Aliens: Colonial Marines - Wii U
Taktik-Shooter  |  Entwicklung eingestellt  |  Publisher: Sega  |  auch für: PlayStation 3 Xbox 360 PC

Aliens: Colonial Marines - Kurios: Entwickler hält Vortrag über Irreführung und Lügen

Randy Pitchford, Studioboss von Gearbox (Aliens: Colonial Marines), wird im Rahmen der Entwickler-Konferenz DICE zusammen mit Penn Jillette eine Talkrunde über die Kunst der Irreführung, falsche Erwartungen und »der guten alten Lüge« führen.

Von Stefan Köhler |

Datum: 21.01.2016; 17:49 Uhr


Aliens: Colonial Marines : Kein Scherz: Randy Pitchford wird zusammen mit dem Illusionisten und Komiker Penn Jillette im Rahmen des DICE Summit 2016 über Irreführung, falsche Erwartungen und Lügen sprechen. Dabei geht es zwar um Magie und Kreativität, Pitchford hat aber einen Ruf als Lügner und tritt damit auf dünnes Eis. Kein Scherz: Randy Pitchford wird zusammen mit dem Illusionisten und Komiker Penn Jillette im Rahmen des DICE Summit 2016 über Irreführung, falsche Erwartungen und Lügen sprechen. Dabei geht es zwar um Magie und Kreativität, Pitchford hat aber einen Ruf als Lügner und tritt damit auf dünnes Eis.

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Hoffentlich keine Lüge: Jillette und Pitchford kündigen Desert Bus 2 an

Das melden die Kollegen von Polygon. Der Vortrag ist tatsächlich die Eröffnungsrede des DICE Summit am 16. Februar 2016 und läuft unter dem Titel »Assumptions and Expectations with Interactivity and Magic«. Mehr Informationen zum Vortrag und dem folgenden Programm der Veranstaltung finden sich auf der offiziellen Webseite. Der DICE Summit steht für Design, Innovate, Communicate und Entertain und hat natürlich nichts mit dem schwedischen Battlefield-Entwickler zu tun.

Zum Hintergrund: Pitchford und Gearbox gelten nach der Veröffentlichung von Aliens: Colonial Marines als kategorische Lügner. Besonders Pitchford versprach Dinge, die der Shooter nicht einhielt und ging dann noch gegen Kritiker in die Offensive. Aliens: Colonial Marines gilt als prototypisches Beispiel der Werbelüge, ein massiver Grafikdowngrade und die geringe Qualität des Endprodukts führten zu einem riesigen Shitstorm, Image-Schaden und auch einer Klage gegen Entwickler Gearbox und Publisher Sega.

Aliens Colonial Marines wurde im Februar 2013 veröffentlicht.

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madjonfan
#1 | 21. Jan 2016, 18:16
Na, wenn er schon diesen Ruf hat dann kann man da ja was lernen vom Meister persönlich.
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Pyri
#2 | 21. Jan 2016, 18:41
Der Vortrag dürfte (humorvoll) eher auf die Bedeutung der Wahrnehmung (von Inhalten, Situationen oder Umständen) hindeuten, als dass er über Wirklichkeit(en) oder "Lüge(n)" Auskunft gibt.
Dass sich darauf für gewöhnlich jedoch kaum eingelassen werden mag, zeigen selbst manipulative Videoserien wie Eure zu "Wahrheit" und Werbung: ich warte derweil immer noch auf eine objektive Begründung weshalb "Colonial Marines" ein "schlechtes" Spiel gewesen wäre, weshalb ausgerechnet bei dem Titel immer darauf verwiesen wird - nur weil es die landläufige Meinung darüber wiedergibt.
Für mich sagt das Beispiel jedenfalls mehr über die darauf reagierende Presse und deren Publikum aus, sowie zeigt wie Vorurteile konstruiert werden.
Mag sein, dass im Vorfeld dabei gewisse Erwartungshaltungen geweckt wurden, die das fertige "Produkt" nicht erfüllen konnte. Im Rahmen von Shootern à la "Call of Duty" oder "Gears of War", die sonst auch nicht in Grund und Boden verdammt werden - jedenfalls nicht immer, ist das negative Urteil über das Spiel, oder Pitchford als "Lügner", jedenfalls nicht nachvollziehbar.
Pitchford ist genauso sehr ein "Lügner" wie andere in der Branche, welche ihre "Produkte" besser darstellen als sie für manche vielleicht sind. Der Rest spricht eher für einen Mob, ein statistisches Ungemach das nach dem es erstmal aufgetreten ist einfach "Shitstorm" genannt wird - was auch immer das "empirisch" eigentlich heißen soll.

Für mich sind Spiele (auch) immer Kunstwerke. Für mich ist Kunst keine Auszeichnung, kein Vorbild, nichts an das ich mich zu richten hätte, sondern gerade das wäre eine Diskriminierung bei dieser, meiner Haltung: mit meinen Werten, meiner Ideologie nicht vereinbar - und deshalb sind Spiele immer genau so wie sie sein sollen, oder nicht. Mit all ihren Unzulänglichkeiten.
Genau das ist demnach aber bei diesem Realismus/Pragmatismus, dieser Praktikabilität, offenbar nicht vorgesehen, sondern es sollen normativ immer nur dieselben "akzeptablen" Inhalte wiederholt und verfeinert werden - anscheinend bis sie vollständig auf Linie gebracht worden sind und sowohl ökonomisch als auch inhaltlich "funktionieren".
Das Ergebnis ist klar: abgesehen von schiefgegangenen Experimenten im "Indie"-Bereich, über die bald auch nicht mehr berichtet wird sondern ebenfalls dort nur mehr über die "Erfolge", wird es eine AAA-Entwicklung wie "Colonial Marines" nicht mehr geben, sondern eher bald nur mehr das was den Geschmack einer bestimmten Zielgruppe zufrieden stellt. Ob das jetzt der Mainstream ist, eine Nische, oder Retro wie bei "Pillars of Eternity".
Ein gutes "schlechtes" Beispiel dafür ist "Uriel's Chasm": der erste Teil wurde auf Steam in Grund und Boden verdammt, der zweite Teil war dann bereits deutlich angepasster und "spielbarer" - selbst bei absoluten Indie-EntwicklerInnen hat der Kapitalismus somit umgehend die Oberhand gewonnen, obwohl das dort nicht einmal unbedingt zu erwarten gewesen wäre...
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Katzmeister
#3 | 22. Jan 2016, 15:06
Miauhuhuhu,das wird eine ganz seriöse Veranstaltung!
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Details zu Aliens: Colonial Marines - Wii U

Cover zu Aliens: Colonial Marines - Wii U
Plattformen: Wii U PlayStation 3 Xbox 360 PC
Genre Action
Untergenre: Taktik-Shooter
Release D: Entwicklung eingestellt
Publisher: Sega
Entwickler: Gearbox Software LLC
Webseite: http://www.sega.de/alienscolon...
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