Fire for Effect im Test
Ballern oder Schleichen, das ist hier die entscheidende Frage.
Von
Bernd Fischer
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Datum:
28.08.2006
Der Kampf gegen den Terror verlangt harte Burschen: Owl und Raptor sind zwei davon. Als Mitglieder einer Spezialeinheit ist es ihre Aufgabe, das Nemesis-Netzwerk zu zerschlagen. Dieses hat seine Rekruten nämlich genetisch manipuliert, um sie noch widerstandsfähiger und kräftiger werden zu lassen. Ihr ahnt es schon: Ohne euch schaut es ziemlich düster aus! Bei Fire for Effect bekommt ihr eine relativ ausgewogene Mischung aus Schleichen und Ballern. Ihr übernehmt die Kontrolle über die zwei Macho-Soldaten, die ihr abwechselnd durch die 25 Missionen bringen müsst. Je nach Charakter ballert ihr euch durch unzählige Feindhorden oder schleicht euch mit Nachtsicht- oder Wärmegerät durch die Gegend. Fire for Effect ist insgesamt betrachtet ein zu beliebiges Actionspiel: Die Action spielt sich einen Tick zu zäh, die Stealth-Einlagen kommen einen Tick zu unspannend rüber. Auch technisch schwebt das Spiel im Durchschnitt. Die farbarme Xbox-Version schaut zwar ganz nett aus, hat aber gegen Grafikbomben wie Splinter Cell nicht den Hauch einer Chance, die PlayStation-2-Fassungneigt zu gelegentlichen Rucklern.