Battlefield: Bad Company - Test im Test | Seite 3
Viel Korn, vier Elemente
Auch wenn Battlefield Bad Company auch auf »normalen« Fernsehern dank schöner Umgebungen, fetter Explosionen und cooler Animationen schon sehr gut aussieht – so richtig beeindruckend wird es erst in HD-Auflösung: Hier schmeicheln knackscharfe Texturen, Tiefenschärfeeffekte und ein cineastischer Grobkornfilter euren Augen. Umso schöner, dass dabei alles immer flüssig läuft. Auch der Sound macht Druck: Die homogene Abmischung könnte zwar etwas mehr Bass vertragen, dafür hören sich alle Geräusche nahezu lebensecht an. Gerade, wenn ihr mit Surround-Anlage weit entfernte Schüsse aus allen Boxen hört, ist das Klangerlebnis sehr gut.
Battlefield Bad Company ist ein richtig gutes Spiel geworden. Alleine der Einzelspieler-Modus fesselt euch über die komplette Spieldauer von acht Stunden, der Multiplayer-Teil sorgt (mit etwas Glück) für wochenlangen Spielspaß. Kritikpunkte am Spielablauf gibt es -- abgesehen von einigen kleinen KI-Aussetzern der Feinde -- keine. Zum Aufschluss an die Königsliga des Genres mangelt es allerdings etwas am Bombast-Faktor: Der geht aufgrund des relativ offenen Spielprinzips etwas flöten -- vorgefertigte Ereignisse gibt es nicht.