Special: Battlefield 3: Armored Kill im Test | Seite 3
Höher, Weiter, Panzer
Fazit
Fabian Siegismund: Viele (vielleicht sogar die meisten) Spieler denken bei Battlefield automatisch an Conquest. Ich hingegen bin mit Leib und Seele Rusher. Ich habe in Battlefield 3 bislang fast ausschließlich Rush gespielt, weil ich es mag, wenn das Team einen klaren Auftrag hat und sich eine echte Front entwickelt. Entsprechend entsetzt bin ich von Armored Kill: Wie konnte Dice den Rush-Modus hier so offensichtlich versemmeln? Das ist ja schon fast eine Beleidigung! Also streiche Rush, setze Conquest. Der Modus macht natürlich auch Spaß, auch wenn ich hier die Gefechte meist recht belanglos finde, weil das gemeinschaftliche Ziel fehlt. Doch das freie Flaggenerobern passt gut zu den großen Maps. Trotzdem bin ich auch hier mit der mobilen Artillerie nicht zufrieden. Die war doch eigentlich in Battlefield 1942 schon perfekt: Da hatte sie eine irre Reichweite, war aber darauf angewiesen, Ziele vom Aufklärer angezeigt zu bekommen. Warum nicht einfach dieses Prinzip übernehmen?
Armored Kill macht mir durchaus Spaß und ist für Conquest-Fans auch sein Geld wert, allein schon wegen der fantastischen Maps, aber Dice hat sich bei mir einen ordentlichen Vertrauensvorschuss verspielt, was die kommenden DLCs angeht.