Kingdom Come: Deliverance - PlayStation 4
Action-Adventure  |  Release: 2017  |  Publisher: -  |  auch für: Xbox One PC

Kingdom Come: Deliverance (PS4)
Warum uns der Wald im Spiel so beeindruckt

Länge: 10:40 | 04.03.2016 | Zuschauer: 101.142 | Quelle | Kanäle: Specials, PlayStation, Xbox


Wir spielen die Beta des Open-World-Rollenspiels Kingdom Come: Deliverance und betrachten dabei ein Detail ganz genau: Den beeindruckend realistischen Wald, der absolut glaubwürdig und natürlich wirkt. Wie machen die Entwickler das und wieso gibt es solche Wälder nicht in anderen Spielen? Darüber sprechen Sebastian und Andre, während sie im Wald spazieren.

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mr.miesfies
#1 | 04. Mär 2016, 16:25
Der Wald sieht echt gut aus.
Die einzigen die da mithalten können sind das Ethan Carter Spiel und SW Battlefront. Und SWBF läuft auch in recht ansehnlicher Optik auf Konsole.
Die Frage ist ob Warhorse die gleichen Mittel hat wie EA wenn es um die Optimierung der Engine geht...
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NerevarINE
#2 | 05. Mär 2016, 11:54
Endlich mal ne ordentliche Nacht. In den meisten Spielen muss ich mir das per Mods immer selber abdunkeln weils in der Nacht nicht dunkel sondern einfach nur grau wird ^^

Geil, ich freu mich drauf :D
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Tom Bombadil
#3 | 05. Mär 2016, 11:58
Nicht nur der Wald, sondern auch die Landschaft und die Dörfer insgesamt haben eine natürliche Anordnung. Das macht einen riesigen Unterschied! Komme grade aus Farcry 4 und dort hat man einfach eine Aneinanderreihung von Hügeln mit Bäumen drauf. Es fühlt sich nicht echt an. Bei Kingdom Come denke ich schon beim Videoschauen ich steh im Wald. Und als Schwarzwälder behaupte ich das beurteilen zu können :D

Ist bestimmt nicht für Leute geeignet die durch Spiele durchhezen und alles abknallen. Vor allem hoffe ich, dass es keine gelb blinkenden Objekte gibt wie im Video schon wieder gefordert wird. Hätte mal gern wieder ein Abenteuerspiel in dem mir ein NPC erklärt wo ich was finden kann und ich dann tatsächlich nachdenken muss wie man da hin kommt statt einfach nur dem Questmarker hinterher zu rennen. Bitte!
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Vidmaster
#4 | 05. Mär 2016, 11:59
ENDLICH ein Spiel mit halbwegs realistischer Umgebung und nicht ein Fantasy-Loof-Crafting-Themepark! Ehrlich gesagt hängt mir inzwischen nichts mehr zum Hals raus als das ewige Gesammele. Ruiniert für mich sogar irgendwie den dritten Hexer, weil ignorieren kann ich es ja auch nicht sonst komm ich nicht an meine Waffen und Tränke. Also sack ich alles ein, sehr thematisch mein hordender Held :-(

Ganz ehrlich, ich vermisse richtige RPGs mit großem ROLLENspiel und weniger Wertekrams. Stets finden sich dutzende Waffen, Rüstungen und erst Craftingmaterialien... es nervt. Ich will ROLLENspielen und nicht Werte optimieren.
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popeyes
#5 | 05. Mär 2016, 12:31
Ich finde es erfrischend, dass es Spiele gibt, die gängige Konventionen ignorieren. Synthetische Umgebungen (Skyrim, Far Cry) wirken imo mit zunehmender Technologie überholt und unglaubwürdig. Die Bemerkung mit dem Pilzesammeln ist im Übrigen gar nicht mal so fehl am Platze. Selbst wenn der Wald auf den ersten Blick überall gleich aussehen sollte, sind es doch gerade die kleinen Unterschiede, die es interessant machen und zu genauerem Hinschauen und Entdecken einladen.
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Spaßbremse
#6 | 05. Mär 2016, 12:40
Zitat von Tom Bombadil:

Ist bestimmt nicht für Leute geeignet die durch Spiele durchhezen und alles abknallen. Vor allem hoffe ich, dass es keine gelb blinkenden Objekte gibt wie im Video schon wieder gefordert wird. Hätte mal gern wieder ein Abenteuerspiel in dem mir ein NPC erklärt wo ich was finden kann und ich dann tatsächlich nachdenken muss wie man da hin kommt statt einfach nur dem Questmarker hinterher zu rennen. Bitte!


Als Backer der ersten Stunde und begeisterter "Tester" der Alpha & jetzt Betaversion kann ich Dir versichern, dass die Entwickler genau das beabsichtigen.

Ohne zuviel spoilern zu wollen, in einer der ersten Quests (in der Beta) geht es darum, eine bestimmte Person ausfindig zu machen. Dazu gibt's Beschreibungen durch die NPCs, keine Questmarker und zwar z. B. (es gibt mehrere Möglichkeiten, die Person zu finden):

"Folgende dem zugewachsenen Pfad am westlichen Ende der Lichtung und gehe dann so lange weiter, bis Du das Klappern eines Wasserades hörst...usw."

Hält man sich an die Beschreibung, hört man irgendwann tatsächlich das Klappern, das immer lauter wird, je näher man kommt - ich finde das absolut großartig.

Trotzdem hoffe ich, dass die Entwickler für den Mainstreamspieler zuschaltbare Hilfen einplanen...denn wenn man nur auf die Wünsche der (Hard)Corespieler achtet, wird's - fürchte ich - finanziell floppen, denn aktuell fordert KCD vom Spieler durchaus die Bereitschaft, mitzudenken. Questmarker existieren zwar zum Teil, aber diese verweisen dann immer nur auf ein begrenztes Gebiet, keine spezielle Person oder Objekte, selbst umsehen und/oder durchfragen lautet die Devise.
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WorldofPlayers
#7 | 05. Mär 2016, 13:02
Mhm, der Wald sieht aber eher wie ein heutiger, nachhaltig bewirtschafteter Wald aus wo man ja das ganze Unterholz wachsen läßt und quasi die Biomasse des Waldes erhalten bleibt und nur so viel entnommen wird, wie nachwächst.

Nachhaltige Forstwirtschaft hat sich aber erst nach dem Mittelalter durchgesetzt. Und zwar deswegen, weil man damals vielerorts erkannt hatte, daß man den Werkstoff Holz zu stark verbraucht. Im Mittelalter wurde unendlich viel Holz für die Bergwerke gefällt, es wurden Unmengen Holz zu Holzkohle verarbeitet, die man ja für die komplette Eisenindustrie brauchte, vom Erzschmelzen und Gießen bis zum Schmieden. Holzkohle war der nahezu einzige Brennstoff, der dafür in Frage kam. Dazu kamen die ganzen umherziehenden Waldglashütten, die wie Heuschreckenschwärme ganze Waldgebiete abholzten und das Holz zu Asche verbrannten, weil daraus am ende in eher winzigen Mengen Pottasche gewonnen wurde, die für die Glasherstellung notwendig war. In den Wald wurden generell die Schweine getrieben zu Eichelmast. Reisig und Zweige sammelten die armen Leute als Brennstoff ein, das Baumholz selbst gehörte ja dem Grundherrn. Allgemein wurde sowieso sehr viel Holz zum Bauen benötigt. Nicht nur die meisten Häuser waren aus Holz, auch viele Werkzeuge, Dächer waren mit Holzschindeln gedeckt, in den Öfen und Kaminen brannte Holz, in Heizpfannen Holzkohle, jeder Wagen war aus Holz, Fässer, die Fracht-Container des Mittelalters waren aus Holz, Schiffe waren aus Holz. Nur als Beispiel, wie knappes Holz Weltgeschichte schreibt: Ganz England wurde entwaldet, als die großen Schiffsflotten zu Handel und Kriegsführung gebaut wurden, die enorm viel Holz verschlangen. Durch die weithin entstandenen Wiesenflächen wurde dann zur Schafzucht stark ausgeweitet, die Textilherstellung war schon im Mittelalter in England weit verbreitet. Es ist also kein Wunder, daß ausgerechnet in England die industrielle Revolution begann, denn hier benötigte man neben den Maschinen für die zahlreichen Kohlebergwerke auch Maschinen in der Textilindustrie wie mechanische Webstühle, die viele teure Arbeiter ersetzten und die Preise drastisch senkten. mit all den sozialen Folgen und so weiter.

Wie auch immer: Ergebnis dieses unheimlich großen Holzhungers war, daß die europäischen Wälder alle wie leergefegt aussahen, da wuchs kein Unterholz, da lag kein Laub, die Wälder waren Nährstoffarm und kurz vom Kollaps, weil sie über ihre Möglichkeiten genutzt und überansprucht wurden. Genau das hat eben zur Nachhaltigkeit geführt. Der Begriff wurde in der Forstwirtschaft erfunden.

Wer mehr wissen möchte, kann bei Wikipedia einfach mal bei Interesse nach den Begriffen "Nachhaltigkeit (Forstwirtschaft)", "Forstwirtschaft" und "forstliche Klassiker" suchen.


Der Wald im Spiel ist optisch wirklich supertoll und beeindruckend.
Aber er ist meiner Meinung nach nicht authentisch. Was mich bei einem Spiel, das ja gerade mit einer möglichst authentisch simulierten Mittelalterwelt für sich wirbt, etwas verwirrt zurück läßt.
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tox1c
#8 | 05. Mär 2016, 13:19
Das beste Gesamtkonzept hat bisher theHunter gebracht und das schon 2007.
Der realistische Wald mitsamt den Bewegungen und Geräuschen hab ich in noch keinen anderen Spiel erlebt. Die Spielgeschwindigkeit ist aber so langsam das man es auch besser wahrnehmen kann.
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ShacBH
#9 | 05. Mär 2016, 13:37
Zitat von WorldofPlayers:
Mhm, der Wald sieht aber eher wie ein heutiger, nachhaltig bewirtschafteter Wald aus wo man ja das ganze Unterholz wachsen läßt und quasi die Biomasse des Waldes erhalten bleibt und nur so viel entnommen wird, wie nachwächst. ...


Mag sein aber das heißt ja nicht das der komplette Waldbestand aufgelöst war bzw sämtliche Wälder leergefegt waren und heute kann sowieso keiner mehr sagen wie die Wälder 1403 aussahen. Von daher ist das schon ok.

Finde es auch gut das sie hier mal keinen Mainstreamspielewald benutzen weil es eben ein ganz anderes Feeling ergibt. Modtechnisch würde sich sogar gute Horrorstorys anbieten bei so nem dunklen Wald.
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Der_Lizardking
#10 | 05. Mär 2016, 14:10
@Sebastian
Es gibt durchaus Dinge, die man im Wald finden kann.
Ich habe eine verbrannte Hütte gefunden, in der eine verschlossene Truhe war.
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Details zu Kingdom Come: Deliverance - PlayStation 4

Cover zu Kingdom Come: Deliverance - PlayStation 4
Plattformen: PS4 Xbox One PC
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 2017
Publisher: -
Entwickler: Warhorse Studios
Webseite: http://kingdomcomerpg.com/
USK: keine Angabe
Spiele-Logo: Download
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