The Legend of Zelda: A Link Between Worlds - Nintendo 3DS

Action-Adventure  |  Release: 22. November 2013  |  Publisher: Nintendo
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The Legend of Zelda: A Link Between Worlds im Test | Seite 2

Zwischen Bitmap und Hightech-3D

Prall gefüllter Item-Beutel

Sakrileg! Wie kann Nintendo es wagen, das Erfolgsrezept der Serie dermaßen umzukrempeln? Tatsächlich nimmt der Kniff ein wenig von der Faszination Zelda: Hatten wir bisher durch das schrittweise Einsammeln der Waffen immer das Gefühl, mit jedem neuen Item ein Stückchen stärker geworden zu sein, da wir so an bisher verborgene Orte kamen, steht uns die Welt von Hyrule bis auf wenige Ausnahmen von Beginn an komplett offen.

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds : Im Minispiel Octoball ballern wir per Baseball auf Krüge und Gegner im Spielfeldhintergrund. Im Minispiel Octoball ballern wir per Baseball auf Krüge und Gegner im Spielfeldhintergrund.

Wir entdecken einen verschütteten Höhleneingang? Kein Problem: Einfach die Bomben anwählen, die wir zuvor für ein paar Rupien ausgeliehen haben, und kabumm! Eingang offen. Die Genugtuung, die sich in den anderen Zelda-Spielen einstellt, wenn wir endlich an die Bomben gekommen sind und die rissigen Stellen der Umgebung aufsprengen dürfen, entfällt hier komplett.

Der Reiz, die Umgebung mit jedem frisch eroberten Gegenstand erneut zu durchstreifen und beim Herumexperimentieren immer wieder aufs Neue mit zusätzlichen Herzcontainern oder Schatztruhen belohnt zu werden, ist einfach futsch. Hätte Nintendo wenigstens eine Inventarbegrenzung eingebaut, die verhindert, dass wir alle Items auf einen Schlag ausleihen und damit losziehen, wäre die Überarbeitung des »finde Item X in Dungeon Y, um an Punkt Z weiterzukommen«-Konzepts vielleicht gar nicht so schlecht gewesen.

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds : Wie gewohnt brauchen wir in jedem Dungeon ein bestimmtes Item, um ihn abschließen zu können.

Blockierter Eingang
Wie gewohnt brauchen wir in jedem Dungeon ein bestimmtes Item, um ihn abschließen zu können.

Doch da wir mit Geld geradezu überschüttet werden, bzw. es unter jedem dritten umgemähten Busch oder zerdepperten Tonkrug finden, ist es kein Problem, sich beim Händler mit allem einzudecken, was er vorrätig hat. Ebenfalls etwas ungewohnt: Alle Items funktionieren nun über eine Ausdauer-Anzeige.

Das heißt, wir können zum Beispiel nur so lange mit dem Bogen schießen, wie diese Leiste gefüllt ist. Nach vier oder fünf verschossenen Pfeilen müssen wir einige Sekunden warten, bis die Anzeige sich wieder füllt. Munition oder magische Energie, die wir nachfüllen müssen, entfallen dadurch.

Auf dem Besen durch die Welt

Trotz dieser Neuerungen gibt es für Link aber auch abseits neuer Waffen Gründe, sich durch finstere Dungeons zu kämpfen: In der Parallelwelt Lorule (ähnlich der Spiegelwelt in A Link to the Past), die wir per über die Karte verteilte Risse im Raum-Zeit-Gefüge betreten, sind die zu Gemälden gewordenen Nachfahren der sieben Weisen in Kerkern versteckt.

Unsere Aufgabe: Die Bossgegner besiegen, die Bilder finden und die Weisen zurückverwandeln. Jeder dieser Kerker verlangt ganz in Serientradition nach einem oder mehreren Schlüssel-Items, die wir einsetzen müssen, um Hindernisse zu überwinden, Rätsel zu lösen, und ohne die wir teilweise gar nicht erst über die Türschwelle kommen.

An bestimmten Stellen kommen wir also zum Beispiel ohne ein magisches Objekt, das Eis zum Schmilzen bringt, nicht weiter. Blöd ist allerdings, dass die geliehenen Gegenstände an den Händler zurückgehen, falls wir unerwarteterweise mal ins Gras beißen. Dann heißt es, zurück wandern, erneut Kohle ausgeben und zum Dungeon zurückkehren.

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds : Das Königreich Hyrule, wie wir es aus dem genialen SNES-Vorgänger kennen und lieben.

Hyrule
Das Königreich Hyrule, wie wir es aus dem genialen SNES-Vorgänger kennen und lieben.

Ganz schön zeitaufwändig und spielflusshemmend … oder doch nicht? Nein, denn zum Glück gibt es eine Schnellreisefunktion! Per Glöckchen rufen wir eine Hexe auf ihrem fliegenden Besen herbei, die uns ruckzug und ganz ohne Gebühr zu einem der übers Land verstreuten Wetterhähne bringt, an denen wir außerdem unser Spiel speichern können.

Die Wetterhähne entdecken wir auf unseren Erkundungstouren zum Beispiel vor den Eingängen zu Dungeons oder an besonderen Stellen wie dem Magieshop. Dort können wir uns übrigens verschiedenste Tränke brauen lassen, die Energie auffüllen oder gar kurzzeitig unverwundbar machen. Alles was wir dazu brauchen, sind Zutaten wie Monsterherzen, die wir immer wieder in Begegnungen mit den schleimigeren und spitzzahnigeren Bewohnern Hyrules erbeuten.

Maues Recycling?

Wären wir gehässig, könnten wir sagen: Nintendo wärmt die Welt von A Link to the Past sowie die generelle Struktur des Spiels (finde drei Amulette, hol das Master-Schwert, erledige sieben Dungeons und kill den Oberboss) mit A Link between Worlds einfach nur auf, würzt mit einer Hand voll neuer Ideen und verkauft den lauwarmen Braten dann als geniale Fortsetzung.

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds : Wetterhähne fungieren als Speicherstationen und Wegpunkte für die Schnellreisefunktion. Wetterhähne fungieren als Speicherstationen und Wegpunkte für die Schnellreisefunktion. Das mag vom Grundgedanken her vielleicht sogar stimmen, doch mal ganz ehrlich: Welcher Zelda-Fan würde keine Freudensprünge machen, wenn man ihm anbietet, in der Welt des SNES-Klassikers neue Abenteuer zu erleben? Wir konnten den 3DS jedenfalls gar nicht mehr aus der Hand legen, bis der Abspann über den Bildschirm lief - auch wenn das Spiel ruhig ein wenig fordernder sein könnte.

Und selbst wenn ihr das Spiel durch habt, gibt es mit Sicherheit noch viel in der Welt von Hyrule zu entdecken: Clever versteckte Schätze wecken euren Forscherdrang, und amüsante Minispiele wie das abgedrehte Octoball (siehe Kasten) reizen dazu, neue Rekorde aufzustellen. Und macht auf keinen Fall den Fehler, den 3D-Schieberegler eures 3DS auf »flach« zu stellen: A Link between Worlds zieht euch gerade durch den gelungenen räumlichen Effekt direkt in die Welt von Hyrule hinein.

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Musou Tensei
#1 | 14. Nov 2013, 19:12
Freu mich sehr auf das Spiel, ist natürlich schon vorbestellt.
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13XD
#2 | 14. Nov 2013, 19:25
"-keine Sprachausgabe"
ist seit dem ersten teil so und würde nur die atmo zerstören.sollte man nicht als minuspunkt ansehen!aba naja gamepro halt
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X_MCX_X
#3 | 14. Nov 2013, 19:42
Zitat von 13XD:
"-keine Sprachausgabe"
ist seit dem ersten teil so und würde nur die atmo zerstören.sollte man nicht als minuspunkt ansehen!aba naja gamepro halt

Das ist streitbar. Keine Ahnung, wie sich eine Sprachausgabe auf Zelda auswirken würde, aber dass es die Atmosphäre zerstören würde halte ich für etwas seltsam.
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Tonkra
#4 | 14. Nov 2013, 19:42
4players hat sogar dieses mal mehr punkte vergeben. 92% ;D
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SantoraJam
#5 | 14. Nov 2013, 20:15
Freu Mich auch Riesig drauf, aber was soll Ich da als Großer Zelda Fan sagen. ^^

@Kai
Wertung geht in Ordnung, aber eine Sache verstehe Ich nicht, wie soll man das denn bitte verstehen:

"kein schöner Anblick für Freunde von High-End-Grafik"

Was soll man da Groß für Grafik Wunder erwarten? Es ist ein 3DS Spiel, und vorallem bei der Camera Perspektive, sollte man da kein Effekt Feuerwerk erwarten (mal die 3D Cutscene/ Zoom nicht mitgezählt).
Da seid Ihr wohl noch im Xbox One/ PS4 Wahn! ; ) -hehe Spaß beiseite, den Punkt hätte Ich gerne näher erläutert.
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Texas Barrakuda
#6 | 14. Nov 2013, 21:17
Zitat von SantoraJam:
Freu Mich auch Riesig drauf, aber was soll Ich da als Großer Zelda Fan sagen. ^^

@Kai
Wertung geht in Ordnung, aber eine Sache verstehe Ich nicht, wie soll man das denn bitte verstehen:

"kein schöner Anblick für Freunde von High-End-Grafik"

Was soll man da Groß für Grafik Wunder erwarten? Es ist ein 3DS Spiel, und vorallem bei der Camera Perspektive, sollte man da kein Effekt Feuerwerk erwarten (mal die 3D Cutscene/ Zoom nicht mitgezählt).
Da seid Ihr wohl noch im Xbox One/ PS4 Wahn! ; ) -hehe Spaß beiseite, den Punkt hätte Ich gerne näher erläutert.


Das stimme ich zu. Was soll das mit "High-End-Grakik" auf ein 3DS?
Kommentare Gamepro?
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Kai Schmidt
#7 | 14. Nov 2013, 21:54
Das mit der High-End-Grafik bedeutet, dass der Retrostil einigen zu schlicht sein könnte/ bzw. man evtl. so etwas wie Ocarina of Time erwartet hätte. Ernüchterung über die Grafik/ den Stil habe ich nun wirklich schon oft in Foren gelesen.
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BenSlashes
#8 | 15. Nov 2013, 00:36
Zitat von 13XD:
"-keine Sprachausgabe"
ist seit dem ersten teil so und würde nur die atmo zerstören.sollte man nicht als minuspunkt ansehen!aba naja gamepro halt


das ist doch schwachsinn.ich liebe die zelda spiele, die atmosphäre ist brilliant, aber für mich persöhnlich werden sie (ausser link to the past)leider niemals meisterwerke sein aufgrund der fehlenden sprachausgabe... stell sich mal einer vor die herr der ringe, oder hobbit filme kämen ohne sprachausgabe ins kino. ich habe keine lust die ganze zeit untertitel zu lesen.
darum bete ich das sich die entwickler endlich mal den schritt wagen das einzuführen. und villt mal eine etwas originällere story^^
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Ascarator
#9 | 15. Nov 2013, 00:52
Zitat von SantoraJam:

"kein schöner Anblick für Freunde von High-End-Grafik"

Was soll man da Groß für Grafik Wunder erwarten?


Naja, der 3DS hat sehr viel mehr Power als man denkt und bei einigen wenigen Spielen wie z.B. Resident Evil sieht man das deutlich.

Das Ocarina of Time Remake war da grafisch schon eine Klasse schlechter und dieses Zelda sieht sogar nochmal eine Ecke schlechter als OoT aus.

Die Kritik kann ich gut nachvollziehen. Auch wenn's für mich bei Zelda eher zweitrangig ist, alle Zelda-Teile der letzten Jahre waren technisch unterdurchschnittlich und trotzdem tolle Spiele.
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Ascarator
#10 | 15. Nov 2013, 00:55
Zitat von 13XD:
"-keine Sprachausgabe"
ist seit dem ersten teil so und würde nur die atmo zerstören.sollte man nicht als minuspunkt ansehen!aba naja gamepro halt


Ansichtssache. Mich nervt die fehlende Sprachausgabe und ich würde eine Synchro als großen Atmosphäre-Bonus sehen. Stimmen haben die Figuren ja, in Skyward Sword wird sogar gesungen, welche Stimmlage Link hat, weiß man auch seit OoT. Warum dann nicht gleich richtige Sprachausgabe? Hochqualitative Synchro fördert die Atmosphäre doch und zerstört sie nicht.
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Details zu The Legend of Zelda: A Link Between Worlds - Nintendo 3DS

Plattformen: 3DS
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 22. November 2013
Publisher: Nintendo
Entwickler: -
Webseite: http://zelda.com
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Spiele-Logo: Download
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