Metro: Last Light - PlayStation 3

Ego-Shooter  |  Release: 17. Mai 2013  |  Publisher: Deep Silver  |  auch für: PlayStation 4 Xbox 360 PC

THQ - »Call of Duty hat Sichtweise aufs Genre getrübt.«

THQs Firmensprecher ist der Meinung, dass das Call of Duty-Franchise die Erinnerungen daran, was einst großartige Ego-Shooter ausgezeichnet hat, praktisch ausgelöscht hat.

Von Sebastian Klix |

Datum: 26.12.2012; 18:04 Uhr


THQ : Das Militär-Szenario muss unbedingt wieder interessanteren Schauplätzen Platz machen um das Ego-Shooter-Genre zu alter Stärke zu führen. Meint zumindest THQs Firmensprecher. Das Militär-Szenario muss unbedingt wieder interessanteren Schauplätzen Platz machen um das Ego-Shooter-Genre zu alter Stärke zu führen. Meint zumindest THQs Firmensprecher. Die Call of Duty -Reihe ist bekannt dafür, Verkaufsrekorde aufzustellen und die Milliarden-Umsatz-Marke immer wieder mal zu knacken. THQs Chief of Global Communications [Anm.: eine »knackige« Formulierung von »Firmensprecher«] Huw Beynon ist der Ansicht, dass dieser Erfolg dem Genre der Ego-Shooter mehr geschadet als geholfen hat.

Die seit Jahren kaum veränderte Spielmechanik, eingebettet in ein Militär-Szenario habe die Erinnerungen daran, was Ego-Shooter einst groß gemacht und ausgezeichnet hat, bei den Spielern nahezu ausgelöscht.

»Ich denke, es entspricht der Wahrheit zu sagen, dass es einen deutlichen Umschwung im Bereich der Militär-Shooter gab, welche früher nicht mehr als ein kleines Sub-Genre waren. Es hat sich aufgeblasen wie ein Atompilz, definiert mittlerweile fast schon das gesamte Genre und löscht die Erinnerungen daran aus, was meiner Ansicht nach früher so großartig an Ego-Shootern war -- ob es nun Half-Life, System Shock oder James Bond 007: Golden Eye war.«, so Beynon gegenüber dem offiziellen Xbox-Magazin .

»Damals mussten Ego-Shooter noch nicht unbedingt in einem militärischen Kontext stehen, sie mussten einen einfach nur in eine fantastische Welt entführen. Und das war für mich eigentlich immer der eigentliche Sinn hinter einem Videospiel.«

Es ist nicht wirklich verwunderlich, dass THQ dieser Meinung ist, befindet sich mit Metro: Last Light unter dem angeschlagenen Publisher doch ein Ego-Shooter in Entwicklung, der nicht auf ein klassisches Militär-Szenario setzt. Allerdings fand Beynon auch für die Konkurrenz lobende Worte, etwa für Dishonored . Er freue sich für Arkane und Bethesda, dass sie mit dem Spiel einen großen Erfolg haben. Auch auf Bioshock Infinite freue er sich, da es dringend Zeit für die Branche sei, wieder aus dem Militär-Szenario-Trott herauszukommen.

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UP Johnny
#1 | 26. Dez 2012, 19:02
"Es ist nicht wirklich verwunderlich, dass THQ dieser Meinung ist, befindet sich mit Metro: Last Light unter dem angeschlagenen Publisher doch ein Ego-Shooter in Entwicklung, der nicht auf ein klassisches Militär-Szenario setzt."

Es ist nicht verwunderlich, dass THQ dieser Meinung ist, weil es schlicht ein Fakt ist.
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megakay
#2 | 26. Dez 2012, 19:09
Lol, aber sowas zu sagen und selbst so ein Mist wie Homefront rausbringen...kein Ego-Shooter hat CoD so (schlecht) kopiert.
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UltraBorst
#3 | 26. Dez 2012, 19:35
Zitat von megakay:
Lol, aber sowas zu sagen und selbst so ein Mist wie Homefront rausbringen...kein Ego-Shooter hat CoD so (schlecht) kopiert.


err....Medal of Honor? mehrfach?
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GeQo
#4 | 26. Dez 2012, 20:40
Ist was wahres dran. Ich hab nichts gegen CoD an sich, aber die Frequenz mit der ich mich regelrecht mit CoD-Teilen 'zugespammt' fühle, ist schon sehr penetrant...
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megakay
#5 | 26. Dez 2012, 22:53
Zitat von UltraBorst:


err....Medal of Honor? mehrfach?

Selbst Medal of Honor ist besser als Homefront.

Sonst weiss ich nicht warum die so jammern. Mit Red Faction hatten sie eine tolle Ego-Shooter Marke die sie hätten fortzesetzen können, stattdessen mussten sie auf den Open-World-Zug aufspringen welches damals so angesagt war (und so die Marke zerstören)
Kein Wunder dass THQ pleite gegangen ist, mehr als kopieren und recyclen haben die in dieser Generation nicht hingekriegt.
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SebastianD
#6 | 26. Dez 2012, 23:01
CoD und MoH sind Dreck. Das er das jetzt erst erkennt ist bedenklich.

Aber Homefront war noch schlechter.
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SonOfOdin
#7 | 26. Dez 2012, 23:09
THQ macht sich mit solchen aussagen richtig beliebt bei mir..
Schade das es ausgerechnet THQ so treffen musste.
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CruelTeacher
#8 | 27. Dez 2012, 08:57
Tja...die CoD-Reihe dient ja eh nur mehr dazu, dass die 12 bis 14jährigen im Schulhof damit prahlen können, dass SIE einen 18+ Titel spielen und somit zu den ganz coolen gehören ("Dank" der sich noch cooler sehenden Mütter, die ihnen das im Laden gekauft haben, weil sie ordnungsgemäß das Spiel selbst ja nicht bekommen würden).
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SoulAssassinXT
#9 | 27. Dez 2012, 09:01
"THQs Firmensprecher ist der Meinung, dass das Call of Duty-Franchise die Erinnerungen daran, was einst großartige Ego-Shooter ausgezeichnet hat, praktisch ausgelöscht hat."

Durch den Erfolg des Call of Duty-Franchises wurden auch noch viele andere Dinge zerstört, ausgelöscht oder sind zu einer "M*ssgeburt" mutiert... Der "Survival-Horror" aus "Resident Evil 6", das "Rollenspiel" aus "Mass Effect 3", der einstige "Multiplayer" aus "Halo 4"... alle diese Dinge (und das ist nur ein Bruchteil) sind dem Call of Duty-Franchise zum Opfer gefallen...
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WNxKraid
#10 | 27. Dez 2012, 11:59
"Die seit Jahren kaum veränderte Spielmechanik, eingebettet in ein Militär-Szenario habe die Erinnerungen daran, was Ego-Shooter einst groß gemacht und ausgezeichnet hat, bei den Spielern nahezu ausgelöscht."

Amen.
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Details zu Metro: Last Light - PlayStation 3

Plattformen: PS3 PlayStation 4 Xbox 360 PC
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 17. Mai 2013
Publisher: Deep Silver
Entwickler: 4A Games
Webseite: http://www.metro.thq.com/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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