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Goldene Himbeere 2016 - Fantastic Four und Fifty Shades of Grey gewinnen Negativpreis

Die Preisträger der Goldenen Himbeeren sind bekannt. In diesem Jahr werden gleich zwei Filme mit dem Schmähpreis ausgezeichnet: Fantastic Four und Fifty Shades of Grey.

Von Vera Tidona |

Datum: 29.02.2016; 12:50 Uhr


Goldene Himbeere 2016 : Josh Tranks Comic-Verfilmung »Fantastic Four« wird mit dem Negativpreis die Goldene Himbeere ausgezeichnet. Josh Tranks Comic-Verfilmung »Fantastic Four« wird mit dem Negativpreis die Goldene Himbeere ausgezeichnet.

Traditionell werden am Vorabend der Oscar-Verleihung die Goldene Himbeere (Razzie Award) bekannt gegeben. Der Negativpreis geht in diesem Jahr an gleich zwei Filme: Josh Tranks Comic-Verfilmung »Fantastic Four« und die Romanverfilmung »Fifty Shades of Grey« werden als schlechteste Kinofilme des Jahres ausgezeichnet.

Mehr dazu: Die Oscar-Gewinner und Verlierer der Verleihung 2016

Besonders »Fifty Shades of Grey« führt mit fünf Razzies die Liste der Auszeichnungen an. Dabei wird nicht nur der Film selbst, auch die beiden Hauptdarsteller Jamie Dornan und Dakota Johnson werden gleich mehrfach mit dem Schmähpreis bedacht. So sind sie die schlechtesten Schauspieler und das schlechteste Leinwandpaar des Jahres.

Wenig überraschend hat die Comic-Verfilmung »Fantastic Four« drei Goldene Himbeeren erhalten. Der Kinoflop des Jahres 2015 wird als schlechtester Film, schlechteste Neuverfilmung/Fortsetzung und Josh Tank für die schlechteste Regie bedacht.

Neben den beiden Preisträgern »Fantastic Four« und »Fifty Shades of Grey« waren in diesem Jahr »Jupiter Ascending« von den Wachowskis (Matrix) mit Channing Tatum und Mila Kunis, die Komödie »Der Kaufhaus Cop 2« mit Kevin James und »Pixels« mit Adam Sandler im Rennen um eine Goldene Himbeere als Schlechtester Film des Jahres.

Einen positiven Preise gibt es dennoch: So hat es zwar für einen Oscar nicht geklappt, dafür wird Schauspieler Sylvester Stallone für den Boxerfilm »Creed - Rocky's Legacy« mit dem Razzie Redeemer Award ausgezeichnet und erhält damit als Rekordhalter für eine Goldene Himbeere nun eine positive Anerkennung von den Mitgliedern der Golden Raspberry Foundation.

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Pyri
#1 | 29. Feb 2016, 16:13
Bekommt jemand eine ganze Reihe dieser "Negativpreise" wird deren Bedeutung demnach plötzlich wieder in ihr Gegenteil verkehrt und wäre die vermeintliche Schmähung dann eine Ehre. Diese Logik finde ich doch interessant.
Ich glaub aber eher, dass bei dem Output den Hollywood übers Jahr so liefert und der bei den zunehmend lächerlicher werdenden Oscarverleihungen prämiert wird, solche Negativpreise immer schon eine "positive" Auszeichnung gewesen sind: zumal sie gewissermaßen ja das "repräsentieren" sollen was dort übergangen wurde, nur halt nicht sonst auch politisch genehm ist - oder respektabel wäre.

Der schwarze Bevölkerungsanteil in den USA liegt zwischen 10 und 15%, ist damit ähnlich hoch wie der von Menschen mit Behinderungen wie mir - dennoch wurden zum "Ausgleich" für alle Nicht-Nominierten daraus über 20% der PräsentatorInnen gewählt. Quasi als "Black Lives Matter"-"Kompensation" im Rahmen dieser Viktimisierung. Denn ähnlich sieht es bei der Geschlechterrepräsentation aus, oder wo sind die Filmkomponistinnen? Warum gibt es eher weibliche Cutter als männliche Masken- und Kostümbildner?
Menschen wie mich sah ich jedoch weder auf der Bühne, noch im Publikum sitzen. Hinzu kamen unhaltbare Behauptungen wie von Sam Smith und anderer, die sozial ohnehin akzeptiert sind. Schließlich variierte der Vizepräsident den unsäglichen "rape culture"-term: ja, "die Kultur" gehört tatsächlich geändert, und zwar diese Kultur moralischer Überlegenheit.
Denn die Oscars waren in diesen Jahren rassistischer denn je, und zwar gegenüber allen Menschen die keine Lobby haben und nicht von pressure groups supported werden, die diesbezüglich an ständig neuen Werturteilen und Ausgrenzungen arbeiten - für alle die eben nicht "dazugehören", deren Körper und Gedankengut nicht in ihre Schemata passen. Und weshalb Charlotte Rampling heuer auch verloren hat, in einer Gesellschaft welche beständig unfreier wird - genau diese Unfreiheit aber als positiven Wert verkaufen will, Vorurteile und Vorbehalte noch als "Inklusion" im Sinne von Diversität: auf Kosten all jener die nicht das richtige Geschlecht, nicht die richtige Hautfarbe haben - ausreichend "funktionierende" Körper aufweisen oder anders denken.
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bigspielor
#2 | 29. Feb 2016, 21:26
Gelöscht
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Dorument
#3 | 01. Mär 2016, 07:03
Also ich konnte mit beiden filmen wenig anfangen, gerade Fantastic Four war ein Riesenflop für mich, die Vorgänger waren zwar auch nicht die besten aber 1000 mal besser als der letzte teil.
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Gamer81
#4 | 01. Mär 2016, 21:40
bei den Betriebssystemen ist es win10 ;)
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