Special: Metal Gear | Seite 7
Die Geschichte der Metal-Gear-Reihe
Metal Gear Solid: The Twin Snakes (2004)
The Twin Snakes kam mit besserer Grafik und neuen Zwischensequenzen daher.
Obwohl die Metal Gear-Reihe inzwischen fest mit Sonys PlayStation verbunden war, konnte Nintendo 2004 mit
Metal Gear Solid: The Twin Snakes
einen Auftritt für Solid Snake auf dem GameCube arrangieren.
Für die Umsetzung war Silicon Knights zuständig, die auch schon den Geheimtipp
Eternal Darkness
für den Würfel entwickelt hatten. Als besonderes Feature wurde der japanische Regisseur Ryuhei Kitamura (»Versus«) engagiert, um die nicht ganz unumstrittenen Zwischensequenzen neu zu gestalten.
Auch die Dialolge wurden komplett neu eingesprochen, um die neuen technischen Möglichkeiten des GameCubes zu nutzen. Dabei griff man bis auf den Sprecher von Grey Fox auf die ursprüngliche Besetzung zurück.
Zu den Änderungen gehörte auch eine komplett überarbeitete Grafik-Engine, die auf Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty beruhte. Neu war außerdem die Möglichkeit aus der ersten Person heraus zu zielen und so die Feinde auszuschalten. Auch der künstlichen Intelligenz der Gegner verpasste man ein Update, so dass sie nun miteinander kommunizierten und den Spieler schneller entdeckten.