Fazit: South Park: Der Stab der Wahrheit - Tiefschlag statt Tiefgang

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Fazit der Redaktion

Michael Günther: Dieses Spiel ist South Park. Es sieht so aus, es fühlt sich so an, es ist das interaktive Erlebnis der satirischen TV-Serie im Kleide eines Rollenspiels, das keine Minute versucht, politisch Korrekt zu sein. Es herrscht ein nachbarschaftliches Verhältnis von Fäkalhumor, Rassismus, Respektlosigkeit, Übertreibung, Brutalität und Gesellschaftskritik. Das muss man mögen oder zumindest ertragen können, um auf der turbulenten Suche nach dem Stab der Wahrheit nicht um sein Geld zu weinen.

Ich persönlich habe selten so viel in so kurzer Spielzeit zu lachen gehabt, mich in einer Lizenz-Umsetzung so zuhause gefühlt. Das mag einerseits daran liegen, dass ich keinen Hehl drum mache, Fan der Serie zu sein, andererseits kann man das als Qualitätsindiz hervorheben, weil es nach 17 Staffeln South Park immer noch überraschende Elemente, Textpassagen und Aktionen gibt, die mich derart aus der Reserve locken.

Ein bisschen mehr Tiefgang wäre dem Teil in mir, der Rollenspiele liebt und South Park ausblenden kann, aber tatsächlich lieber. Oberflächigkeit in Breite ist in dieser Darbietungsform verdammt witzig, aber nicht genug für mein Verständnis eines perfekten Spiels um South Park. Wenn es aber genau diese Witzdichte hält, Überraschungsmomente nicht abflauen und Cartman mit seinen Sprüchen immer wieder auf mein Spaßzentrum trifft, gebe ich mich mehr als zufrieden.

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