Final Fantasy III im Test
Mehr als ein Remake: In 3D geht’s auf dem DS den Monstern an den Kragen.
Von
Markus Schwerdtel
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Datum:
07.05.2007
Früher konnten nur richtig -harte Burschen Videospieler werden: Tutorials gab es nicht, Speicherpunkte waren selten, und überhaupt lag der Schwierigkeitsgrad meist um einiges höher als heutzutage. Wer sich selbst davon überzeugen will, besorgt sich Final Fantasy III für Nintendos DS. Dieses Remake des japanischen NES-Hits von 1990 protzt zwar mit hübscher 3D-Grafik und einem innovativen Job-System, am grundlegenden Auflevel-Prinzip hat sich aber erwartungsgemäß kaum etwas verändert.
Final Arbeitsamt
Zu Beginn des Abenteuers arbeitet der Held Luneth als Freiberufler und kann somit von allem etwas (kämpfen, zaubern, heilen etc.), aber nix richtig. Später wählt ihr für ihn und seine drei Freunde richtige Berufe wie Rotmagier, Dieb oder Ritter, damit sie Feuerzauber beherrschen, Schlösser knacken oder besonders deftig zuhauen. Für gewonnene Kämpfe gibt es nicht nur Erfahrungspunkte, die Recken steigen auch im Berufsrang auf. Dann könnt ihr zum Beispiel mit dem Magier hochlevelige Zauber benutzen oder weniger starke Sprüche häufiger abfeuern. Apropos häufig: Je höher der Charakterlevel, desto mehr Treffer landen die Helden im Nahkampf – praktisch für Mönche und Ritter. Insgesamt gibt es rund 13 Berufe, allerdings braucht ihr eure Party nicht in allen ausbilden, um erfolgreich zu sein. Sogar mit einer Truppe aus reinen Freiberuflern kommt man anfangs gut durch. Spätestens jedoch, wenn ihr die ganze Party per Zauber schrumpfen müsst, um in ein Zwergendorf zu gelangen, ist ein Weißmagier Pflicht. Denn Items mit der gleichen Wirkung kosten im Laden ein Vermögen, und Geld ist wie im echten Leben immer rar.