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Oscars 2016 - Die Gewinner, die Verlierer

Die Oscar-Nacht bietet einiges an Überraschungen: Spotlight ist Bester Film des Jahres, Leonardo DiCaprio hat seinen ersten Oscar und George Millers Mad Max: Fury Road triumphiert mit 6 Oscars. Dafür gehen Star Wars: Das Erwachen der Macht und Ridley Scotts Marsianer komplett leer aus.

Von Vera Tidona |

Datum: 29.02.2016; 10:20 Uhr


Oscars 2016 : Die Oscars 2016 sind verliehen: Leonardo DiCaprio und Mad Max gewinnen; Star Wars und Ridley Scott gehen leer aus. Die Oscars 2016 sind verliehen: Leonardo DiCaprio und Mad Max gewinnen; Star Wars und Ridley Scott gehen leer aus.

Die Oscars sind verliehen - und Leonardo DiCaprio ist nun endlich nach sechs Nominierungen zum Zug gekommen. Für seine Hauptrolle im Rache-Thriller »The Revenant« von Alejandro G. Iñárritu konnte er sich gegen seine Konkurrenz Bryan Cranston (Trumbo), Matt Damon (Der Marsianer), Michael Fassbender (Steve Jobs) und Eddie Redmayne (The Danish Girl) erfolgreich durchsetzen und erhält seinen ersten Oscar.

Für die Beste Regie wird Alejandro G. Iñárritu (Birdman) ausgezeichnet und ist damit der erste Filmemacher, der zwei Jahre in Folge mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Dafür muss sich der große Favorit »The Revenant« gegen »Spotlight« als Bester Film geschlagen geben. Von insgesamt 12 Nominierungen für »The Revenant« wurden somit nur drei (einschließlich Beste Kamera für Emmanuel Lubezki) in Oscars umgewandelt.

Der überraschende Gewinner des Abends ist jedoch George Millers »Mad Max: Fury Road«, der mit 10 Nominierungen ins Rennen ging und nun insgesamt sechs Oscars mit nach Hause nehmen darf: Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesign, Bestes Make-up, Bester Schnitt, Bester Ton und Bester Tonschnitt.

Der Verlierer der Oscar-Nacht ist jedoch nicht minder überraschend der Film des Jahres: »Star Wars: Das Erwachen der Macht«. Für fünf Oscar nominiert ging J.J. Abrams neuer Star-Wars-Film bei der gestrigen Oscar-Verleihung komplett leer aus. Sogar in der favorisierten Kategorie Beste visuelle Effekte mußte er sich gegenüber dem Science-Fiction-Film »Ex Machina« als Oscar-Preisträger geschlagen geben.

Das gleiche Schicksal trifft auch Ridley Scotts »Der Marsianer« mit Matt Damon, der mit sieben Oscar-Nominierungen keinen einzigen Preis erhielt. Regisseur Ridley Scott hat es im Vorfeld noch nicht einmal auf die Liste der Nominierten geschafft.

Dafür wurde wie erwartet Pixars »Alles steht Kopf« von Pete Docter als Bester Animationsfilm mit einem Oscar ausgezeichnet, als Bester Filmsong konnte der Sam Mendes Bond-Film »Spectre« mit Sam Smiths »Writing's on the Wall« seine einzige Oscar-Nominierung in einen Goldjungen verwandeln.

Ein weiterer Gewinner des Abends ist Ennio Morricone, der für Quentin Tarantinos Western »The Hateful Eight« seinen ersten Oscar für die Beste Filmmusik erhalten hat. Bekannt für seine legendäre Musik zu zahlreichen Western-Klassikern wie »Zwei glorreiche Halunken« oder »Spiel mir das Lied vom Tod« darf die 87-Jährige Musik-Legende nun endlich einen Oscar sein Eigen nennen. Mit einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk wurde er bereits im Jahr 2007 bedacht.

Die Oscar-Preisträger 2016

Bester Film: Spotlight

Beste Regie: Alejandro G. Iñárritu - The Revenant

Bester Hauptdarsteller: Leonardo DiCaprio - The Revenant

Beste Hauptdarstellerin: Brie Larson - Raum

Bester Nebendarsteller: Mark Rylance - Bridge of Spies

Beste Nebendarstellerin: Alicia Vikander - The Danish Girl

Bestes adaptiertes Drehbuch: Charles Randolph, Adam McKay - The Big Short

Bestes Originaldrehbuch: Josh Singer, Tom McCarthy - Spotlight

Beste Kamera: Emmanuel Lubezki - The Revenant

Bestes Szenenbild: Colin Gibson; Lisa Thompson - Mad Max: Fury Road

Bestes Kostümdesign: Jenny Beavan - Mad Max: Fury Road

Beste Filmmusik: Ennio Morricone - The Hateful Eight

Bester Filmsong: »Writing's on the Wall« aus Spectre - Sam Smith

Bestes Make-up und beste Frisuren: Lesley Vanderwalt, Elka Wardega, Damian Martin - Mad Max: Fury Road

Bester Schnitt: Margaret Sixel - Mad Max: Fury Road

Bester Ton: Chris Jenkins, Gregg Rudloff, Ben Osmo - Mad Max: Fury Road

Bester Tonschnitt: Mark A. Mangini, David White - Mad Max: Fury Road

Beste visuelle Effekte: Mark Williams Ardington, Sara Bennett, Paul Norris, Andrew Whitehurst - Ex Machina

Bester Animationsfilm: Alles steht Kopf

Bester fremdsprachiger Film: Saul fia (Ungarn)

Bester animierter Kurzfilm: Bear Story

Bester Kurzfilm: Stutterer

Bester Dokumentarfilm: Amy

Bester Dokumentar-Kurzfilm: A Girl in the River: The Price of Forgiveness

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Master Chief 1978
#1 | 29. Feb 2016, 10:43
Ach die Oscars!
Ein Preis bei dem es nicht darum geht wie gut du gespielt hast oder wie gut du die Kamera bedient hast, sondern wie gut du den Academy Mitgliedern in den Hintern kriechen kannst!

Je mehr Werbung und Geschenke, desto höher ist die Chance auf einen Oscar. Yay!
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KackKlo
#2 | 29. Feb 2016, 10:56
Bitte was?! Sam Smith hat für sein unerträgliches Rumgejaule einen Oscar bekommen? Schlimm genug, dass er das Intro von Spectre damit versaut hat..
Aber Glückwunsch an DiCaprio, wurde mal Zeit.
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ama2k
#3 | 29. Feb 2016, 11:00
Zitat von Master Chief 1978:
Ach die Oscars!
Ein Preis bei dem es nicht darum geht wie gut du gespielt hast oder wie gut du die Kamera bedient hast, sondern wie gut du den Academy Mitgliedern in den Hintern kriechen kannst!

Je mehr Werbung und Geschenke, desto höher ist die Chance auf einen Oscar. Yay!


Hast du die Filme/Schauspieler in den Filmen auch gesehen oder willst du nur mal wieder deinen hate irgendwo ablassen? Ich war letztes Jahr recht häufig im Kino und finde die einzelnen Auszeichnungen durchaus berechtigt.
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ASTRAKAY
#4 | 29. Feb 2016, 11:11
Zitat von Master Chief 1978:
Ach die Oscars!
Ein Preis bei dem es nicht darum geht wie gut du gespielt hast oder wie gut du die Kamera bedient hast, sondern wie gut du den Academy Mitgliedern in den Hintern kriechen kannst!

Je mehr Werbung und Geschenke, desto höher ist die Chance auf einen Oscar. Yay!


DiCaprio hatte es auch endlich mal verdient, da kann man nicht von Arsch kriechen reden.
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Battlemonk1306
#5 | 29. Feb 2016, 11:13
Es ist schwer, einen "besten" Film oder spiel zu krönen... Geschmäcker sind verschieden.
Es gibt sicher auch viele Leute, für die ein the witcher 3 oder fallout 4 nicht rollen spiele des letzten Jahres sind...

Di Caprio hätte meiner Meinung nach schon mindestens 3 Oscars bekommen müssen. Für Calvin Candy in django, seine Rolle in schutter Island und für Wolf of Wall Street...
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Calik
#6 | 29. Feb 2016, 11:38
Endlich hat Di Caprio einen bekommen! Zurecht! Sein Schauspielerisches Talent ist Grandios ! Wie Battlemonk schon sagt, er hätte schon mehr bekommen müssen!
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Die Bergziege
#7 | 29. Feb 2016, 11:42
Zitat von Master Chief 1978:
Ach die Oscars!
Ein Preis bei dem es nicht darum geht wie gut du gespielt hast oder wie gut du die Kamera bedient hast, sondern wie gut du den Academy Mitgliedern in den Hintern kriechen kannst!

Je mehr Werbung und Geschenke, desto höher ist die Chance auf einen Oscar. Yay!


die oscars waren alle verdient verteilt finde ich :D
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Katzmeister
#8 | 29. Feb 2016, 12:14
Zitat von Master Chief 1978:
Ach die Oscars!
Ein Preis bei dem es nicht darum geht wie gut du gespielt hast oder wie gut du die Kamera bedient hast, sondern wie gut du den Academy Mitgliedern in den Hintern kriechen kannst!

Je mehr Werbung und Geschenke, desto höher ist die Chance auf einen Oscar. Yay!



Recht haste! Ist doch überall so. Ja glaubt denn wirklich jemand daran das die gamepro umsonst so viele unwichtige Ubisoft Meldungen bringt? Miau
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LZPSN
#9 | 29. Feb 2016, 13:22
"Der Verlierer der Oscar-Nacht ist jedoch nicht minder überraschend der Film des Jahres: »Star Wars: Das Erwachen der Macht«."

Tja. Und wer solche Sätze schreibt, hat keine Ahnung von Filmen oder den Oscars.
Aber so ist das halt, wenn GamePro hier auf Film Webseite machen will, um mehr Klicks zu generieren, jedoch null Ahnung von der Materie hat ;)
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chojin
#10 | 29. Feb 2016, 13:31
Zitat von KackKlo:
Bitte was?! Sam Smith hat für sein unerträgliches Rumgejaule einen Oscar bekommen? Schlimm genug, dass er das Intro von Spectre damit versaut hat..
Aber Glückwunsch an DiCaprio, wurde mal Zeit.


Hab ich mir auch gedacht! Hab den Neuen Bond zwar nicht gesehen, aber der Typ hat das Lied ja bei der Verleihung live performt - unerträglich!!!

Lady Gaga hätte es eher verdient gehabt.

Ansonsten coole Verleihung.
Leo - ganz klar verdient!!!

Mad Max mit seinen Sechs Trophäen hat mich am meisten gefreut!!!
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