheus für »eine ganz schlechte Idee«. Branchen-Analyst Michal Pachter hält Sonys VR-Technologie Project Morpheus für »eine ganz schlechte Idee«.

Erst kürzlich hatte Sony das Virtual-Reality-Headset Project Morpheus für die PlayStation 4 angekündigt. Laut dem bekannten Branchen-Analyst Michael Pachter von Wedbush Morgan dürfte sich das noch als »eine ganz schlechte Idee« für den Hersteller herausstellen. Im Interview mit Dual Shockers verweist Pachter nämlich darauf, dass der Virtual-Reality-Markt viel zu klein für einen Konkurrenzkampf zwischen Project Morpheus und Oculus Rift sei.

»Mit Oculus Rift habe ich keine Probleme. Denn sie versuchen sich nur als ein Startup-Unternehmen daran, in einen sehr kleinen Markt einzutreten. Und wenn sie den dominieren können, dann ist das natürlich großartig. Aber für mehrere Teilnehmer ist der Markt viel zu klein, dann wird es für jeden schwer, überhaupt Geld damit zu machen.«

Die Größe des Virtual-Reality-Spielemarkts macht Michael Pachter an dem Content dafür fest.

»Ich denke nicht, dass es ein sonderlich großer Markt wird. Natürlich klingt es interessant, aber ich sehe nicht genügend Content dafür kommen, der das Investitionskapital für die Entwicklung des Headsets rechtfertigen würde. Das ist wie mit dem Huhn und dem Ei. Wenn es keinen Content gibt, dann kauft niemand das Virtual-Realiyt-Headset. Und wenn das VR-Headset von niemandem gekauft wird, dann wird es keinen Content dafür geben. Denn niemand wird sich die Mühe machen wollen, ein Spiel für so ein kleines Publikum zu entwickeln.«

Laut dem Analyst sei der VR-Markt mit dem der 3DTV-Spiele (wie etwa Avatar: Das Spiel) zu vergleichen:

»Erinnert ihr euch noch an die großen 3D-Spiele, und wie die gelaufen sind? Dafür interessiert sich doch niemand. Ich denke, dass wird ein genau so super-kleiner Markt.«

Selbst wenn sich Sony mit seinem Project Morpheus noch in die Nesseln setzen würde, müsse das nicht zwangsläufig das Gleiche für die Entwicklerfirma der Oculus Rift, Oculus VR, bedeuten:

»Die Oculus-Leute werden mit einer Million verkauften Exemplaren sehr glücklich sein. Wenn sie wirklich eine Million schaffen, dann bedeutet das eine Menge Geld. Für Oculus wäre eine Million Verkäufe ein Riesenerfolg. Aber für Sony wäre es nur ein Schluckauf.«

Tatsächlich jongliert Sony natürlich mit größeren Zahlen. Von der PlayStation 4 wurden seit dem Launch im November 2013 mehr als sechs Millionen Exemplare verkauft.

VorpX Oculus Rift Tombraider
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laughin-man
#1 | 25. Mär 2014, 19:53
Quatsch, das Ding wird einschlagen wie der Virtual Boy damals.
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hanslauda
#2 | 25. Mär 2014, 20:47
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Jaska
#3 | 25. Mär 2014, 21:39
mag sein, dass das ding ein risiko ist, allerdings ist die aussage, dass neben der or kein platz ist, völliger stuss, denn oculus rift wird zunächst auf dem konsolenmarkt überhaupt keine rolle spielen. sie wird nicht unterstützt. insofern, falls die technik ausgereift genug ist und die hardware leistungstark genug, ist die ps4 mit ner eigenen vr-brille sehr gut aufgestellt. denn im gegensatz zu 3d-brillen wird das ganze tatsächlich das gaming auf ein mittendrin-gefühl hieven. ich persönlich wär dafür auf jeden fall zu haben, sofern das ganze schön flutscht. im endeffekt eine frage der technik, nicht des marktes. denn wenn die technik stimmt, wird sich der markt von selbst ergeben, das jedenfalls denke ich.
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Pyri
#4 | 25. Mär 2014, 21:43
@hanslauda
Sah und sehe ich ähnlich. Eine PS4-kompatible Videobrille die noch dazu deutlich günstiger sein wird (müssen), als Sonys andere die sich selbst zu finanzieren haben (Kostenpunkt an die 1000 Euro und mehr), wird der Konzern noch dazu drastisch einschränken wollen: schon jetzt sind keine Fotos und Videodateien auf der neuen Konsole mehr möglich. Ich glaube deshalb auch nicht, dass Project Morpheus DVD- und BD-Wiedergabe unterstützen wird.
Vielleicht wurde das aber auch schon bestätigt
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paulDS
#5 | 25. Mär 2014, 21:49
Also wenn der Pachter das sagt, dann wird es ein Erfolg. :D
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28cm
#6 | 25. Mär 2014, 22:15
der typ ist ein vollidiot.
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Ash2X
#7 | 25. Mär 2014, 23:05
Das Ganze - und deren Zukunft - steht und fällt mir dem Support und vorallendingen dem Preis.Kostet das Ding über 400€ ist es zum Scheitern verurteilt.
Daher ja nichtmal PC-Support geplant ist sondern NUR die PS4 unterstützt wird es selbst für Fans schwierig die Investition zu rechtfertigen.Wie Sony gerne mit ihrer Peripherie umgeht,selbst wenn sie recht erfolgreich ist, hat man schon bei Move,EyeToy & Co gesehen - über 10 Millionen Stück verkauft und die Titel dafür kann man an einer Hand abzählen.

Klar die VR-Brille ist ein anderes Thema,aber der Support für so ein Gerät auch.
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Stang
#8 | 25. Mär 2014, 23:20
Zitat von laughin-man:
Quatsch, das Ding wird einschlagen wie der Virtual Boy damals.


Der Virtual Boy funktionierte auch damals nicht. Die von heute schon.^^
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SantoraJam
#9 | 25. Mär 2014, 23:27
Es ist ja auch die Frage welche Erwartung letzten Endes erfüllt wird!
Ich glaube Viele Leute interpretieren mehr in die Sache hinein als es Eigentlich ist. Wie Hanslauda schrieb....gutes Stichwort Filme. In den Filmen wurden die VR Brillen immer als eine Art Portal dargestellt "Also Brille auf und eine Neue Welt betreten".

Den das ist die Frage, welcher Technik Stil/Methode wird den Endkunden erreichen:
a.) Wird ein herkömliches 2D Bild auf das komplette Sichtfeld gezeigt?
oder
b.) Wird ein 3D Raum um den Spieler/Nutzer projiziert? So als würde man selbst in der Welt rumlaufen, und meinen das die Objekte, Charactere usw. vor einem stehen.

Sollte es a.) sein lässt es mich kalt. Sollte es jedoch b.) sein??? -ja, dann ziehe Ich meinen Hut vor Sony und hole Mir diese Brille.^^U
Aber das kann Ich Mir wiederum nicht vorstellen, denn dafür wäre die PS4 eindeutig zu Schwach.....wenn High End PC damit schon Überforderd sind.

Naja mal abwarten, hoffe nur das es auch Erschwinglich ist.
Und zum Thema Ich glaube nicht das Sich die Brille durchsetzen wird, klar Technik Begeisternde werden zuschlagen.....aber Otto Normal Verbraucher? -die jammern schon bei den 3D Brillen rum.^^U Und Ich denke mal das die VR Brille "etwas" mehr Gewicht haben dürfte. ; )
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kevb0ard
#10 | 26. Mär 2014, 00:12
schauen wir uns das teil mal an. es braucht zur Erkennung der Kopfbewegungen die Kamera und wird ansich sicher auch nicht grad billig.

Das teil wird minimum 200€ kosten und da macht sony entweder null gewinn oder sogar verluste. die Kamera kostet 70€ das wären also 270€, im Bundle vielleicht 240 oder so.

das wären insgesamt also 670€ um eine VR fähige PS4 zu haben. Die Frage nun, wieviele Leute sind bereit so viel auszugeben?
Sagen wird das ding verkäuft sich 2mio mal im ersten jahr, wieviele Entwickler wären an solch einer kleinen Kundschaft interessiert? ein paar Indies und Sony selbst... sonst niemand.

und ich finde ich hab mit demPreis noch sehr optimistisch geschätzt, das letzte Headset mit Bildschirm von Sony hatte nen 720p screen und kostete 1000€!

Also ich glaub auch nicht an den erfolg auch wenn ichs mir wünschen würde da ich nicht will dass die VR brillen wieder in der Versenkung verschwinden sondern die nächsten jahre immer besser und günstiger werden damit mehr Entwickler einsteigen, nur glaub ich einfach nicht dass Sony das teil zu nemPreis anbieten kann der mehr als 1 bis 2mio leute anlockt.
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