Wii Sports im Test
Von
Sebastian Weidenbeck
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Datum:
17.01.2007
Eigentlich braucht ihr euch zum Start des Wii gar kein extra Spiel kaufen (außer vielleicht Zelda: Twilight Princess). Denn Nintendo packt euch die Sportspielsammlung Wii Sports mit in den Karton. Hier könnt ihr mit der Wii-Fernbedienung gleich so richtig loslegen. Fünf Sportarten stehen zur Auswahl: Bowling, Baseball, Tennis, Golf und Boxen. Letzteres ist übrigens die einzige Disziplin, für die ihr den Nunchuk-Controller benötigt, damit ihr die Deckung halten könnt und mit beiden Armen Haken austeilt. Ansonsten schwingt ihr den Tennis-, Baseball- und Golfschläger oder rollt die Bowlingkugel mit der Wiimote. Das klappt mit erstaunlich realistischen Bewegungsabläufen, durch die das Ganze wirklich Laune macht. Außerdem funktioniert die Steuerung einwandfrei und erklärt sich quasi von selbst, wodurch wirklich jeder, der zwei gesunde Arme hat, auf seine Kosten kommt. Bis zu vier Spieler können sich sportlich betätigen. Löblich ist, dass ihr Minispiele wie Bowling auch mit nur einem Controller mit Kumpels spielen könnt – ihr müsst das Teil nur rundherum reichen. Grafisch macht der Titel herzlich wenig her, dafür könnt ihr eure selbst gebastelten Miis, quasi euch selbst als Spielfigur, auf den Sportplatz schicken. Zusätzlich ist es auch möglich, eure Wii-Fitness zu überwachen, indem ihr ein Trainingsprogramm absolviert. Das trainiert euren Körper zwar nicht so effektiv wie Gehirn-Jogging die grauen Zellen, aber eine nette Bereicherung zu den Sportarten ist es allemal. Da der Titel nichts kostet, kann man sich wirklich nicht beschweren und hat obendrein auch noch jede Menge Spaß.