Resident Evil - »Shooter verkaufen sich besser als Survival-Horror«
Laut dem Resident-Evil Producer Masachika Kawata wird die Hauptserie von Resident Evil sehr viel mehr auf Shooter-Action ausgerichtet sein als früher, weil die Nachfrage nach klassischem Survival-Horror einfach nicht groß genug sei.
Von
Florian Inerle
|
Datum:
23.03.2012;
11:42 Uhr
Resident Evil 6 soll im November erscheinen.
Im Interview mit der englischsprachigen Spielewebsite Gamasutra erklärt Masachika Kawata, der Producer des Resident-Evil-Titels Revelations, dass man die Hauptserie schon seit dem vierten Serien-Teil immer mehr auf Action au slege. Der Grund dafür sei, dass gerade der große US-amerikanische Markt diese Art von Spiel gegenüber Survival-Horror-Titeln bevorzuge.
»Wenn man sich Marktanalysen anschaut, merkt man, dass der Markt für Survival-Horror-Spiele im Vergleich zu Titeln wie
Call of Duty
und anderen Actionspielen sehr klein ist. Mit Survival-Horror-Spielen wird Resident Evil diese Verkaufszahlen niemals erreichen können«, glaubt Kawata.
Er selbst wisse zwar nicht genau, wie der Publisher Capcom beim kommenden Serien-Ableger
Resident Evil 6
vorgeht, denkt jedoch, dass man sich stark in die Call-of-Duty-Richtung bewegen werde.
»Darum haben wir die nummerierte (Haupt-)Serie, können aber auch eher Adventure-lastige Spiele wie Revelations produzieren. Außerdem sind dann Third-Person-Shooter wie
Resident Evil: Operation Raccoon City
möglich«, erklärt Kawata. Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Spielen könne man den Markt großflächig abdecken.
Resident Evil 6 soll im November 2012 für Xbox 360, PlayStation 3 und PC erscheinen. Resident Evil: Revelations und Resident Evil: Operation Raccoon City sind bereits erhältlich.