Super Mario Galaxy - Test im Test | Seite 4
Normal oder Super?
Kein Mario kommt ohne die typischen Power-Ups aus. Auch Super Mario Galaxy macht da keine Ausnahme: Angefangen vom großen Pilz, der euch komplett mit neuer Energie versorgt, bis hin zum Stern, der euch für kurze Zeit unverwundbar werden lässt, sind alle Klassiker der Serie mit an Bord. Es gibt aber auch neue Varianten: Zum Beispiel das Geist-Symbol, das Mario in einen selbigen verwandelt. Damit schwebt ihr locker in die Luft oder werdet auf Knopfdruck sogar durchsichtig, damit ihr durch Gitterstäbe gleiten könnt. Einzige Falle: Licht. Kommt ihr damit in Berührung, fliegt eure Deckung auf.
Auch das Bienensymbol bringt euch in die Luft: Sammelt ihr es auf, verwandelt sich Mario in einen dicklichen Brummer. Hier müsst ihr allerdings eine Anzeige im Auge behalten – geht euch die Puste aus, solltet ihr euch kurz am Boden ausruhen, damit Mario wieder abheben kann. Das Bienensymbol erlaubt euch außerdem, an bestimmten Stellen an Wänden entlang zu klettern. Eine weitere Neuheit stellt die Eisblume dar – sie verleiht euch die Fähigkeit, über klirrend kaltes Wasser zu laufen und Dampf kurzzeitig in Plattformen zu verwandeln. So erwarten euch einige Hüpfsequenzen, die dieses Gimmick erfordern.
Manche Power-Ups, wie die Eisblume sind zeitlich begrenzt, andere verfallen dann, wenn ihr mit einem Feind zusammenstoßt.
Ein Spiel für lange Winternächte
Ihr merkt: In Super Mario Galaxy stecken unzählige coole Ideen. Kein Level ist wie das andere und jede Aufgabe erfordert eine neue Strategie. Bis ihr wirklich alles gesehen habt, vergehen etliche Stunden. Und die kommen euch wie im Flug vor. Denn: Super Mario Galaxy spielt man nicht – man erlebt es. Es ist eines dieser Spiele mit dem »Ein Stern noch«-Prinzip, bei dem man am Ende der Nacht auf die Uhr schaut und entsetzt feststellt, dass man gleich zur Schule oder ins Büro muss. Aber auch die äußeren Werte können überzeugen: Egal, wie schnell sich die Level drehen, egal, wie viel auf dem Bildschirm abgeht – das Geschehen bleibt immer flüssig. Und das bei detaillierten Levels mit toller Weitsicht und jeder Menge Feinde auf der Mattscheibe. Gerade die Animationen der Widersacher sind wirklich ein Traum und sorgen für die extra knuffige Atmosphäre in der traumhaften Comic-Welt. Der Sound kann sich ebenfalls hören lassen: Schwungvolle Orchester-Stücke (!) wechseln sich mit spannenden Abwandlungen bekannter Mario-Themen ab, bei den Endgegnerkämpfen haut das Spiel sogar mal auf die Bombast-Pauke. Schade nur, dass Sprachausgabe wieder mal Mangelware ist.
Das Testvideo findet ihr hier im Stream