BioShock 2 - PlayStation 3

Ego-Shooter  |  Release: 09. Februar 2010  |  Publisher: 2K Games / Sports  |  auch für: Xbox 360 PC
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BioShock 2 - Test im Test | Seite 2

Test für Xbox 360 und PlayStation 3

Plasmide

BioShock 2 - Test : BioShock 2: Als Big Daddy haben wir die Wahl, die Little Sister zu adoptieren oder ihr an Ort und Stelle brutal die Droge Adam auszusaugen. BioShock 2: Als Big Daddy haben wir die Wahl, die Little Sister zu adoptieren oder ihr an Ort und Stelle brutal die Droge Adam auszusaugen. Adam, Adam, Adam -- was ist denn so toll an dieser Droge, dass jeder -- einschließlich euch selbst -- so scharf drauf ist? Ganz einfach: Adam ist die Währung für alle Gen-Verbesserungen in Rapture. Mit Adam kauft ihr an den entsprechenden Automaten zum Beispiel eure Plasmide. Das sind quasi die Zaubersprüche in BioShock 2: Mit Feuerbällen zündet ihr Gegner an, Telekinese holt entfernte Gegenstände heran. Der Clou beim Plasmid-Einsatz sind aber Kombinationen: Per Hypnose bringt ihr zum Beispiel zwei Splicer dazu, sich gegenseitig anzugreifen. Wenn ihr nun einen davon anzündet, fängt auch der Andere Feuer. BioShock-Klassiker wie der »In einer Pfütze stehende Gegner mit dem Blitz elektrisieren«-Trick funktionieren natürlich auch wieder.

» Test-Video zu BioShock 2 ansehen

So oder so: Jeder Plasmid-Einsatz lässt euren Eve-Vorrat (= Mana) schrumpfen, den ihr allerdings mit herumliegenden Eve-Spritzen wieder auffüllen könnt. Während die Plasmide den aktiven Einsatz eurerseits verlangen, funktionieren die so genannten Tonics passiv. Mit dem bereits am Anfang erwähnten Sport-Tonic läuft euer Big Daddy schneller. Es gibt aber auch Tonics für einfacheres Hacken, bessere Ausbeute beim Durchsuchen von Leichen, stärkere Panzerung, effektivere Kopfschüsse, weniger Eve-Verbrauch oder schlicht mehr Gesundheit. Gemein: Die Anzahl der Plasmid- und Tonic-Slots ist begrenzt, ihr könnt immer nur eine Auswahl gleichzeitig benutzen. Zwar dürft ihr für teuer Adam zusätzliche Plätze freischalten, aber selbst dann ist viel Hirn gefragt, um die installierten Upgrades optimal auf euren Spielstil abzustimmen.

Hacken und Automaten

BioShock 2 - Test : BioShock 2: Per Kamera erforschen wir Splicer, um Schwachstellen aufzudecken. Während der Film läuft, leuchten die Gegner gelb. BioShock 2: Per Kamera erforschen wir Splicer, um Schwachstellen aufzudecken. Während der Film läuft, leuchten die Gegner gelb. Immer wieder stoßt ihr in Rapture auf Sicherheitskameras, die im Alarmfall fliegende Drohnen rufen. Beides -- Kamera und Drohnen -- könnt ihr jedoch hacken und fortan für euch kämpfen lassen. Während man im ersten Bioshock noch ein Pipemania-ähnliches Minispiel absolvieren musste, läuft das Hacken jetzt ganz simpel: Es gilt lediglich, eine Nadel an der richtigen Stelle einer Skala zum Stehen zu bringen. Der grüne Bereich ist gut, in der blauen Zone gibt es zusätzliche Boni wie Medipacks, oder die Drohnen ballern besonders effektiv. An den zahlreichen Munitionsautomaten bringt das Hacken nicht nur niedrigere Preise, es erweitert auch noch das Angebot um zusätzliche Munitionstypen, etwa die automatischen Hack-Pfeile für Distanz-Manipulationen. Neu: Angeschlagene Geschütze und Roboter dürft ihr jetzt auch reparieren. Dann bekommen sie sogar einen eigenen Namen und ihr zieht mit Steve oder Mario durch die Gänge von Rapture -- nett.

» Rückblick auf BioShock 1 lesen

In BioShock war es möglich, nahezu das komplette Spiel ohne Hacken und übermäßigen Upgrade-Einsatz durchzuziehen -- einfach nur mit Ballern. Das geht in BioShock 2 zwar auch, ist aber deutlich schwieriger. Allerdings ist den Entwicklern die Balance nicht ganz gelungen. Wer nämlich jetzt konsequent hackt, upgradet und alles (Schränke, Leichen, Tresore) durchsucht, flutscht fast schon problemlos durch das Spiel. Wir sind im Test nur fünf Mal gestorben, und auch dann eher durch Unachtsamkeit (Medipack zu spät aktiviert) als durch harte Gegner. Außerdem hatten wir immer genug Geld für Munition oder sonstigen Nachschub. Wer also eine echte Herausforderung will, wählt lieber zu Beginn den höchsten der drei Schwierigkeitsgrade.

Neue Gegner: die Big Sister

BioShock 2 - Test : BioShock 2: Eines der neuen Stellungsgefechte: Während die Little Sister Adam aus einer Leiche extrahiert, müssen wir sie gegen Splicer verteidigen. BioShock 2: Eines der neuen Stellungsgefechte: Während die Little Sister Adam aus einer Leiche extrahiert, müssen wir sie gegen Splicer verteidigen. Was wird eigentlich aus den Little Sisters, wenn sie groß sind? Genau: Big Sisters! Diese weiblichen Big Daddys sind extrem agil und beherrschen ebenfalls den Plasmid-Einsatz. Allerdings trefft ihr nur selten im Spiel auf diesen Gegner -- bevorzugt dann, wenn ihr gerade eine Little Sister bei einem Lüftungsschacht abgeliefert habt. Freundlicherweise warnt euch das Spiel jedoch vorher, sodass ihr genug Zeit habt, den üblichen Verteidigungsring aus Fallen und umprogrammierten Robotern zu installieren.

Ansonsten ist die Gegnerriege im Vergleich zu BioShock nur moderat gewachsen. Erwähnenswert ist noch der Brute Splicer. Der stiernackige Nahkampfexperte erinnert zwar von seiner Kampftaktik (Rammen!) her an einen Big Daddy, trägt aber keine Rüstung. Mit Ausweichmanövern und dem richtigen Munitionstyp ist aber auch er nur selten ein Problem. Schon früh im Spiel bekommt ihr wieder eine Forschungskamera, die ihr in allen Gefechten mitlaufen lassen solltet. So findet ihr nach und nach die Schwachstellen aller Gegner heraus und kassiert Boni. Wer etwa den Brute Splicer komplett erforscht, haut im Nahkampf gegen ihn deutlich fester zu. Auch hier gilt also: Wer nur stumpf ballern will, hat es schwerer.

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xionlloyd
#1 | 08. Feb 2010, 18:16
Moment, zehn Stunden Spielzeit als positiven Punkt aufgeführt, wo sich doch alle Welt beschwert, dass die Spiele immer kürzer werden und rummeckert, wenn ein Actionspiel nach elf Stunden zu ende ist?

Wenn etwas ordentlich erzählt ist, kann es einem ja egal sein, wie lange das Spiel dauert, wobei ich es auch schade finde, dass Spiele immer kürzer werden.

Aber sind zehn Stunden hier nicht etwas kurz?
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Wulfaz
#2 | 08. Feb 2010, 18:22
Zitat von xionlloyd:
Moment, zehn Stunden Spielzeit als positiven Punkt aufgeführt, wo sich doch alle Welt beschwert, dass die Spiele immer kürzer werden und rummeckert, wenn ein Actionspiel nach elf Stunden zu ende ist?

Wenn etwas ordentlich erzählt ist, kann es einem ja egal sein, wie lange das Spiel dauert, wobei ich es auch schade finde, dass Spiele immer kürzer werden.

Aber sind zehn Stunden hier nicht etwas kurz?


Für nen Ego-Shooter ist es lange. Für ein Adventure sind 11Stunden mau. Ist halt Genreabhängig.

Auf alle Fälle muss man sich aber auch eingestehen, dass Bioshock 1 nicht gerade geglänzt hat mit seiner langen Spielzeit. Zum Ende war es doch arg gestreckt....
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Oli_Anderson
#3 | 08. Feb 2010, 20:36
Zitat von Wulfaz:
Für nen Ego-Shooter ist es lange. Für ein Adventure sind 11Stunden mau. Ist halt Genreabhängig.

Auf alle Fälle muss man sich aber auch eingestehen, dass Bioshock 1 nicht gerade geglänzt hat mit seiner langen Spielzeit. Zum Ende war es doch arg gestreckt....


Nunja;)

Also Teil 1 hatte für einen Shooter eine lange Spielzeit.

Der letzte Akt mit der Fountain-Story war aber ein wenig gestreckt da geb ich dir Recht...was aber nicht gestört hat.
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dark 05
#4 | 08. Feb 2010, 20:53
ach, die gamepro und ihre animosität gegenüber bioshock ^^

schon der erste teil war völlig unterbewertet
(glaube gamepro 90% - metascore 96% testurteil sinngemäß:
"mal ganz nett für den sommer zwischendurch, aber kein über blockbuster"-
ahja, wieviele game of the year auszeichnung bekam bioshok 1 doch gleich? ^^)

und den zweiten teil abwatschen wegen mangelnder innovation, aber cod 2 mit 93% belohnen ^^

nene-
irgendwie komisch die gute gamepro ^^
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Average Joe
#5 | 08. Feb 2010, 21:03
Zitat von dark 05:
ach, die gamepro und ihre animosität gegenüber bioshock ^^

schon der erste teil war völlig unterbewertet
(glaube gamepro 90% - metascore 96% testurteil sinngemäß:
"mal ganz nett für den sommer zwischendurch, aber kein über blockbuster"-
ahja, wieviele game of the year auszeichnung bekam bioshok 1 doch gleich? ^^)

und den zweiten teil abwatschen wegen mangelnder innovation, aber cod 2 mit 93% belohnen ^^

nene-
irgendwie komisch die gute gamepro ^^


Ganz so würd ich es nicht sagen, aber auch mir kam irgendwie in den Sinn "Tja, da fehlt halt das Call of Duty im Titel für eine höhere Wertung."

Insbesondere den Storypunkt finde ich doch eher seltsam.
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Suff
#6 | 08. Feb 2010, 21:42
Wenn man sich den Test durchliest und dann in den Wertungskasten guckt, kann man denken, dass da anstelle der 86 eine 96 stehen müsste. Denn die genannten Negativpunkte sind ja eher extrem belanglos,wärend die positiven Punkte ja für ein Spitzenspiel sprechen. Auch die Sache mit der eher mauen Story finde ich komisch. OK, ich bin noch nicht durch und kann nichts zur Story sagen, aber den "Wärst Du so freundlich!"-Effekt aus dem ersten Teil kann man nicht wiederholen. Der war einzigartig. So einen coolen Storytwist kriegt man kein zweites mal hin. Da kann die Geschichte des zweiten Teils nur "schlechter" sein.
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Slivo
#7 | 08. Feb 2010, 23:46
Zitat von dark 05:
ach, die gamepro und ihre animosität gegenüber bioshock ^^

schon der erste teil war völlig unterbewertet
(glaube gamepro 90% - metascore 96% testurteil sinngemäß:
"mal ganz nett für den sommer zwischendurch, aber kein über blockbuster"-
ahja, wieviele game of the year auszeichnung bekam bioshok 1 doch gleich? ^^)

und den zweiten teil abwatschen wegen mangelnder innovation, aber cod 2 mit 93% belohnen ^^

nene-
irgendwie komisch die gute gamepro ^^


muss denn die gamepro immer genau das machen, was andere machen? muss die meinung die gleiche sein, wie bei anderen magazinen? 96% ist maßlos überbewertet. ich fand den ersten teil auch ziemlich gut, persönlich fand ich aber den wiederspielwert äußerst gering. es ist doch auch vollkommen egal, wie viele goty awards das spiel abräumt, da 90% trotzdem eine sehr gute wertung ist.
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Suff
#8 | 09. Feb 2010, 08:54
[QUOTE=Slivo;2378780]muss denn die gamepro immer genau das machen, was andere machen? muss die meinung die gleiche sein, wie bei anderen magazinen?

Aber sieh dir mal die Negativpunkte an. Die sind entweder zu verschmerzen (teils schwache Texturen, teils lange Ladepausen), oder einfach nur an den Haaren herbei gezogen. (Big Daddy-Thema nicht ausgeschöpft, etwas dröge Story). Also, bei solchen Negativpunkten nur 86% zu geben finde ich merkwürdig. Man könnte denken, dass es ein Druckfehler ist.
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Jawshock
#9 | 09. Feb 2010, 14:22
Zitat von Slivo:
muss denn die gamepro immer genau das machen, was andere machen? muss die meinung die gleiche sein, wie bei anderen magazinen? 96% ist maßlos überbewertet. ich fand den ersten teil auch ziemlich gut, persönlich fand ich aber den wiederspielwert äußerst gering. es ist doch auch vollkommen egal, wie viele goty awards das spiel abräumt, da 90% trotzdem eine sehr gute wertung ist.


Nö,müssen sie nicht.Ist eigentlich ganz schön,wenn sich die Wertungen verschiedener Mags unterscheiden.
Nur das Beispiel mit MW2 ist wirklich gut gewählt.Denn MW2 macht in Vergleich zu seinem Vorgänger auch kaum was neu,dennoch haut die GP nenn fetten Score raus.
Bei Bioshock 2 gibt's dafür Punkteabzug.

Ist das Fair?
Eigentlich nicht,da hier eher das Gefühl aufkommt,als ob man mit zweierlei Maß mißt.
Und das darf gerade einem Magazin nicht passieren.
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Oli_Anderson
#10 | 09. Feb 2010, 15:20
Muss auch sagen das die 86 nicht grad das ist was ich mir erwartet hatte....

Wär von einer 90 ausgegangen...wie bei Teil 1.

Naja werd mir mal den Test genauer durchlesen.
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Details zu BioShock 2 - PlayStation 3

Plattformen: PS3 Xbox 360 PC
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 09. Februar 2010
Publisher: 2K Games / Sports
Entwickler: 2K Marin
Webseite: http://www.bioshock2game.com/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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