Destiny - PlayStation 4
Ego-Shooter  |  Release: 09. September 2014  |  Publisher: Activision Blizzard  |  auch für: PlayStation 3 Xbox One Xbox 360 PC

Sony - Yoshida: »Die VR-Technologie ist fast schon unfair«

Im Interview mit The Verge sprach Sony Computer Entertainment Präsident Shuhei Yoshida über die VR-Technologie und den Markt. So werden virtuelle Räume die Killer-App für Morpheus und Co, Videospiele müssen aber exakt angepasst werden, unter anderem mit 3D-Sound.

Von Stefan Köhler |

Datum: 24.10.2014; 10:45 Uhr


Sony : Mit einem guten Softwarepaket ausgestattet, technologisch fortschrittlich und bezahlbar müssen VR-Headsets sein, um Erfolg zu haben - das meint Shuhei Yoshida, der eine rosige Zukunft für Morpheus und Oculus Rift sieht. Mit einem guten Softwarepaket ausgestattet, technologisch fortschrittlich und bezahlbar müssen VR-Headsets sein, um Erfolg zu haben - das meint Shuhei Yoshida, der eine rosige Zukunft für Morpheus und Oculus Rift sieht.

Das Magazin The Verge sprach mit dem Präsidenten von Sony Computer Entertainment, Shuhei Yoshida, über die VR-Technologie Morpheus.

Shuhei erklärte, dass man in der Videospielentwicklung immer neue Erfahrungen schaffen möchte, und dass dies mit revolutionären Technologien wie VR-Headsets und einfachen Grafik-Engines wie Unity schon »fast unfair« einfach sei.

Außerdem sprach Shuhei über seinen bisher besten Moment mit VR-Headsets, den er in der Tauch-Simulation The Deep hatte:

»Ich bin ein guter Schwimmer, aber ich war nie Tauchen, weswegen mir das Erlebnis von The Deep die Augen geöffnet hat. Die Demo beginnt im Tauchkäfig. Du kannst nach oben schauen und siehst die Reflexion der Sonne auf dem Wasser. Es ist wunderschön. Nach ein paar Tagen auf das Erlebnis zurückzublicken ist interessant, weil es sich so frisch anfühlt - als ob ich tatsächlich im Meer gewesen wäre.

Sobald man es ausprobiert vergisst man irgendwie, dass da Leute um einen herum sind. Leute fangen auf einmal an sehr laut zu reden. Man vergisst, dass Leute einen anschauen.«

Für Yoshida müssen drei Kategorien erfüllt werden, um einen erfolgreichen Start der VR-Headsets zu garantieren: Sie müssen Technologisch weit fortgeschritten sein, es muss Inhalte und Spiele geben, und der Preis muss bezahlbar bleiben. Der SCE-Präsident schon nach, dass man hier genauso wie der Konkurrent Oculus VR denke.

Yoshida sieht die VR-Brille nicht nur als ein neues Peripherie-Gerät, sondern als eigenes Medium. Angesprochen, was er damit meine, erklärte Yoshida, dass er den Schritt für genauso bedeutend ansehe, wie die Einführung des Grafikchips bei Konsolen mit der PlayStation 1. Heute sei 3D nicht mehr wegzudenken, nicht nur bei Spielen - das werde auch auf VR-Headsets zutreffen, so Yoshida.

Auch die Killer-App, die den Verkauf ankurbeln werde, hat Yoshida bereits ausgemacht: Orte, an die die Menschen jederzeit wieder zurückkehren wollen. Präziser argumentierte der Chef von Sony World Wide Studios, dass es Orte aus Videospielen sein werden, wie die Terrasse in Destiny, Orte aus Star Wars oder Game of Thrones, oder Leute durch digitale Städte laufen können. Er selbst hat gerne Europas Hauptstädte besucht, findet aber heute keine Zeit für ausgedehnte Urlaube mehr - das könnte sich mit virtuellen Plätzen und VR-Brillen ändern.

Allerdings seien nicht nur 3D-Welten für das Erlebnis wichtig. Auch 3D-Surround-Sound sei nötig, alles andere würde die Illusion sofort zerstören, so Yoshida. Man habe aber bereits ein Entwicklungstool veröffentlicht, das PlayStation-Entwicklern ganz einfach Sound-Positionierung im Raum erlaube.

Wann es denn so weit ist, bis Morpheus und Oculus VR Nutzer zu fernen Orten führt, ist noch nicht bekannt - irgendwann 2015 sollen die ersten Verkaufsversionen der Headsets ausgeliefert werden.

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Jaska
#1 | 24. Okt 2014, 11:15
klingt so, als würde sony an den richtigen schrauben drehen. die sache mit dem sound ist schonmal in der tat wichtig für eine gute immersion, hier den entwicklern ein mächtiges tool bereitzustellen, wäre ein wichtiger schritt; hoffentlich funktioniert die technologie auch gut. bin sehr gespannt, ob vr im videospielbereich fuß fassen können wird
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Kabukichan
#2 | 24. Okt 2014, 11:51
Es wird imho aber keine Mainstream-Peripherie werden können, da es viele Spieler geben wird, die kaum die Möglichkeit haben sich vollkommen von der Umwelt abzukapseln, um spielen zu können. Ich bin mal gespannt wie die Entwicklung weitergeht, die Ansätze und die Richtung sind jedenfalls interessant.
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sdcc2k12
#3 | 24. Okt 2014, 11:56
Die von ihm beschriebene Killer-AP in Form von Stadtrundgängen und das Besuchen von bekannten Orten aus Star Wars/Destiny usw. is sicher schonmal nen guter Anfang....Star Wars Weltraumgefechte aus der Egoperspektive im Cockpit eines X-Wings oder die Schlacht von Hoth aus der Perspektive eines Rebellensoldaten...schon geil.

Aber dann müssen auch AAA Titel kommen, die dieses Feature sinnvoll nutzen....Uncharted Kletterei aus der Egoperspektive wäre nicht verkehrt.

Sofern das Gerät dann auch das bringt, was es verspricht, zahle ich gerne mehr.
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paulDS
#4 | 24. Okt 2014, 12:19
Zitat von Kabukichan:
die kaum die Möglichkeit haben sich vollkommen von der Umwelt abzukapseln,

Aber genau das könnte VR doch bieten. Einfach lauter aufdrehen. :D
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paulDS
#5 | 24. Okt 2014, 12:20
Zitat von Jaska:
klingt so, als würde sony an den richtigen schrauben drehen

Eine gewagte Aussage. :D
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Kabukichan
#6 | 24. Okt 2014, 12:24
Zitat von paulDS:

Aber genau das könnte VR doch bieten. Einfach lauter aufdrehen. :D


Ich meinte es eher andersrum. Verheiratete Gamer, eventuell mit Kind(ern), können sich nicht einfach so aus dem Leben ausklinken, erst recht nicht regelmäßig. Als Spieler kann man sich nicht wirklich konzentrieren, wenn die Frau oder sonst wer im Haus rumwuselt und die Familie/Mitbewohner nerven früher oder später sowieso. Ohne "Helm" ist man zumindest eingeschränkt kommunikativ.

Das ist genauso wie 3D. Solange die Teilnehmer durch die Anzahl der Peripherien limitiert sind, schränkt man den Käuferkreis ein. Nicht jeder Gamer ist (bleibt) ein Single ;)
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paulDS
#7 | 24. Okt 2014, 12:28
Zitat von Kabukichan:


Ich meinte es eher andersrum. Verheiratete Gamer, eventuell mit Kind(ern), können sich nicht einfach so aus dem Leben ausklinken, erst recht nicht regelmäßig. Als Spieler kann man sich nicht wirklich konzentrieren und der Rest nervt früher oder später sowieso.

Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass der Fernseher eher hier einen Störfaktor darstellt. Weil immer irgendjemand da dran will. :D
Deswegen zocke ich am Abend sehr viel mit Handhelds (besitze 3Ds und Vita) oder WiiU. Wenn dann alle ins Bett sind wird die PS4 angeschmissen.
Deswegen könnte VR neben Handhelds eine Alternative sein für Leute wie mich, die Ausweichmöglichkeiten suchen.
Ob sich andere um mich herum bewegen, interessiert mich nicht wenn ich zocke. Kopfhörer auf und fertig. :D
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Kindercountry
#8 | 24. Okt 2014, 12:28
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Condemned87
#9 | 24. Okt 2014, 12:32
Bisher sehe ich VR auf dem Level der Wii-Motion oder Kinect.
Nettes Gimmick - funktioniert mit Techdemos gut - allerdings bleibt es zu beweisen, dass es auch für Core-Gamer brauchbar ist.

Das alles steht und fällt mit der angebotenen Software - und der Qualität der Umsetzung/Integration in (Core-)Games. Ganz klar.

Ich glaube niemand möchte dass es nur ein Gimmick wird wie die Wii Motion oder halt leider auch Kinect. Software sollte also äußerste Priorität haben, damit es eben nicht floppt.
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Condemned87
#10 | 24. Okt 2014, 12:34
Zitat von Kabukichan:


Ich meinte es eher andersrum. Verheiratete Gamer, eventuell mit Kind(ern), können sich nicht einfach so aus dem Leben ausklinken, erst recht nicht regelmäßig. Als Spieler kann man sich nicht wirklich konzentrieren, wenn die Frau oder sonst wer im Haus rumwuselt und die Familie/Mitbewohner nerven früher oder später sowieso. Ohne "Helm" ist man zumindest eingeschränkt kommunikativ.

Das ist genauso wie 3D. Solange die Teilnehmer durch die Anzahl der Peripherien limitiert sind, schränkt man den Käuferkreis ein. Nicht jeder Gamer ist (bleibt) ein Single ;)


Absolut wahr - wäre für mich auch nicht mehr als eine Spielerei für ab und zu - eben weil ich mir das Ding nicht aufsetzen kann und "leckt mich am Arsch"... aber dafür evtl. sogar zu teuer. Abwarten :)
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Cover zu Destiny - PlayStation 4
Plattformen: PS4 PlayStation 3 Xbox One Xbox 360 PC
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 09. September 2014
Publisher: Activision Blizzard
Entwickler: Bungie Studios
Webseite: www.destinythegame.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
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