Beijing 2008 - Test im Test | Seite 2
Aufstieg und Absturz
Um es auf den Punkt zu bringen: In vielen Disziplinen spielt sich Beijing 2008 einwandfrei -- alle Sprinteinlagen beispielsweise klappen hervorragend, ihr erhaltet eine optimale spielerische Rückmeldung zu euren Eingaben: Je schneller und kontrollierter ihr die Tasten drückt, desto flinker wetzt euer Charakter über den Bildschirm. Dann aber gibt es Sportarten, die überhaupt nicht funktionieren: Beim Tischtennis ist Taktik Fehlanzeige, das Turmspringen spielt sich viel zu schwammig (hier müsst ihr mit beiden Analog-Sticks Punkten auf einer Leiste folgen).
Judo verkommt zum tranigen Reaktionstest, das Timing beim Ringturnen lässt keine gezielten Erfolge zu. So ergibt sich eine Mischung aus guten und schlechten Disziplinen. Eine Spielegurke ist Beijing 2008 dennoch aber noch lange nicht: Gerade in geselliger Runde kommt echte Partylaune auf, das Feilen an Bestzeiten und Rekorden fesselt euch viele Stunden vor den Bildschirm.
In Sachen Präsentation gibt sich das Spiel keine Blöße: Die Echtzeit-Wassereffekte sind ein Traum, die Charaktere durchweg hübsch animiert. Besonders in den Stadien stimmt dank schöner Geräuschkulissen das Flair. Nur der Sound dudelt stellenweise zu nervig aus den Boxen.